Northeim
2016 haben die UNIMA Deutschland und der Verband Deutscher Puppentheater (VDP) eine Konferenz initiiert, auf der sich deutsche und internationale Puppenspieler:innen begegnen, diskutieren, lernen und nachdenken. Eingeladen sind Amateure und Profis, die sich mit dem Metier des Figurentheaters intensiv auseinander setzen wollen.
Durchgeführt und organisiert wird die Konferenz vom Theater der Nacht in Northeim, ländlich und in der Mitte Deutschlands gelegen.
Die Figurentheaterkonferenz findet jährlich statt.
Sie besteht aus einem Symposium, einem Festival, Workshops und Teilnehmer:innenprojekten.
Damit bietet die Konferenz die Möglichkeit, sich auf unterschiedlichsten Ebenen fortzubilden und zu vernetzen.
Sie haben Fragen, Anregung oder Kritik zur Figurentheaterkonferenz?
Kontaktieren Sie uns!
Ruth Brockhausen
Alle Ausgaben des jährlich zur Figurentheaterkonferenz erscheinenden Notebooks können hier heruntergeladen werden.
Das Symposium mit nationalen und internationalen Referenten bietet eine Plattform für den Austausch, die Entwicklung neuer Perspektiven und das Kennenlernen von bemerkenswerten theoretischen Ansätzen.
In der Konferenz 2025 "Puppe wirkt Wunder" ging es im Symposium um die vielfältigen Möglichkeiten von Puppe im pädagogischen, sozialen und therapeutischen Kontext. In der Konferenz 2026 „Wir haben’s in der Hand“ geht es im Symposium darum, wie wir ein Miteinander erreichen, wenn die gesellschaftliche Stimmung von Wut und Angst bestimmt werden.
Das Festival bietet szenische Kommentare zu den Themen der Konferenz und regt die deutsche Szene dazu an, innovative Spielideen zu entwickeln und unterschiedliche Spiel- und Gestaltungsformen zu entdecken. Außerdem verbindet es die aus der ganzen Bundesrepublik und dem Ausland angereisten Spezialisten mit den Menschen vor Ort oder weit angereisten Interessierten. 2025 beschäftigte sich das Festival im Rahmen der Konferenz "Puppe wirkt Wunder" mit schwierigen existenziellen Themen. 2026 geht es im Festival um die Geschichte der Demokratie und um Fragen des Miteinanders. Dazu laden wir nationale und internationale Gruppen ein.
Die Workshops bilden – neben Symposium und Aufführungen – einen zentralen Kern der Deutschen Figurentheaterkonferenz. Sie sind als intensive Arbeitsräume gedacht, in denen künstlerische Praxis, handwerkliche Forschung und kollektives Lernen im Mittelpunkt stehen. Internationale Künstlerinnen und Pädagoginnen geben Einblick in ihre Arbeitsweisen und eröffnen konkrete Zugänge zu unterschiedlichen Traditionen, Techniken und zeitgenössischen Formen des Figurentheaters.
In der Reihe „Meet the Master“ stellen sich die Workshopleitenden den Konferenzbesucher:innen und auch anderen Interessierten persönlich vor und geben so Einblicke in Ihre künstlerischen Arbeiten und Fachgebiete. Eine Gelegenheit, Fragen zu stellen, Hintergründe kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und die Perspektive hinter dem Workshop zu entdecken.
Darüber hinaus bieten die Abende der Workshop-Woche ein abwechslungsreiches Zusatzprogramm.