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Internationaler Tag des Puppenspiels

Internationaler Tag des Puppenspiels am 21. März 2020

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Was bieten unsere Mitglieder rund um den
Tag des Puppenspiels am 21. März 2020


Am 20. März um 14.30 Uhr gibt es in der Erlenschule in Syke die Koproduktion »Das tapfere Schneiderlein« der Figurentheater Die Drahtzieher und GRIMMbim.

In der modernisierten Version des Märchens geht es um einen körperlich schwächeren Mann aus einfachen Verhältnissen, der als armer Schneider wenig gesellschaftliche Anerkennung erfährt. Und doch gelingt ihm mit Witz, Geduld und Bauernschläue unerwartet und fantastisch der Sieg über riesige und tierische Feinde und der Weg zur Liebe und zur Königskrone.



Gespielt wird in der niedersäsischen Tagesbildungsstätte Erlenschule mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung in Syke.
Die Geschichte passt thematisch gleichermaßen zum Tag des Puppenspiels und zum Tag des Down-Syndroms. Genau wie das Schneiderlein müssen Menschen mit Trisomie 21 viele Hindernisse, Zweifel, Vorurteile und Herausforderungen überwinden. Dabei helfen ihnen oft ihr Humor, ihr Optimismus und ihre soziale Stärke.

www.theater-drahtzieher.de


Das Theater mit Puppen Thomas Glasmeyer spielt zum Tag des Puppenspiels um 16 Uhr im Museum für Franken in Würzburg die Inszenierung »Prinz Zain-el-Asnam«


www.thomas-glasmeyer.de


Das KOBALT Figurentheater Lübeck spielt zum Tag des Puppenspiels im Theater Combinale beim 6. Lübecker Kindertheater Festival die Inszenierung:



Die Prinzessin auf der Erbse
Eine Tischtheaterinszenierung nach Hans Christian Andersen

Hahn Heinrich und Henne Karlotta betrachten von der königlichen Gardinenstange aus ihren verrückten Hühnerhof: Steht da mitten im Regen ein Mädchen vor dem Tor – ganz allein und pudelnass und munter – und die Menschen erkennen nicht, dass es eine richtige Prinzessin ist! Und dann noch das dicke Nest aus lauter Matratzen. Zum Glück spielt eine Erbse die Hauptrolle – eine Erbse, da läuft einem ja das Wasser im Schnabel zusammen.
Ein Puppenspiel um Aufbruch, Mut und erste Liebe mit vielen Kissen, zwei hungrigen Hühnern und einer Erbse.

www.kobalt-luebeck.de


Eine Premiere im theater junge generation in Dresden:
Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel



Welches Wort trägt fünfmal den Buchstaben A in sich, welches zwölfmal ein E? Kennst Du die Geschichte von der Schneeseerehkleefee und ihren körperlichen Beschwerden? Was für ein Tier steckt im Schlamm, welcher Name in Pionierwinterlager? Was ist ein Kugelwort? Solche Sprachspiele und Rätsel vertreiben Jens, Gabi und Emmanuel bei Regenwetter die Langeweile, bis eine Stimme aus dem Radio zu ihnen spricht und ein geheimnisvolles blaues Buch auftaucht.

Franz Fühmanns DDR-Kinderbuchklassiker erscheint 1978 im Jahr von Sigmund Jähns erstem Weltraumflug und bietet auch heute interaktiven sprachlichen Denksport über alle Zeit- und Raumgrenzen hinweg. Wie viel Freiheit in diesen Sprachspielen damals steckte und heute immer noch zu finden ist, untersucht Regisseurin Julia Brettschneider fast dreißig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung mit Objekten und Alltagsgegenständen aus der DDR.

www.tjg-dresden.de


Das Theater der Nacht in Northeim spielt um 16 Uhr
die Inszenierung Der Karneval der Tiere mit Livemusik nach Camille Saint-Saëns.



Was für ein Fest! Hühner, Krebse, Schildkröte, Schwan, Schmetterling und Löwe  –  alle sind sie zum großen Karnevalsfest ge­kom­men. Zur Komposition von Ca­mille Saint-Saëns erzählen wir von einer Wette: Können Raubtiere neben anderen Tieren ein friedliches Fest feiern?

www.theater-der-nacht.de


Ein Fest für Held*innen … feiert das Schubert Theater Wien vom 19. – 22. März bei ihrem Internationalen Figurenfestival am Alsergrund



Mit Ovids Metamorphosen als Inspiration erschafft Aristoteles Chaitidis eine neue Heldensaga und tauscht in WENN GÖTTER DAS DÜRFEN die Rax gegen den Olymp. Aber wollen die Götter überhaupt auf diese Erde zurück? Vielleicht kann die listige TILDA EULENSPIEL helfen, mit der Rebekah Wild eine ironische Hommage an alle Närrinnen und Narren als freches Kurztheater auf eine unkonventionelle Bühne bringt. In PLASTIC HEROES zeigt der israelische Künstler Ariel Doron einen kritischen Blick auf absurd-heroische Kriegswelten im Kinderzimmer. Eine überraschende, lustige und rasante Collage von Kriegsbildern mit alltäglichen Spielsachen als Protagonisten, die es trotz des harten Themas schafft, das Publikum auf wilde und erfrischende Weise in den Bann zu ziehen.

Neben dem Festivalprogramm gibt es die einzigartige Möglichkeit, einen Workshop für Objektmanipulation bei Ariel Doron zu besuchen. Dorons Stücke werden auf Festivals in der ganzen Welt gefeiert und er zählt zu den erfolgreichsten Puppenspielern seiner Heimat.

Drei Premieren, die dem internationalen Tag des Puppenspiels am 21. März alle Ehre machen.

Schubert Theater Wien


Das Figurentheater Raphael Mürle und Holger Mertin bieten die Performance Intervalle – Figurenspiel trifft Percussion


Foto: Winfried Reinhardt

Das geheime Leben zwischen zwei Tönen
Für diesen Abend hat Raphael Mürle mit dem Kölner Perkussionisten und Soundkünstler Holger Mertin einen besonderen Gast eingeladen. In einer spartenübergreifenden Performance zeigen die beiden, dass Rhythmus und Klang zum Urquell des Lebens gehören. Die Figuren, egal ob an Fäden oder Stäben, entwickeln in diesem performativen Kontext ein unglaubliches Eigenleben, das die Zuschauer sofort in ihren Bann zieht.
Samstag, 21. März, 20 Uhr
Figurentheater Mottenkäfig, Kirchenstraße 3, 75172 Pforzheim Karten können unter Tel. 07231/463234 vorbestellt werden.

Raphael Mürle
www.figurentheater-pforzheim.de


Das Figurentheater Künster spielt »Die Bremer Stadtmusikanten« (frei nach Grimm) um 15 Uhr FigurenTheaterHaus in Mayen, Brunnenstraße 5


Der Esel – zu faul? Der Hund – zu empfindlich? Die Katze – zu alt? Der Hahn – schmeckt? Die Tiere wollen nicht zum Schlachter, in den See oder in den Kochtopf! Sie flüchten und hauen ab. Erst ist jedes Tier alleine, doch dann finden sie zusammen. Sie werden Freunde, und gemeinsam sind sie stark, schlau und mutig. ™
Gespielt mit liebenswürdig-skurrilen und comic-haften Tischfiguren. Mit einem Spieler/Erzähler und anderen Kleinigkeiten. Alles in und an 2 – 3 Koffern.
Für Menschen ab 3 Jahren

Manfred Künster
www.figurentheaterkuenster.de


Das Lindenberger Marion-Etten-Theater aus der Prignitz, jetzt 20 Jahre UNIMA-Mitglied, greift die Idee des Puppentheatertages auf, und führt am 21.3.2020 den
»1. Lindenberger Puppentheatertag – Brandenburgs Schätze« in dem Dorf, in dem sie leben, durch.


In Zusammenarbeit mit dem Kirchbauverein Lindenberg e.V., bekannt durch die Lindenberger Konzerte, und den Ortsbeirat Lindenberg; gefördert durch das Land Brandenburg und den Prignitz-Sommer. Es sind noch zwei weitere Brandenburger Puppentheater eingeladen, und bieten an dem Tag an drei Spielstätten im Ort einen ganzen Nachmittag lang stündlich wechselndes Programm an. So lernen die Brandenburger Kollegen einander kennen, und ihr Publikum die Vielfalt des Puppentheaters. Alle sind herzlich eingeladen!

Hans Serner
Lindenberger Marion-Etten-Theater

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Internationaler Tag des Puppenspiels am 21. März 2019

To celebrate World Puppet Day on March 21, UNIMA International has organised a gigantic virtual parade of puppets.
This project consists of creating a video involving children, educators and puppeteers in schools, recreation centres, community centres, arts centres or theatres.
The creation process is simple. Firstly, you make a puppet; this year, the puppet should be a cat. On the UNIMA website you can find several manuals to assist with the making.
Once you have made the puppet, you will need to film a procession with this puppet, lasting no more than 30 seconds, and send it to UNIMA (web@unima.org) stating clearly the name and the country of the centre, as well as contact details for the sender (name and email). You will find instructions about sending the video at the same website address.
Important: the deadline to send the files is February 15, 2019.
The videos sent will be linked together in a video that will be broadcast on World Puppet Day through different channels and UNIMA social networks. Will you help us make this project even bigger?
Infos zur Cat Puppet Parade

 

 

www.unima.org

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Was bieten unsere Mitglieder rund um den
Tag des Puppenspiels 2019

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Das Krimmelmokel Puppentheater spielt »Flieg Egbert, Flieg!«
Samstag, den 23. März 2019, 15 Uhr, für Zuschauer ab 3 Jahren
Ort: Deutsches Haus Flensburg, Friedrich-Ebert-Str. 7

Puppenbau für die ganze Familie
Samstag, den 23. März 2019 und Sonntag, den 24. März 2019 jeweils von 11–14 Uhr
baut Inga Hartmann ihre Mobile Puppentheaterwerkstatt mit vielen Materialien und Stoffen in der KulturLücke auf und Ihr könnt verschiedene Puppen bauen und ausprobieren.
Ort: KulturLücke, Norderstr. 151, Flensburg

Mit herzlichen Grüßen aus Flensburg
Inga Hartmann

www.krimmelmokel.de

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Das Theater der Nacht spielt »Händels Hamster«
auf dem 23. Straubinger Figurentheaterfestival

Ein Theaterabend über Kleinnager und große Musikgeschichte, den neuesten Klatsch und Tratsch, finanziellen Ruin, bedrohliche Kat­zen und die Abgründe des Künstlerdaseins.
Im Auftrag der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen unter der Regie von Neville Tranter erzählen wir von einem Wendepunkt in Händels Leben.

Im Theater der Nacht in Northeim gibt es um 20 Uhr die »Kuscheltier-Impro«
Die vier Narren von der Comedy-Company improvisieren mit den Kuscheltieren, die das Publikum mitbringt, einen abgedrehten Abend im Kuscheltierland. Wie immer führt das Publikum Regie. Kuscheltiere einpacken, hingehen und sich vergnügen!!!
www.comedy-company.de

Mit herzlichen Grüßen aus Northeim
Ruth und Heiko Brockhausen

www.theater-der-nacht.de

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»Das Rübchen« im Zimmertheater Framersbach

Für den Welttag des Puppenspiels (21. März) gibt es am Samstag, den 23. März die Aufführung des  Schattenspielmärchens: »Das Rübchen«. Schon vor Beginn der Vorführung sowie danach können interessierte Besucher selbst einmal Schattenspiel ausprobieren. Dafür gibt es zwei kleinere Bühnen mit Figuren zum Spielen.
Der Welttag des Puppenspiels ist auch der Geburtstag meiner Schatten- & Puppenbühne Zimmertheater Frammersbach. 2016 habe ich mir diese unter dem Dach einer ehemaligen Tennisklause eingerichtet, sie bietet knapp 25 Personen Platz und erfreut sich, gerade wegen der familiären Atmosphäre, zunehmender Aufmerksamkeit. Die Gäste kommen mittlerweile aus bis zu 50 – 70 km Entfernung zu den Aufführungen. Seit Beginn des Jahres 2019 bin ich Rentner und spiele seither fast ausschließlich im Zimmertheater, Gastspiele nur selten.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Spessartwald
Kolja Liebscher

www.schattenkolja.de

 

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Internationaler Tag des Puppenspiels am 21. März 2018

Es lebe das Puppenspiel!
Vive l’art de la marionnette!
Cheers to the puppets!

 

Message-zum World-Puppetry-Day

Auf der Räteversammlung der UNIMA in Atlanta im Juni 2002 wurde der 21. März als wiederkehrender »Internationaler Tag des Puppenspiels« ausgewählt.
Seit 2003 gibt es weltweit Aktionen an diesem Tag.

In diesem Jahr gibt es von der WELT-UNIMA eine weitere Initiative in der Hoffnung mehr Echo aus den nationalen Zentren zu bekommen. Dieses Mal wird ein Video aller Beteiligter mit dem Slogan  »Together we create the movement!« erstellt.

Diese Videos in der jeweiligen Landessprache oder auch Dialekten können z.B. durch Kinder, Jugendliche, alte Menschen, Puppenspieler, Ärzte, Kehrmaschinen, Polizisten, Feuerwehrleute, Politiker, Schauspieler, Prominente, Schüler, anonym … besprochen und aufgenommen werden.

Alle Messages werden dann in einem Video gesammelt, mit englischen Untertiteln versehen und mit den Mitteln moderner Verbreitung ausgestrahlt (z.B.: auf Bildschirmen in den Straßen, in Einkaufszentren, in Museen, in Gemeindezentren, im TV, Facebook, twitter etc.).

Weitere Infos hier: www.unima.org

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Internationaler Tag des Puppenspiels am 21. März 2017

International Message of Nancy Lohman Staub – 21. März 2017

In 1929 a few people with a passion for puppetry from only seven countries formed l’Union Internationale de la Marionnette (UNIMA) to promote and develop the art form. I joined UNIMA about 1970 to help satisfy my lifelong fascination with puppets. Now, thanks to the Internet, we can instantaneously connect thousands of likeminded people across national, political and religious boundaries around the world. Recorded programs, performances, conferences, classes and workshops are available around the clock and some are streamed in real time. Academic papers, publications and photographs pop up at a touch on the keyboard. This increased popularity beyond our wildest dreams offers innumerable opportunities to form international coalitions to work together towards our goal of mutual understanding through puppetry.
Puppetry developed in virtually every part of the world. Now hundreds of hours of documentation available on the Internet make many traditional forms accessible. UNESCO recognized twelve of these as representing Intangible Cultural Heritage (ICH). Information, slides, and video footage of them can be seen on its web site. At least eleven additional traditions involving puppetry can be viewed on the Asia/Pacific Cultural Centre Database. Hopefully, viewers are tantalized to delve into the complexity of the performances and the depths of their communal roots. We can utilize traditional puppetry to reveal the common humanity underlying our cultural differences.
One tradition of traditional art is change, so documentation plays an important role. After nearly forty years of dedication by hundreds of us puppetry enthusiasts, UNIMA posted an updated Encylopédie Mondiale des Arts de la Marionnette, published in 2009, on its web site in three languages, English and Spanish as well as French. It puts the history of puppetry at our fingertips. It serves as a significant tool for the numerous museums around the world, which have acquired puppet collections, and the several others dedicated exclusively to the art form. Their collections and catalogs can be found online. Some are experimenting with 3-D imagery and replication for educational purposes. Facilitated by communication on the Internet, preservation of history contributes to future development.
Hundreds of contemporary puppeteers from around the world post excerpts of their live performances on the Internet to attract audiences and presenters. UNIMA sponsors live performances, festivals, conferences and publications and posts coverage on its web site. As intended by the small founding group, the current membership of UNIMA, from over ninety nations cooperate, regardless of differences. With the exponential growth of exposure comes increased responsibility to our audiences and each other. Let us celebrate World Puppetry Day together as friends with shared dedication to the art form by posting the festivities on the Internet, which truly unites us!


Nancy Lohman Staub am Eingang des Zentrums
für Puppetry Arts, Atlanta, Georgia.
Foto: Susan Kinney

Nancy Lohman Staub
Nancy Lohman Staub, a native of New Orleans, Louisiana, USA, acted as one of the planning editors of the Encylopédie Mondiale des Arts de la Marionnette. (World Encyclopedia of Puppetry Arts) and continued as a scientific advisor.
She served on the UNIMA Executive Committee as a Vice-President, the Publication Commission, the Research Commission, the Heritage Commission and currently the Social Justice Commission.
She directed the 1980 World Puppetry Festival and XIIIth Congress of UNIMA at the John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D.C.
She acted as consultant in the formation of the Jim Henson Foundation in New York City to support the field of puppetry in America.
She served as President of Puppeteers of America and Vice-President of UNIMA-USA. She is the founder and Advisory Committee Chair of the Center for Puppetry Arts Museum in Atlanta, Georgia. She published many articles and museum catalog essays. She directed a small puppet theatre in New Orleans, Louisiana for over ten years a very long time ago.

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Internationaler Tag des Puppenspiels am 21. März 2016

Am 2. Januar 2016 starb Professor Jurkowski. Dieser für die internationale Puppenszene so wichtige Künstler war eine beeindruckende Persönlichkeit als Lehrer, Forscher, Theaterkritiker und Antropologe. Er widmete sein Leben der Kunst des Puppenspiels. Freude und Bewunderer hatte er in der ganzen Welt.
Um in seinem Geist zu wirken beschloss die internationale UNIMA für den Internationalen Tag des Puppenspiels 2016 den Text zu nutzen, den er in unvergleichlicher Art für den selben Tag im Jahr 2011 schrieb:

International Message for the World Puppetry Day March 21st, 2016
by Henryk Jurkowski


Here I am, in the town of Omsk in Western Siberia. I enter the ethnographic museum where my eyes are immediately drawn to the great display case where dozens of figures – idols of the Ugrofine tribes, the Menses and the Chantes, are to be seen. They seem to greet every visitor. My instinct moves me to respond and I greet them in return. They are magnificent. They represent a surviving trace of the spirituality of generations of primitive humanity. They and their imaginary world are at the root of the first manifestations and images of theatre, both sacred and profane.

Art collections are overflowing with idols and sacred figures which little by little fade from memory. But in the museums there are also puppets which even now guard the imprint of the hands of their creators and manipulators. In other words, these puppets retain traces of human dexterity, fantasy and spirituality. Puppet collections exist on every continent and in almost every country, the pride of their collectors. They constitute important sites for research, guarding vital memories while bringing important proof of the diversity of our discipline.

Art, as with many other human activities, is subject to two tendencies: unification and differentiation. Today we see the co-existence of the two tendencies in cultural activities. We clearly observe how easy it is to travel, in the air or via the internet, which multiplies the number of contacts we make in the various congresses and festivals, leading to greater unification. Soon we will indeed live in the global village of McLuhan.

This state of things does not mean that we have completely lost our feeling for cultural differences, rather that a great number of theatre companies will henceforward use similar means of expression. Styles of puppetry such as the ningyo joruri of Japan and the wayang of Indonesia have been assimilated both in Europe and America. At the same time groups from Asia and Africa are using European puppet techniques.

My friends tell me that if a young Japanese artist can become a virtuoso player of Chopin, so an American can become a master of /joruri /or a dalang performing /wayang purwa. I would agree with them, on condition that the puppeteer assimilates not simply the technique but also the culture associated with it.

Many artists have been satisfied with the exterior beauty of a puppet which nevertheless holds for the spectator the potential for discovering other forms of art. In this way the puppet invades new territories. Even within the actors‘ theatre, it has become the source of many metaphors.

The widespread presence of the ancient figurative puppet is now linked to a movement in inverse proportion to the territory it occupied before. This is due to the invasion of the object and, on an even bigger scale, to everything related to matter. Because every object, all matter, when animated, speaks to us, each demanding its right to a theatre life. Thus from now on the object will replace the figurative puppet, opening a pathway for the artist which leads to a new poetic language, to creations full of rich and dynamic images.

The imagery and the metaphors which were once characteristic of each type of puppet, distinguishing the one from the other, have today become a source of expression for each individual puppeteer. Thus we have a new single, poetic language depending not on a generic tradition but on the talent of the artist and his or her individual creativity. Unification of the means of expression has given rise to differentiation. The global village of McLuhan has become its antipodes. The various means of expression have become the instruments of an individual language which always prefers original solutions. Of course, the tradition of the figurative puppet has not disappeared over the horizon. Let us hope that it will always remain as a valuable point of reference.

Henryk Jurkowski – 2011

 

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Was ist der Internationale Tag des Puppenspiels?

Es lebe das Puppenspiel!
Vive l’art de la marionnette!
Cheers to the puppets!

Auf der Räteversammlung der UNIMA in Atlanta im Juni 2002 wurde der 21. März als wiederkehrender „Internationaler Tag des Puppenspiels“ ausgewählt. Schon 2003 gab es weltweit Aktionen an diesem Tag.