Kategorien
Ausstellungen

Mini-Pop-Up-Ausstellung im Niederländischen Poppenspe(e)lmuseum

Das neue, zweisprachige Projekt (niederländisch und englisch) für Sehbehinderte wurde nun vom Niederländischen Puppenmuseum – Poppenspe(e)lmuseum abgeschlossen.
Es ist eine wunderschön gestaltete Mini-Pop-Up-Ausstellung zum internationalen Volkspuppentheater geworden.
Unter dem Motto »Touching a must« werden gezeigt: Charaktere mit verschiedenen Puppentheatertechniken, mehrere Objekte, taktile Bilder, ein Puppentheater Sehen-Fühl-Geruch-Lese-und-Hörbuch (Katrijn’s Kuss), ein Puppenspiel mit flachen traditionellen Puppenspielfiguren, Filme, Musik und erklärende Begleittexte (auch in Blindenschrift).

Weitere Infos:
www.poppenspelmuseumbibliotheek.nl (Film-projekt)
www.youtube.com (Film – Katrijn’s kiss)
www.poppenspelmuseumbibliotheek.nl (Information zum Projekt – PDF)
www.poppenspelmuseumbibliotheek.nl (Presseinformationen)

 

Poppenspe(e)lmuseum
Otto van der Mieden
Kerkweg 38
8193 KL Vorchten NL
Tel.: +31(0)578 – 56 02 39
www.poppenspelmuseum.nl

Kategorien
Ausstellungen

50 Jahre Marionettenbühne Mottenkäfig

Sonderausstellung zum 50. Jubiläum im Stadtmuseum Pforzheim
Sonntag, 24. September 2017 – Sonntag, 25. Februar 2018

1967 sind sie erstmals zum Leben erwacht: die Figuren der Marionettenbühne Mottenkäfig. Dass die Puppen an seidenen Fäden bis heute eine solche Erfolgsgeschichte schreiben, damit hätte damals keiner gerechnet. Seit nunmehr 50 Jahren begeistert der Mottenkäfig große und kleine Fans mit einem bunten Bühnenrepertoire.
Anlässlich ihres Jubiläums lädt die Marionettenbühne nun zu einer Zeitreise ins Stadtmuseum Pforzheim ein. Zu sehen sind Marionetten aus Märchenklassikern, Weltliteratur und preisgekrönten Eigenproduktionen. Verknüpft mit Bühnenbildern und Skizzen lassen sie die vielseitige Geschichte des Theatervereins lebendig werden. Vom Anfang des Marionettentheaters erzählt eine Multivisons-Show, die verborgene Blicke auf die Entstehung der Theaterbühne freigibt. Auch Mitmachen ist angesagt: Auf einer Bühne kann jeder Besucher selbst zum Marionettenspieler werden. Aber nicht nur das: anlässlich des Jubiläums gibt es ein tolles Begleitprogramm zur Ausstellung sowie eine Neuinszenierung!

Sonderausstellungsräume, Stadtmuseum Pforzheim (Westliche Karl-Friedrich-Straße 243)
Öffnungszeiten:
Mi. und Do. 14 – 17 Uhr, So. und Feiertags 10 – 17 Uhr

Eintritt frei. Zum Jubiläum und der Ausstellung erscheint eine Festschrift.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier.

Den Flyer zur ausstellung können Sie hier herunterladen.

Ansprechpartner zur Ausstellung:
Jonathan Danigel, ausstellung@mottenkaefig.de

Marionettenbühne Mottenkäfig Pforzheim e. V.
Kirchenstraße 3
75172 Pforzheim
Telefon: 07231 463234
www.mottenkaefig.de

Kategorien
Allgemein Ausstellungen Meldungen

Prof. Albrecht Roser, ein Pionier des Puppenfilms

„Prof. Albrecht Roser, ein Pionier des Puppenfilms“
65. Sonderausstellung im Museum Hirsch in Remshalden-Buoch.
Vernissage am Freitag, 1. Dezember 2017 um 19.30 Uhr

Im kleinen, aber exquisiten Heimatmuseum Buoch wird zum ersten Mal das Filmschaffen Rosers in einer Ausstellung präsentiert.
Von Anfang an, ab 1955, war Roser beim neuen Medium Fernsehen dabei in München, Hamburg, Baden-Baden, Köln und Stuttgart. Als Frau Dr. Elisabeth Schwarz das Familienprogramm leitete, entstanden in jahrzehntelanger Zusammenarbeit Rosers mit dem jungen SDR Team viele seiner Puppenfilme, die Maßstäbe setzen für hohe künstlerische Qualität wie “Telemekel und Teleminchen“, „Das kleine Gespenst“, „Der dritte Ton“ u. a.
Bekannt wurde Roser, als er 1958 in Bukarest mit seinem Szenenprogramm für Solomarionetten GUSTAF UND SEIN ENSEMBLE eine Goldmedaille gewann beim ersten internationalen Puppentheaterfestival der UNIMA (Union Internationale de la Marionnette). Damit begannen seine jahrzehntelangen Tourneen durch alle Kontinente als Botschafter seiner Kunst. Immer wieder gerne kam das Ensemble von seinen Gastspielreisen nach Hause, vor allem, als Roser 1967 sein eigenes Puppenfilmstudio in Buoch gebaut hatte.
So entstanden hier die Puppenfilme „Der starke Wanja“, „Die Nachtigall“ u. a. und auch GUSTAF UND SEIN ENSEMBLE, Rosers berühmtes Szenenprogramm, wurde hier noch einmal mit der Kamera festgehalten.

Den Besucher erwartet eine Ausstellung mit Originalfiguren von Rosers bekanntesten Puppenfilmen, dazu werden Arbeitsgänge aus der Werkstatt aufgezeigt mit Aufnahmen aus den Filmstudios. Wer sich Zeit nimmt, kann einige der Puppenfilme auf dem Bildschirm ansehen – eine besondere Attraktion. An festen Terminen können Interessenten die Roser’sche Papier-Skulptur kennenlernen, eine Methode, mit der viele seiner Figuren und Inszenierungen gestaltet sind.

Roser war Puppenbauer und -spieler, Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildner und Geschichtenschreiber, er fand für jedes Thema eine fernsehgerechte Darstellung.
Seine Puppenfilme sind ein bedeutendes Stück Filmgeschichte.

Die Ausstellung soll Puppenspieler und Filmleute anregen, die Entwicklung des Puppenfilms als Kunstform weiterzutreiben. Dazu ist präzises Handwerk, eine geschulte Konzentrationsfähigkeit und schöpferische Intuition Voraussetzung und natürlich komödiantische Spielfreude, damit die Figur, die Puppe, die Maske ihre magische Ausstrahlung gewinnt im Medium Fernsehen.

Die Abschiedsveranstaltung im Atelier Roser in Buoch im Juli dieses Jahres veranlaßte
den Heimatverein Buoch, die 65. Sonderausstellung dem Studio Roser anzutragen, denn in naher Zukunft wird das Lebenswerk Albrecht Rosers im Museum für PuppentheaterKultur in Bad Kreuznach seine neue Heimstatt finden.

Ausstellung vom 1. Dezember 2017 bis 29. April 2018
Konzept der Ausstellung: Studio Roser
Kontakt: Ingrid Höfer 0170/6311333
Veranstalter: Heimatverein Buoch