Ausstellung »wunder.kammer – Frank Soehnles Theaterfiguren«

Ausstellung vom 18. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019
»wunder.kammer – Frank Soehnles Theaterfiguren«
im Dialog mit der Sammlung Puppentheater im Münchner Stadtmuseum

Der deutsche Figurenspieler und Regisseur Frank Soehnle gehört zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen deutschen Figurentheaters. Seine Ausstellung ist keine klassische Retrospektive, sondern eine künstlerische Installation, die auch auf Figuren der Münchner Sammlung zurückgreift. Im Rahmen des internationalen figurentheaterfestivals lädt die Sammlung Puppentheater seit 2005 zeitgenössische Figurentheatermacher ein, sich mit dem Medium Ausstellung auseinanderzusetzen.

Frank Soehnles Inszenierungen begreifen das Figurentheater als Schnittpunkt aller Künste. Hier stehen Text und Sprache, Bewegung und Tanz, Materialien und Figuren, Musik und Klänge, Bilder und Filme gleichberechtigt nebeneinander. Je nach Inhalt und Konzept werden die Elemente aus Bildender und Darstellender Kunst unterschiedlich eingesetzt. Gestaltung und Körpersprache der Figuren stehen bei dieser theatralischen Recherche im Mittelpunkt.

Als Inspirationsquellen spielen die Exponate der Münchner Puppentheatersammlung eine wichtige Rolle. Schon als Jugendlicher hat Soehnle die Münchner Museumssammlung kennen gelernt und wesentliche Impulse in seine Arbeit aufgenommen. In der Ausstellung »wunder.kammer« begegnen sich Figuren des Museums und Frank Soehnles Theaterfiguren aus 30 Jahren Praxis zum ersten Mal. In acht motivisch inszenierten Räumen (bildende kunst, varieté, tanz, sideshow, drama, schattenwelt, totentanz, himmel & hölle) fällt der Blick auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten, Beziehungen und Metamorphosen. Schöpfungen herausragender Figurengestalter des 20. Jahrhunderts wie Richard Teschner (1879 – 1948), Harro Siegel (1900 – 1985), Fritz Herbert Bross (1910 – 1976), Harry Kramer (1925 – 1997) und Kreationen aus dem Marionettentheater Münchner Künstler von Paul Brann (1873 – 1955) begegnen ihren Spuren, die sie im Werk von Frank Soehnle hinterlassen haben – und wundern sich womöglich.

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Telefon +49-(0)89-233-22370

Ausstellung BIG BANG PUPPETS

 

 

BIG BANG PUPPETS – Ausstellung – im Rahmen der 40. Internationalen Puppentheatertage in Mistelbach (Österreich)

Das Plakatsujet 2018 »BIG BANG PUPPETS« wurde in diesem Jahr von der jungen Künstlerin Claudia Six kreiert. Sie ist ein österreichischer Shooting Star und mittlerweile eine gefragte Bühnenbildnerin mit einem sehr eigenen und faszinierenden Stil.
Ein Auszug ihrer Werke wird im Rahmer der Ausstellung BIG BANG PUPPETS im Barockschlössl zu sehen sein.

»In meiner Ausstellung will ich mich vor allem mit dem Entstehen von Ideen und Figuren beschäftigen. Den Weg, den man geht, die Zeit, die es braucht und vor allem über die Verantwortung, die man gegenüber seiner Schöpfung hat. Über die Notwendigkeit etwas zu kreieren, die schlummernden, imaginären Freunde in meinem Kopf und wie ich mich um sie kümmere, damit sie immer mehr werden und mich nie verlassen.
In einer Mischung aus Ausstellung und Installation zeige ich meinen ganz persönlichen Weg einiger Projekte, die mir sehr am Herzen lagen und die ich für meine Entwicklung als besonders wichtig ansehe.«
www.claudiasix.com

 

ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG
Freitag, 5. Oktober 2018, um 19.00 Uhr

BESICHTIGUNG DER AUSSTELLUNG
Mo–Do 08.00–15.00 Uhr und Fr 08.00–12.00 Uhr,
nach telefonischer Vereinbarung unter +43 2572 2515-4300;
während der Puppentheatertage täglich 10.00–12.00 Uhr und 13.00–18.00 Uhr
(eingeschränkt während der Puppentheateraufführungen)

Barockschlössl
Museumsgasse 4
2130 Mistelbach

Ausstellung „half past selber schuld – Von Pelztierkochern und Menschenähnlichen“

Das Düsseldorfer Künstlerduo half past selber schuld feiert sein 20-jähriges Jubiläum und zeigt die Ausstellung “half past selber schuld – Von Pelztierkochern und Menschenähnlichen” im Theatermuseum Düsseldorf vom 13. Juni 2018 bis zum 6. Januar 2019.

half past selber schuld präsentiert während der Ausstellung das
Celluloid Golem Puppet Film Festival, das vom 2. – 4. November 2018
im Filmmuseum Düsseldorf stattfinden wird.
Es ist das erste Düsseldorfer Puppenfilmfestival seiner Art.
Dafür wird noch (handgespieltes Puppen-)Material gesucht! Wenn Ihr Ihnen überraschende, schräge, schockierende oder auch schöne Puppenfilme zusendet, würden sie sich freuen, Euch dafür die Leinwand und das Publikum zu bieten!

Kurzfilme bis 25 Minuten, in denen von Hand gespielte Puppen, Dinge oder entfernt daran erinnernde Ob- und Subjekte die Hauptrolle haben!
(Also KEINE reinen Stop-Motion-Filme. Sorry.)
Fremdsprachige Werke bitte mit deutschen oder englischen Untertiteln versehen. Das Celluloid Golem Puppet Film Festival richtet sich hauptsächlich an ein erwachsenes Publikum.

Schickt bis zum 10. Juni 2018 einen Link zu einer Online-Version Eures Werks und ein paar Worte zu Film, Euch und Euren Puppen.

celluloidgolem@halfpastselberschuld.de

Die atemberaubendsten, originellsten und schönsten Filme, werden von half past selber schuld ausgesucht und dann in liebevoll kuratierten Programmblöcken zu sehen sein!

Das Celluloid Golem Puppet Film Festival ist Bestandteil dieser Ausstellung und soll ein Forum für Diskussion, Austausch, Inspiration und Vernetzung rund ums Puppenspiel werden!

www.halfpastselberschuld.de

 

Jubiläumsausstellung zum 35-jährigen Bestehen von Müllers Marionetten-Theater

Müllers Marionetten-Theater eröffnet aus Anlass des 35-jährigen Bestehens und als nächsten Höhepunkt ihrer Jubiläumsspielzeit am 6. Juni 2018 ihre Jubiläumsausstellung.

An diesem Abend feiert das Theater im Forum der Stadtsparkasse Wuppertal, Islandufer 15 ab 19.00 Uhr die Eröffnung der Ausstellung mit über 300 Marionetten und spielt die Vorstellung „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry auf der eigens hierfür errichteten offenen Theaterbühne.

Müllers Marionetten-Theater
Neuenteich 80
42107 Wuppertal
Telefon 0049 – 202-447766
info@muellersmarionettentheater.de
www.muellersmarionettentheater.de

 

Mini-Pop-Up-Ausstellung im Niederländischen Poppenspe(e)lmuseum

Das neue, zweisprachige Projekt (niederländisch und englisch) für Sehbehinderte wurde nun vom Niederländischen Puppenmuseum – Poppenspe(e)lmuseum abgeschlossen.
Es ist eine wunderschön gestaltete Mini-Pop-Up-Ausstellung zum internationalen Volkspuppentheater geworden.
Unter dem Motto »Touching a must« werden gezeigt: Charaktere mit verschiedenen Puppentheatertechniken, mehrere Objekte, taktile Bilder, ein Puppentheater Sehen-Fühl-Geruch-Lese-und-Hörbuch (Katrijn’s Kuss), ein Puppenspiel mit flachen traditionellen Puppenspielfiguren, Filme, Musik und erklärende Begleittexte (auch in Blindenschrift).

Weitere Infos:
www.poppenspelmuseumbibliotheek.nl (Film-projekt)
www.youtube.com (Film – Katrijn’s kiss)
www.poppenspelmuseumbibliotheek.nl (Information zum Projekt – PDF)
www.poppenspelmuseumbibliotheek.nl (Presseinformationen)

 

Poppenspe(e)lmuseum
Otto van der Mieden
Kerkweg 38
8193 KL Vorchten NL
Tel.: +31(0)578 – 56 02 39
www.poppenspelmuseum.nl

50 Jahre Marionettenbühne Mottenkäfig

Sonderausstellung zum 50. Jubiläum im Stadtmuseum Pforzheim
Sonntag, 24. September 2017 – Sonntag, 25. Februar 2018

1967 sind sie erstmals zum Leben erwacht: die Figuren der Marionettenbühne Mottenkäfig. Dass die Puppen an seidenen Fäden bis heute eine solche Erfolgsgeschichte schreiben, damit hätte damals keiner gerechnet. Seit nunmehr 50 Jahren begeistert der Mottenkäfig große und kleine Fans mit einem bunten Bühnenrepertoire.
Anlässlich ihres Jubiläums lädt die Marionettenbühne nun zu einer Zeitreise ins Stadtmuseum Pforzheim ein. Zu sehen sind Marionetten aus Märchenklassikern, Weltliteratur und preisgekrönten Eigenproduktionen. Verknüpft mit Bühnenbildern und Skizzen lassen sie die vielseitige Geschichte des Theatervereins lebendig werden. Vom Anfang des Marionettentheaters erzählt eine Multivisons-Show, die verborgene Blicke auf die Entstehung der Theaterbühne freigibt. Auch Mitmachen ist angesagt: Auf einer Bühne kann jeder Besucher selbst zum Marionettenspieler werden. Aber nicht nur das: anlässlich des Jubiläums gibt es ein tolles Begleitprogramm zur Ausstellung sowie eine Neuinszenierung!

Sonderausstellungsräume, Stadtmuseum Pforzheim (Westliche Karl-Friedrich-Straße 243)
Öffnungszeiten:
Mi. und Do. 14 – 17 Uhr, So. und Feiertags 10 – 17 Uhr

Eintritt frei. Zum Jubiläum und der Ausstellung erscheint eine Festschrift.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier.

Den Flyer zur ausstellung können Sie hier herunterladen.

Ansprechpartner zur Ausstellung:
Jonathan Danigel, ausstellung@mottenkaefig.de

Marionettenbühne Mottenkäfig Pforzheim e. V.
Kirchenstraße 3
75172 Pforzheim
Telefon: 07231 463234
www.mottenkaefig.de

Prof. Albrecht Roser, ein Pionier des Puppenfilms

„Prof. Albrecht Roser, ein Pionier des Puppenfilms“
65. Sonderausstellung im Museum Hirsch in Remshalden-Buoch.
Vernissage am Freitag, 1. Dezember 2017 um 19.30 Uhr

Im kleinen, aber exquisiten Heimatmuseum Buoch wird zum ersten Mal das Filmschaffen Rosers in einer Ausstellung präsentiert.
Von Anfang an, ab 1955, war Roser beim neuen Medium Fernsehen dabei in München, Hamburg, Baden-Baden, Köln und Stuttgart. Als Frau Dr. Elisabeth Schwarz das Familienprogramm leitete, entstanden in jahrzehntelanger Zusammenarbeit Rosers mit dem jungen SDR Team viele seiner Puppenfilme, die Maßstäbe setzen für hohe künstlerische Qualität wie “Telemekel und Teleminchen“, „Das kleine Gespenst“, „Der dritte Ton“ u. a.
Bekannt wurde Roser, als er 1958 in Bukarest mit seinem Szenenprogramm für Solomarionetten GUSTAF UND SEIN ENSEMBLE eine Goldmedaille gewann beim ersten internationalen Puppentheaterfestival der UNIMA (Union Internationale de la Marionnette). Damit begannen seine jahrzehntelangen Tourneen durch alle Kontinente als Botschafter seiner Kunst. Immer wieder gerne kam das Ensemble von seinen Gastspielreisen nach Hause, vor allem, als Roser 1967 sein eigenes Puppenfilmstudio in Buoch gebaut hatte.
So entstanden hier die Puppenfilme „Der starke Wanja“, „Die Nachtigall“ u. a. und auch GUSTAF UND SEIN ENSEMBLE, Rosers berühmtes Szenenprogramm, wurde hier noch einmal mit der Kamera festgehalten.

Den Besucher erwartet eine Ausstellung mit Originalfiguren von Rosers bekanntesten Puppenfilmen, dazu werden Arbeitsgänge aus der Werkstatt aufgezeigt mit Aufnahmen aus den Filmstudios. Wer sich Zeit nimmt, kann einige der Puppenfilme auf dem Bildschirm ansehen – eine besondere Attraktion. An festen Terminen können Interessenten die Roser’sche Papier-Skulptur kennenlernen, eine Methode, mit der viele seiner Figuren und Inszenierungen gestaltet sind.

Roser war Puppenbauer und -spieler, Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildner und Geschichtenschreiber, er fand für jedes Thema eine fernsehgerechte Darstellung.
Seine Puppenfilme sind ein bedeutendes Stück Filmgeschichte.

Die Ausstellung soll Puppenspieler und Filmleute anregen, die Entwicklung des Puppenfilms als Kunstform weiterzutreiben. Dazu ist präzises Handwerk, eine geschulte Konzentrationsfähigkeit und schöpferische Intuition Voraussetzung und natürlich komödiantische Spielfreude, damit die Figur, die Puppe, die Maske ihre magische Ausstrahlung gewinnt im Medium Fernsehen.

Die Abschiedsveranstaltung im Atelier Roser in Buoch im Juli dieses Jahres veranlaßte
den Heimatverein Buoch, die 65. Sonderausstellung dem Studio Roser anzutragen, denn in naher Zukunft wird das Lebenswerk Albrecht Rosers im Museum für PuppentheaterKultur in Bad Kreuznach seine neue Heimstatt finden.

Ausstellung vom 1. Dezember 2017 bis 29. April 2018
Konzept der Ausstellung: Studio Roser
Kontakt: Ingrid Höfer 0170/6311333
Veranstalter: Heimatverein Buoch