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Neues von PendelMarionetten

Schloss Beuggen bei Rheinfelden
25. Töpfer- und Künstlermarkt mit großem Rahmenprogramm
18. – 20. Juni 2021
von 11.00 – 20.00 Uhr

Szene aus „Geschichten ohne Worte“


PendelMarionetten unter dem Gingko
Malerisch unter dem Gingkobaum steht die Marionettenbühne und lädt dreimal am Tag zur Vorstellung ein:
Um 13.00, 15.30 und 17.00 Uhr spielt Detlef Schmelz und wird musikalisch begleitet von dem „chilenischen Singvogel“ Sergio Vesely.
Es wird auch wieder eine Auswahl von Marionetten mitgebracht, die käuflich zu erwerben sind. Zwischen den Vorstellungen wird gezeigt, wie leicht die Figuren zu handhaben sind. Sie können es gern selbst ausprobieren. Falls Sie sich für eine Figur aus den Verkaufsseiten näher interessieren, werden sie gern und unverbindlich mitgebracht.
www.pendelmarionetten.de


Einzigartig!
Im wunderschönen Schlosspark von Schloss Beuggen direkt am Rhein findet wieder ein einzigartiges Treffen von Meistern ihres Metiers statt. Traditionell am ersten Mai Wochenende stattfindend, wurde sie Corona bedingt auf das kommende Wochenende verschoben. Umrahmt von Theater- und Musikdarbietungen ist diese Veranstaltung eine der größten und qualitativ hochwertigsten ihrer Art in Süddeutschland – das Event im drei Ländereck. Über 130 Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen aus Deutschland und dem europäischen Umland präsentieren ihre Werke.
Corona-Tests werden nicht benötigt, das Tragen von Mund- und Nasenschutz ist aber erforderlich.
www.schloss-beuggen.de

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BFDK begrüßt Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) begrüßt ausdrücklich die gestern (26.5.2021) im Bundeskabinett gefassten Beschlüsse für das Inkrafttreten des 2,5 Milliarden Euro starken Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen. Der BFDK hat sich hierfür, gemeinsam mit vielen anderen kulturpolitischen Interessensvertretungen, insbesondere in Hinblick auf kleinere, in die Fläche wirkende Veranstalter*innen, die durch Theater- und Tanzangebote kulturelle Begegnungsräume schaffen, stark gemacht.

Der gemeinsam von Bundesminister der Finanzen Olaf Scholz (BMF) und Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB (BKM) verantwortete Fonds in Höhe von 2,5 Milliarden Euro, welcher der BKM zur Ausgestaltung zugewiesen wird, besteht aus Modulen, die auch den Veranstalter*innen der freien darstellenden Künsten zugutekommen. In Form einer Wirtschaftlichkeitshilfe werden Veranstaltungen gefördert, die ab dem 01. Juli 2021 durchgeführt werden und an denen unter Beachtung von geltenden Covid19-Bestimmungen eine Teilnehmer*innenzahl von bis zu 500 Besucher zu erwarten ist. Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Zuschauer*innen sollen zudem ab dem 01. August 2021 gefördert werden. Durch eine Bezuschussung der Einkünfte aus Ticketverkäufen können wirtschaftliche Risiken reduziert und die Spielplangestaltung verbessert werden. Damit wird eine Hängepartie für viele Spielstätten und Festivals der freien darstellenden Künste beendet. Sie erhalten endlich eine finanzielle Planungssicherheit und können die ihnen verbundenen Künstler*innen und Künstler*innenkollektive adäquat entlohnen.

Der BFDK dankt dem Bundesminister der Finanzen und der Kulturstaatsministerin für ihr hartnäckiges Werben im Sinne der Veranstalter*innen und Künstler*innen und für die Bereitstellung dieses 2,5 Milliarden Euro umfassenden Sonderfonds. Erneut wird damit der hohe Stellenwert sichtbar, den freie darstellende Künste für unsere Gesellschaft haben: Sie umfassen wertvolle künstlerische Praxis, die sinn- und gemeinschaftsbildend den sozialen Zusammenhalt stärkt – in und auch fern urbaner Zentren. Das Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR der Bundesregierung hatte diesen Stellenwert der freien darstellenden Künste erstmalig in seiner Vielfalt, seiner Bedeutung und seinem Potential anerkannt.

Darüber hinaus bleibt es in den kommenden Monaten weiterhin wichtig, die Öffnung des gesamten Kulturbetriebs hin zum Normalbetrieb als Zielsetzung nicht aus den Augen zu lassen.

Helge-Björn Meyer
helge.meyer@darstellende-kuenste.de

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Newsletter 2021.1 der DGTP e.V. und des FFT

Liebe Interessierte an der Figurenspieltherapie,
liebe Mitglieder der DGTP e.V. und des FFT,

wir freuen uns den Newsletter 2021/01 veröffentlichen zu können. Er ist der bislang umfangreichste Newsletter, den wir jemals erstellt haben. Wir wünschen Euch viel Freude beim Lesen!

Zusammen mit dem Schweizer Fachverband für Figurenspieltherapie (FFT) erscheint zweimal im Jahr ein Online-Newsletter mit aktuellen Informationen zum Thema Figurenspieltherapie.

Desweiteren gibt es hier den Anmeldebogen für das verschobene Mitgliedertreffen der DGTP e.V. welches nun vom 3. – 5. September 2021 in Köln stattfinden soll.

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Perspektiven für die Kultur schaffen

Gemeinsame Erklärung des Bundesverbands Freie Darstellende Künste (BFDK), des Deutschen Bühnenvereins und der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA) zur Novellierung des Infektionsschutzgesetzes.

Vor dem Hintergrund der vierten Novellierung des Infektionsschutzgesetzes fordern wir dringend nötige Änderungen für den verfassungsrechtlich geschützten Kulturbereich. Nach monatelangen Schließungen, in denen es keine substanziellen Perspektiven für die Künste gibt, macht die Gesetzesnovelle und ihre Begründung klar, dass der Kulturbereich nach wie vor keinerlei Differenzierung erfährt, die dem besonderen Schutz des Art. 5 Absatz 3 des Grundgesetzes angemessen Rechnung trägt. Vielmehr macht der lapidare Verweis in der Begründung auf wirtschaftliche Kompensation des Schadens deutlich, wie wenig der Gesetzgeber geneigt ist, die ideelle Dimension von Kunst und Kultur für die Gesellschaft überhaupt anzuerkennen.

Angesichts der allgemeinen Lage fordern wir:

  • Der Kulturbereich unterstützt alle sinnvollen Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Pandemie. Die Wiedererlangung der Kontrolle muss oberstes Gebot sein, damit nicht weitere wertvolle Zeit verstreicht. Daher unterstützen wir auch einen harten, konsequenten und schnellen Lockdown für alle Bereiche der Gesellschaft, der allerdings zeitlich begrenzt und mit einer klaren Perspektive für Öffnungen ausgestattet werden muss.
  • Teil der Öffnungsszenarien muss eine Differenzierung zwischen innen und außen beinhalten. Eine Gleichbehandlung ist nicht gerechtfertigt, denn das Ansteckungsrisiko unter freiem Himmel ist nach allen Erkenntnissen deutlich geringer, als es in Innenräumen der Fall ist. Die Darstellenden Künste brauchen eine Öffnungsmöglichkeit für den Sommer – auch um ein Grundangebot für eine Gesellschaft aufrechtzuerhalten, die abgesehen von einer kleinen Unterbrechung seit einem Jahr komplett auf kulturelle Angebote verzichten muss und aller Voraussicht nach keinen normalen Sommerurlaub planen kann. Es geht hier um die kulturelle Teilhabe von Menschen – darunter vielen Familien mit Kindern und älteren Menschen. Der Zeitpunkt dafür muss klar sein, eine Öffnung braucht Vorbereitung. Die vorhandenen Hygienekonzepte erlauben es, unter freiem Himmel in verantwortlicher Weise kulturelle Angebote zu schaffen.
  • Der Zugang von Kindern und Jugendlichen zu Angeboten der Kulturellen Bildung muss ermöglicht werden. § 28 Absatz 3 des Infektionsschutzgesetzes (Bildungseinrichtungen) muss dahingehend präzisiert werden, dass neben Schulen, Hochschulen, außerschulischen Einrichtungen der Erwachsenenbildung auch außerschulische Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung von der Regelung erfasst werden sollen.
  • Wir brauchen zukünftig dringend die Möglichkeit zu Modellprojekten. Sollten sich bisherige Modellprojekte nicht bewährt haben, sollte geprüft werden, ob kleinere Dimensionen und eine stringentere wissenschaftliche Begleitung hier Abhilfe schaffen. Die Abschaffung dieses Formats jedenfalls ist keine Hilfe angesichts einer Zukunft, in der das Coronavirus uns noch lange begleiten wird. Daher müssen wir lernen, damit zu leben.

Janina Benduski
Vorsitzende Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK)

Marc Grandmontagne
Geschäftsführender Direktor Deutscher Bühnenverein

Dorothee Starke
Präsidentin INTHEGA

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Kursangebote vom Verband Bayrischer Amateurtheater

Liebe Theaterbegeisterte und Theaterspieler*innen,

für alle, die gerne mal wieder (Menschen-) Theaterspielen möchten,
für alle, die nicht glauben, dass das online möglich ist,
für alle, die Lust auf Lachen und Improvisieren haben,
für alle, die zwei Stunden in eine andere Welt eintauchen möchten
für alle, die Übungen und Spiele kennenlernen möchten, die sie selbst online mit ihren Gruppen durchführen können
für alle, die …

Ich eröffne die Online-Bühne an zwei Terminen zur Auswahl:
Freitag 30.04.2021 von 19.00 – 21.00 Uhr oder
Donnerstag 06.05.2021 von 19.00 – 21.00 Uhr

Der Verband Bayrischer Amateurtheater gibt dazu die Möglichkeit! Nähere Informationen und Anmeldung findet ihr hier: amateurtheater-bayern.de

Kurs: O-72/21 – Im Theater-Spiel bleiben

Wer hätte das gedacht! Wir können auch online Theater spielen, Szenen improvisieren, Aufwärmübungen ausprobieren, mit Texten und Worten spielen … Die Referentin hat bekannte und weniger bekannte Aufwärmübungen und Theaterspielereien auf das digitale Format übertragen. Damit soll uns die Lust am Theaterspielen erhalten bleiben und fortgesetzt werden. Und darüber hinaus könne die Möglichkeiten des Spiels über Videokonferenzen entdeckt werden.

Referentin: Angelika Albrecht-Schaffer
Zielgruppe: Theaterinteressierte mit und ohne Vorerfahrung, Amateurschauspieler
Veranstalter: VBAT – Verband Bayrischer Amateurtheater
Seminargebühren: 0,00 Euro (Mitglieder)
40,00 Euro (Nichtmitglieder)
Lehrgangsort: ONLINE

Ich freu mich, wenn wir uns sehen.
Liebe Grüße
Angelika Albrecht-Schaffer

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Grünschnabel Aargauer Förderpreis für junges Figurentheater

Anmeldeschluss für den GRÜNSCHNABEL
im Rahmen des 15. Schweizer Figura Theaterfestival 2022
ist der 31. Juli 2021
www.figura-festival.ch/gruenschnabel

Der Regierungsrat des Kantons Aargau verleiht zum 15. Figura Theaterfestival 21.–26. Juni 2022 in Baden zum zehnten Mal den Grünschnabel-Förderpreis für junges Figurentheater in der Höhe von CHF 10.000. Er zeichnet damit eine junge Bühne aus, die sich am Anfang ihrer beruflichen Tätigkeit befindet und mit Ausdrucksformen des Figuren- und Objekttheaters auf künstlerisch eigenständige Art arbeitet.

Für die Teilnahme am Grünschnabel-Wettbewerb gelten im Besonderen die folgenden Kriterien:
• Die Festivalleitung nominiert vier bis sieben Produktionen von jungen Bühnen, die ihre Spieltätigkeit nicht früher als sechs Jahre vor Festivaldatum aufgenommen haben.
• Aufgrund der bis spätestens 31. Juli 2021 eingereichten Unterlagen (Anmeldeformular, beruflicher Werdegang, Stückbeschreibung, Fotos / Vimeo-Link, Spieltermine) und nach erfolgter Visionierung entscheidet die Festivalleitung über eine Aufnahme ins Festivalprogramm.
• Eine vom Regierungsrat des Kantons Aargau zusammen mit der Festivalleitung eingesetzte Jury beurteilt die nominierten Aufführungen und begründet ihren Entscheid in der Preisverleihung.
• Der Preis wird an eine Einzelspielerin, einen Einzelspieler oder ein Ensemble verliehen. Diplomarbeiten werden zugelassen, sofern sie sich weiterentwickelt haben und auf Tournee gehen.

Figura Theaterfestival – Baden, 21.–26. Juni 2022
15. Internationale Biennale des Bilder-, Objekt- und Figurentheaters

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Das FAVORITEN Festival sucht eine Künstlerische Leitung

FRIST VERLÄNGERT!
Pandemie und Osterferien haben uns dazu bewogen, die Frist für die künstlerische Leitung des FAVORITEN Festivals 2022 + 2024 bis zum 23.4.2021 zu verlängern.

Wir suchen eine künstlerische Festivalleitung für die nächsten beiden Ausgaben des Theaterfestival FAVORITEN. Der Arbeitszeitraum beginnt im Sommer 2021 und endet mit dem Jahr 2024. Bewerbungen von Kollektiven und/oder Leitungsteams sind möglich.

Vom jetzigen Zeitpunkt aus ein Theaterfestival zu denken, ist sportlich … wer sich mit Lust, Phantasie und Elan dieser Aufgabe stellen möchte, ist bei uns richtig!

Theaterfestival FAVORITEN
Deutsche Str. 10
44339 Dortmund
Tel.: 0231-47429210
Weitere Infos unter www.nrw-lfdk.de

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Kaspertheater als Spielprinzip ist nun Immaterielles Kulturerbe

Ab sofort ist das »Kaspertheater als Spielprinzip« im Bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes zu finden. Ein Antrag des Landkreises Elbe-Elster als Träger des Mitteldeutschen Marionettentheatermuseums Bad Liebenwerda, diese alte, aber überaus lebendige Spielform als immaterielles Kulturerbe anzuerkennen, ist von der Expertenkommission Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission bestätigt worden. Mit der Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes wird das »Kaspertheater als Spielprinzip« künftig unter www.unesco.de mit Text und Bild dargestellt; das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum als Antragsteller und Bewahrer des Kasperspiels darf zudem ein entsprechendes Logo führen.

Foto: UNESCO.de

Der Kasper ist eine zentrale Figur des Puppentheaters. ln ihm verkörpert sich ein Spielprinzip, das nicht starr ist, sondern sich mit den gesellschaftlichen Veränderungen entwickelt. Die Tradition der Handpuppen geht bis ins 14. Jahrhundert zurück: Meister Hämmerlein, Hanswurst, Putschenelle und schließlich Kasper sind ihre Namen.

Die Figuren verkörpern Charaktere, die immer und überall anzutreffen sind – stets lustig, naiv, verwegen, schlagfertig, wortgewaltig und auch etwas hintersinnig. Die Kasperfigur wurde im Puppentheater auf den Märkten und in den Straßen des 19. Jahrhunderts zu einer gefürchteten kritischen Stimme, die sich gegen Obrigkeit und boshafte Fabelwesen zur Wehr setzt. Die Figur steht auf der Seite des Publikums, nimmt dessen Ideale auf und verteidigt sie so lange, bis auch der letzte Gegenspieler auf der Bühne liegt.
Die Reformpädagogik veränderte zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Spielprinzip der Kasperfigur. Diese wird geläutert, hilfsbereit und schlau, strahlt Lebensfreude aus und weiß sich mit Witz zu behaupten. Nach 1933 wurde die Figur der nationalsozialistischen Kulturpolitik untergeordnet. Mitte des 20. Jahrhunderts entstehen der Verkehrskasper, der Gesundheitskasper und später der Umweltkasper. Seinen ursprünglichen gesellschaftskritischen Charakter verliert die Figur dabei immer mehr. lm Zuge der Professionalisierung des Puppentheaters in BRD und DDR erhielt die Figur aber wieder kritische Züge. Puppenspieler*innen in der DDR entdeckten den Kasper in den 1980er-Jahren als Stimme wieder, die sich kritisch mit den gesellschaftlichen Verhältnissen auseinandersetzt.

Heute sind Kasperspiele unterschiedlichen Charakters im Repertoire von mehr als 350 Puppentheatern in ganz Deutschland vertreten. Das brandenburgische Elbe-Elster-Land ist ein lebendiges Spielzentrum. Hier widmen sich das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum und das Internationale Puppentheaterfestival der Tradition der Kasperfigur in der Region und seinen Verwandten in aller Welt.

»Kasperblues«, Puppentheater Gugelhupf, Foto: Florian Kräuter
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Anerkennung des Papiertheaters als Immaterielles Kulturerbe

»Hänsel & Gretel«, MULTUM IN PARVO Papiertheater, Foto: Benno Mitschka

Liebe Freunde des Papiertheaters,
am 19. März 2021, hat die Kultusministerkonferenz das PAPIERTHEATER zum Immateriellen Kulturerbe erklärt und ins Bundesdeutsche Verzeichnis aufgenommen! Das ist eine ganz besondere Wertschätzung für diese wunderbare Kulturform und für die Menschen, die das Papiertheater ausüben und weiterentwickeln.

Gratulation und herzlichen Dank an alle, die an der Bewerbung mitgewirkt und zu diesem Erfolg beigetragen haben!

Die Ernennung zum Immateriellen Kulturerbe wird sicherlich ein größeres Echo in der Öffentlichkeit hervorrufen. Das können wir nutzen, um die Bekanntheit des Papiertheaters zu fördern sowie den Zugang zu Medien und zur Förderpolitik zu erleichtern, auch wenn der Titel nicht mit direkten Preis- oder Fördergeldern verbunden ist.

Ich hoffe, dass sich der Vorhang des Papiertheaters bald wieder hebt, und Aufführungen vor Publikum wieder möglich werden!

Mit herzlichen Grüßen
Sieglinde Haase

www.haases-papiertheater.de

Das Expertenkomitee würdigt die kulturelle Ausdrucksform des Papiertheaters, welche in der Regel aus Tischbühnen besteht, die mit Figuren und Szenen aus Papier bespielt werden. Es handelt sich hierbei um eine darstellende Kunst mit langanhaltender Tradition in öffentlichen und privaten Räumen. Sie wird geprägt durch eine Mischung aus Darstellungen mit Nachdrucken sowohl historischer als auch moderner ästhetischer Formen und Geschichten.
Das Expertenkomitee hebt besonders hervor, dass die Trägergruppe einer Weiterentwicklung ihres Erbes in Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen und Herausforderungen grundsätzlich offen gegenübersteht. Workshops, Festivals und ein internationales Papiertheatertreffen bringen Spielende regelmäßig zusammen und fördern den Austausch des gemeinsamen immateriellen Kulturerbes.

Als Immaterielles Kulturerbe werden lebendige Traditionen, Ausdrucksformen, menschliches Wissen und Können sowie darstellende Künste in aller Welt dokumentiert. Sie sollen von den jeweiligen Gemeinschaften mit Unterstützung der Staaten und der UNESCO erhalten werden.

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Internationaler UNIMA-Kongress 2021

Liebe Mitglieder,
Der nächste internationale Unima-Kongress findet vom 
19.–23. April 2021 online statt und zwar täglich von 
14.00–17.00 Uhr.
Jedes UNIMA-Mitglied kann teilnehmen, alle gewählten Räte haben eine Stimme. Bei Interesse könnt ihr euch in der Geschäftsstelle melden: buero(at)unima.de

Launch of the Congress registrations
The UNIMA Congress will be held from April 19 to 23, 2021, to allow all members of our association to meet and discuss UNIMA’s future. At that time too the Councillors selected by our individual National Centres will set UNIMA’s agenda for the next four years through their votes.

Because of the potential for a broader participation, the UNIMA Executive Committee has therefore taken the opportunity to propose the following. It proposes to initiate three levels of registration rates based upon the GDP per capita of the member countries of the organization. In addition, it proposes a different registration rate for voting councillors as well as for the general membership planning to participate as auditors of the Congress meetings. Everyone, whether a voting Councillor or an auditing member, will have access to simultaneous translation in three of UNIMA’s official languages (English, French, Spanish), as indicated in our organization’s Statutes and Rules of Procedure.

Registation is now open!

ALL members of a National Centre can participate in the UNIMA Congress. They can have a voice but they cannot vote. Please share with your membership this vital information. The Congress dossier is available to members by asking to their National Centre.