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Forschungsresidenz in der Schaubude Berlin

vom 25. Juli bis 21. August 2022

Die Schaubude Berlin, Produktionshaus für zeitgenössisches Figuren- und Objekttheater, schreibt eine vierwöchige Residenz zur Erforschung neuer ästhetischer und performativer Strategien in der Auseinandersetzung mit der Digitalisierung und deren gesellschaftlichen Wirkungen aus.

Die Schaubude freut sich auf ein Team von 2 bis 4 Personen, in dem Künstler*innen der darstellenden Kunst, deren Ausdrucksmittel Puppen, Figuren oder Objekte umfassen, mit Medienkünstler*innen oder Beteiligten aus digitalen Arbeitsbereichen (z.B. Robotik, Programmierung, Informatik) zusammenarbeiten. Durch das Vorhaben sollen neue Möglichkeiten der Verbindung von digitalen Mitteln mit Formen des Theaters der Dinge erforscht werden.

Die Residenz versteht sich als Forschungslabor. Das Research-Vorhaben muss nicht Bestandteil einer geplanten Produktion sein und verpflichtet nicht zu einer Premiere. Vielmehr ist es Ziel der Residenz, der Gruppe einen Ort zu bieten, um an künstlerischen Ideen zu forschen, neue Formen auszuprobieren und Möglichkeiten neuer Kollaborationen zu entwickeln.

Das Honorar pro Gruppe beträgt 6.500 €.

Die Bewerbung erfolgt mit dem unter
www.schaubude.berlin
bereitgestellten Formular. Die Informationen zum Forschungsvorhaben sowie zu Motivation/künstlerischer Entwicklung können als Text, als Video, als Soundfile oder in grafischen Formaten eingereicht werden.

Bewerbungsschluss ist der 1. März 2022

Die Forschungsresidenz wird im Rahmen des internationalen Festivals »Theater der Dinge 2022« durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

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Allgemein Meldungen

DGTP, FFT + EMG Fachtagung im Mai

Internationale Fachtagung
vom 20. bis 22. Mai 2022
im Kloster Schöntal

»Wenn der Schlüssel nur passt …«
Mit Bildern und Symbolen unterschiedliche Wahrheiten eröffnen.

Vom 20. bis 22. Mai 2022 wird im Bildungshaus Kloster Schöntal in Deutschland eine internationale Fachtagung der beiden Verbände des Therapeutischen Figurenspiels aus Deutschland (DGTP e.V.) und der Schweiz (FFT) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Märchengesellschaft stattfinden.

Auf dem Programm stehen spannende Vorträge wie etwa »Östlich der Sonne und westlich vom Mond – Warum Menschen Symbole erschaffen« von Gudrun Lehmann-Scherf. Dazu werden acht unterschiedliche Workshops angeboten, darunter »Märchen als Überlebenshilfe« mit Gudrun Gauda. Ganz zauberhaft wird es bei »Der Stoff aus allen Farben« und den mit zarten Fäden bunt gewebten Zaubermärchen erzählt von Brigit Oplatka und Kerstin Lauterbach und bei »Edward Paperman«, einem Papierpuppen-theaterstück mit Evi Arnsbjerg Brygmann und Bianka Drozdik.

Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2022,
Frühbucher-Rabatt wird gewährt bis zum 31.12.2021.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und ein Wiedersehen mit Euch!

Das Organisationsteam

Weitere Infos

Download Flyer Fachtagung (inkl. Anmeldeformular)

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Allgemein

Die Schaubude Berlin meldet

STAMMTISCH FÜR GEMEINSAME SACHE

Immer mehr Künstler*innen und Veranstalter*innen des Figuren- und Objekttheaters setzen sich mit den drängenden ökologischen Problemen auseinander. Es ist eine Suche nach ästhetischen Formen zu spüren, die kaum greifbaren großen Themen wie Klimawandel, Erderwärmung oder Artensterben auf der Theaterbühne zu verhandeln. Genauso zeichnet sich ab, dass in den kommenden Jahren Nachhaltigkeitsmaßstäbe in der Produktion, im Touring und beim Veranstalten eine große Rolle spielen werden:

Am Mittwoch, 24. November, 17.00 Uhr laden dich das Theater Salz+Pfeffer Nürnberg und die Schaubude Berlin zum Stammtisch Puppets for Future ein, um Erfahrungen auszutauschen. Wie können Puppenspieler*innen ihre künstlerische Arbeit nachhaltiger gestalten? Welche Aufgabe fällt den festen Häusern zu? Wie lassen sich ökologische Themen ästhetisch-sinnlich auf der Bühne verhandeln? Und wie kann das alles realisiert werden?
Die Veranstaltung findet in der Virtuellen Schaubude auf Gather Town statt. Zugangslink und Passwort erhältst du am Tag der Veranstaltung per E-Mail. Bitte melde dich bei Elisabeth unter ticket@schaubude.berlin an.

Die Allianz internationaler Produktionszentren für Figurentheater lädt auch zum monatlichen Virtuellen Stammtisch. In lockerer Atmosphäre tauschen wir uns mit assoziierten Künstler*innen, die Einblicke in ihre Arbeiten geben, zu verschiedenen Themen aus. Mit Künstler*innen aus den Netzwerken von Westflügel Leipzig, Schaubude Berlin und FITZ Das Theater animierter Formen Stuttgart.
Der nächste Stammtisch hat die Perspektiven des Theaters für junges Publikum im Fokus und findet am 1. Dezember, 20:00 Uhr in der Virtuellen Schaubude auf Gather Town statt. Nach Anmeldung unter ticket@schaubude.berlin erhältst du per E-Mail den Zugangslink und das Passwort am Veranstaltungstag.


EXTEND IT! ─ KONFERENZ Nr. 1

Im Mai 2020 haben sich FITZ Zentrum für Figurentheater Stuttgart, Schaubude Berlin und Westflügel Leipzig zur Allianz internationaler Produktionszentren für Figurentheater zusammengeschlossen. Die Allianz versteht sich als Netzwerk für künstlerische Zusammenarbeit und zielt auf eine kontinuierliche Kooperation zwischen den drei Standorten.

Gemeinsam laden nun die Teams der drei Häuser zur ersten Konferenz der Allianz internationaler Produktionszentren für Figurentheater ein.
Die dezentrale Konferenz Extend it! findet vom 3. bis 5. Dezember 2021 live in Berlin, Leipzig, Stuttgart und partiell online statt.

Zur Diskussion stehen Visionen und Herausforderungen freier Produktionshäuser heute und in den kommenden Jahren sowie eine Positionsbestimmung des Figurentheaters. Wie möchten wir gemeinsam die Zukunft gestalten – mit allen Kontroversen und Gemeinsamkeiten?
Mehr Infos zur Konferenz, dem Programm und zur Anmeldung bis zum 28. November hier.
Komm vorbei und schalte dich ein!


JOBANGEBOTE IN DER SCHAUBUDE BERLIN

Wir suchen zum 21. Januar 2022 eine*n Mitarbeiter*in (m/w/d) im Bereich Ticketing und Service der Schaubude Berlin – unbefristet für 20 Std./Woche. Bewerbungsschluss ist der 8. Dezember 2021. Hier geht es zur Ausschreibung.

Wir suchen ab dem 14. Februar 2022 eine*n Office Manager*in (m/w/d) in der Schaubude Berlin – unbefristet in Vollzeit. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2021. Hier geht es zur Ausschreibung.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Mit herzlichen Grüßen
das Schaubude-Team
www.schaubude.berlin.de

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Allgemein Workshops

Fortbildungen »Figurentheater« 2022 im Verband Bayrischer Amateurtheater

Liebe Puppen- und Figurenspieler, Marionettenfadenzieher, Kasperl- und Handpuppenspieler, Objekt- und Tischtheaterfreunde und überhaupt alle, die an Figurentheater in jeder Form interessiert sind

Die Blätter an den Bäumen färben sich bunt und genauso bunt ist unser Fortbildungsprogramm 2022 für den Schwerpunkt Puppen- und Figurentheater. Der Verband Bayrischer Amateurtheater bietet wieder die Möglichkeit sein Wissen und Können professionell zu erweitern.
Im kommenden Jahr liegt ein Schwerpunkt auf dem Bau und Spiel von Marionetten. Hier konnten wir folgende Referent*innen gewinnen:

Alice Gottschalk, Fabtheater Stuttgart
F-2/22

Bau einer kleinen Kopf-Schulter-Marionette
28.–30.1.2022

Raphael Mürle, Figurentheater Pforzheim
F-20/22

Das Spiel mit Marionetten
9.–11.9.2022

Der Grundlagenkurs mit Matthias Kuchta wurde verschoben von 2021 auf 2022. Ebenfalls ein ganz besonderes Schmankerl.
F-15/22
Materialien finden, gestalten und beleben – über die eigenen Ideen staunen
24.–26.6.2022

Anmeldungen sind ab sofort möglich auf der Internetseite vom Verband: www.amateurtheater-bayern.de

Viele Grüße und vielleicht sehen wir uns.
Angelika Albrecht-Schaffer

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Allgemein Meldungen

StageJam #3 der Schaubude Berlin

Die Schaubude Berlin und der Masterstudiengang Spiel && Objekt der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ laden Künstler*innengruppen zum performativen Jammen im virtuellen Raum ein.
Im Rahmen des StageJams können die Gruppen eine Woche lang das theatrale Potenzial verschiedener Online-Tools untersuchen, mit dem Ziel kurze Theater- und Spielformate zu entwickeln.
Im Zentrum der künstlerischen Forschung steht die Plattform Gather Town. Ergänzend kann ein weiteres Tool nach Wahl (Twine, Discord oder Google Docs (bzw. eine vergleichbare Open Source-Variante)) verwendet werden. Für die Kommunikation und Zusammenarbeit stellen wir einen Discord-Server zur Verfügung.

· Wann: 29. November bis 4. Dezember 2021
· Wo: online
· Wer: 4 Künstler*innengruppen von bis zu drei Personen
· Was: Erprobung von Online-Tools als theatrale Räume
· Ziel: Entwicklung eines kurzen Theaterformats, das auf der Plattform Gather Town sowie einem weiteren Online-Werkzeug (Twine, Google Docs (oder Äquivalente), Discord) stattfindet
· Honorar: 2.000,00 € brutto/ausgewählte Gruppe
Deadline: 17. Oktober 2021, 18.00 Uhr via stagejam@schaubude.berlin

Bewerbung und Info hier

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Allgemein

Fritz-Wortelmann-Preis 2021 – das sind die Gewinner*innen!

Beim ersten digitalen Fritz-Wortelmann-Preis der Stadt Bochum wurde in 21 Wettbewerbsbeiträgen deutlich, wie lebendig und divers die gegenwärtige Figuren- und Objekttheaterszene auch in pandemischen Zeiten ist. Insgesamt 104 Personen waren künstlerisch in die ausgewählten Produktionen involviert, die in drei Kategorien um den begehrten Preis konkurrierten. In der liebevoll gestalteten virtuellen Umgebung mit Riesenrad, Zeltplatz und Foodtrucks, die zum Kennenlernen und gegenseitigen Austausch einlud, wurde das Programm auf zwei digitalen Bühnen gestreamt und via Chatfunktion mit reichlich Applaus belohnt.

Nach ausführlichen Diskussionen hat die Jury der Kategorie »Jugendclubs und Schultheater«, bestehend aus Hans Peters, Seta Guetsoyan und Sonja Gräf entschieden, den Preis aufzuteilen: Jeweils 2.000 Euro gehen an die Aachener Dido Dance Company und an den PuppenSpielClubMini vom Puppentheater Magdeburg. Eine lobende Anerkennung spricht die Jury in der Kategorie Jugendclubs und Schultheater außerdem für den Kinderclub Rakete Jetzt! vom GRIPS Theater Berlin und ihre Produktion »Level Fear« aus.

Dido Dance Company mit »Tales in the Dark«, Foto: Jemima Franken

In der Kategorie »Erwachsene Amateure« kürte die Jury aus Bodo Schulte, Sara Hasenbrink und Mustafa Calikoglu/Birte Caspers-Schäfer »Für Opa« von Alba García, Tariq Marks und Alejandro Jurado Jiménez zur mit 4000 € dotierten Sieger-Inszenierung. Außerdem spricht die Jury der KHWOSHCH group für »DINOPERA« einen undotierten Ehrenpreis zu.

»Für Opa«, Alba García, Tariq Marks und Alejandro Jurado Jiménez
KHWOSHCH group mit »DINOPERA«

Die Jury der Kategorie »Professioneller Nachwuchs«, bestehend aus Franziska Burnay-Pereira, Monika Czyz und Sarah Heppekausen, sprach Laia RiCa und Team mit ihrer Produktion »Kaffee mit Zucker?« den Preis zu.

Laia RiCa mit »Kaffee mit Zucker?«, Foto: Peter van Heesen

Weitere Infos und Jurybegründungen gibt es hier

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Neues vom Deutschen Kulturrat

Die Intervention, die KSK bezüglich der Streichung von Künstler*innen, die in der Coronasituation außerhalb der künstlerischen Tätigkeiten gearbeitet haben, zu widersprechen, die im Kulturrat angeregt wurde, hatte Erfolg.
Dies ist das Ergebnis:
Selbstständige Künstler*innen können pro Monat 1.300 Euro in nicht-künstlerischen Tätigkeiten dazuverdienen, ohne die KSK zu verlieren, auch wenn sie geringere oder keine künstlerischen Einnahmen haben. Gilt zunächst für 2020 und 2021. Der Deutsche Kulturrat wird eine Verlängerung fordern.

Herzliche Grüße,
Frieder Paasche

Mehr zum Thema: www.kulturrat.de

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Neues von PendelMarionetten

Schloss Beuggen bei Rheinfelden
25. Töpfer- und Künstlermarkt mit großem Rahmenprogramm
18. – 20. Juni 2021
von 11.00 – 20.00 Uhr

Szene aus „Geschichten ohne Worte“


PendelMarionetten unter dem Gingko
Malerisch unter dem Gingkobaum steht die Marionettenbühne und lädt dreimal am Tag zur Vorstellung ein:
Um 13.00, 15.30 und 17.00 Uhr spielt Detlef Schmelz und wird musikalisch begleitet von dem „chilenischen Singvogel“ Sergio Vesely.
Es wird auch wieder eine Auswahl von Marionetten mitgebracht, die käuflich zu erwerben sind. Zwischen den Vorstellungen wird gezeigt, wie leicht die Figuren zu handhaben sind. Sie können es gern selbst ausprobieren. Falls Sie sich für eine Figur aus den Verkaufsseiten näher interessieren, werden sie gern und unverbindlich mitgebracht.
www.pendelmarionetten.de


Einzigartig!
Im wunderschönen Schlosspark von Schloss Beuggen direkt am Rhein findet wieder ein einzigartiges Treffen von Meistern ihres Metiers statt. Traditionell am ersten Mai Wochenende stattfindend, wurde sie Corona bedingt auf das kommende Wochenende verschoben. Umrahmt von Theater- und Musikdarbietungen ist diese Veranstaltung eine der größten und qualitativ hochwertigsten ihrer Art in Süddeutschland – das Event im drei Ländereck. Über 130 Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen aus Deutschland und dem europäischen Umland präsentieren ihre Werke.
Corona-Tests werden nicht benötigt, das Tragen von Mund- und Nasenschutz ist aber erforderlich.
www.schloss-beuggen.de

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Allgemein Meldungen

BFDK begrüßt Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) begrüßt ausdrücklich die gestern (26.5.2021) im Bundeskabinett gefassten Beschlüsse für das Inkrafttreten des 2,5 Milliarden Euro starken Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen. Der BFDK hat sich hierfür, gemeinsam mit vielen anderen kulturpolitischen Interessensvertretungen, insbesondere in Hinblick auf kleinere, in die Fläche wirkende Veranstalter*innen, die durch Theater- und Tanzangebote kulturelle Begegnungsräume schaffen, stark gemacht.

Der gemeinsam von Bundesminister der Finanzen Olaf Scholz (BMF) und Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB (BKM) verantwortete Fonds in Höhe von 2,5 Milliarden Euro, welcher der BKM zur Ausgestaltung zugewiesen wird, besteht aus Modulen, die auch den Veranstalter*innen der freien darstellenden Künsten zugutekommen. In Form einer Wirtschaftlichkeitshilfe werden Veranstaltungen gefördert, die ab dem 01. Juli 2021 durchgeführt werden und an denen unter Beachtung von geltenden Covid19-Bestimmungen eine Teilnehmer*innenzahl von bis zu 500 Besucher zu erwarten ist. Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Zuschauer*innen sollen zudem ab dem 01. August 2021 gefördert werden. Durch eine Bezuschussung der Einkünfte aus Ticketverkäufen können wirtschaftliche Risiken reduziert und die Spielplangestaltung verbessert werden. Damit wird eine Hängepartie für viele Spielstätten und Festivals der freien darstellenden Künste beendet. Sie erhalten endlich eine finanzielle Planungssicherheit und können die ihnen verbundenen Künstler*innen und Künstler*innenkollektive adäquat entlohnen.

Der BFDK dankt dem Bundesminister der Finanzen und der Kulturstaatsministerin für ihr hartnäckiges Werben im Sinne der Veranstalter*innen und Künstler*innen und für die Bereitstellung dieses 2,5 Milliarden Euro umfassenden Sonderfonds. Erneut wird damit der hohe Stellenwert sichtbar, den freie darstellende Künste für unsere Gesellschaft haben: Sie umfassen wertvolle künstlerische Praxis, die sinn- und gemeinschaftsbildend den sozialen Zusammenhalt stärkt – in und auch fern urbaner Zentren. Das Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR der Bundesregierung hatte diesen Stellenwert der freien darstellenden Künste erstmalig in seiner Vielfalt, seiner Bedeutung und seinem Potential anerkannt.

Darüber hinaus bleibt es in den kommenden Monaten weiterhin wichtig, die Öffnung des gesamten Kulturbetriebs hin zum Normalbetrieb als Zielsetzung nicht aus den Augen zu lassen.

Helge-Björn Meyer
helge.meyer@darstellende-kuenste.de

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Ausstellungen Jubiläum Meldungen

Sonderausstellung 25 Jahre Figurentheaterfestival Straubing

Sonderausstellung im Gäubodenmuseum Straubing
in Kooperation mit dem Museum für PuppentheaterKultur

September 2021 bis Sommer 2022
gestern – heute – morgen
25 Jahre Figurentheaterfestival Straubing

Beginnend im Jahr 1997 werden 2021 zum 25ten Mal Handpuppen, Stabfiguren, Schattenbühnen, Marionetten und Großfiguren für das Straubinger Figurentheaterfestival ausgepackt: Ein Festival, welches – über die Szene hinaus – mittlerweile zu Recht eine bundesweite Ausstrahlung genießt und zu den größten seiner Art in Deutschland gehört. Kopf, Herz und Motor des Festivals war ein Vierteljahrhundert lang Johanna Wagner vom Städtischen Kulturamt.

»Die Zauberflöte« des Windsbacher Puppentheaters Kaspari war eine der ersten in Straubing gezeigten Erwachseneninszenierungen – mit Live-Sänger*innen und Marionetten von Jürgen Maaßen


Das Jubiläum »25 Jahre Figurentheaterfestival Straubing« nimmt das Gäubodenmuseum Straubing zum Anlass, in Zusammenarbeit mit dem Museum für PuppentheaterKultur der Stadt Bad Kreuznach (PuK), sowie langjährigen Festivalpartnern*innen der Zunft, für eine aufwändige Sonderausstellung. Die Schau lässt die Entwicklung des Straubinger Figurentheaterfestivals Revue passieren:
Vom konventionellem Guckkastentheater hin zu offeneren Spielformen, von der künstlerischen Bandbreite des
zeitgenössischen Kindertheaters und den inhaltlichen Entwicklungen des Figurentheaters für Erwachsene, mit seinem Trend zu gesellschaftskritischen Themen die formal mit einem Mix der Genres einhergeht.

Ziel des Ausstellungsprojekt ist es u. a. die Welt des Figurentheaters für alle Generationen zu präsentieren, Hintergründe zu den historischen Wurzeln dieser Theaterform aufzuzeigen (auch ein bayerisch-böhmischer Exkurs wird geboten!) und optische wie akustische Eindrücke dieser Kunstform aufblitzen zu lassen.

In Video-Grüßen werden die Theatermacher*innen aus fünfundzwanzig Jahren Puppentheaterkultur in Straubing in der Ausstellung ihre digitalen Grüße hinterlassen, von Regina Wagner (Theater Zitadelle) über Neville Tranter bis zum Kobalt-Figurentheater.

www.gaeubodenmuseum.de
www.bad-kreuznach.de/puk
www.straubing.de