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Allgemein Meldungen

Update Soforthilfeprogramme

Wichtige Information vom Freitagnachmittag:
Ab sofort ist die Antragstellung für das vom Bund beschlossene Soforthilfeprogramm online. Das Programm ist auch für den Kulturbereich nutzbar. In NRW läuft die Antragstellung über das Wirtschaftsministerium.



Soforthilfe NRW
Um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.

Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Finanzierungsengpässe, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä., sowie dem Erhalt von Arbeitsplätzen durch einen Zuschuss unterstützt werden. (Zur Reduzierung von Personalkosten gibt es das Kurzarbeitergeld)

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate:
9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

Das Antragsverfahren ist ausschließlich digital durchführbar. Antragsteller*innen können ihren Antrag online ausfüllen und absenden. Sie erhalten im Anschluss eine automatisierte Eingangsbestätigung. Alle Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet.

Infos zum Programm & Verfahren findet ihr hier.




Der Fonds Darstellende Künste legt mit #takecare kurzfristig ein Sonderförderprogramm auf. Neben der Überbrückung von Ausfällen soll es vor allem die Möglichkeit eröffnen, auch jetzt weiterhin künstlerisch arbeiten zu können.

In einem ersten Zeitfenster bis zum 5. April 2020 können frei produzierende Künstler*innen, die in den vergangenen 10 Jahren künstlerische Beteiligte einer durch den Fonds geförderten Produktion waren, unter vereinfachten Bedingungen einen Antrag auf #takecare-Vorhaben einreichen.

Der Fonds Darstellende Künste hat seine reguläre Initialförderung hierfür umstrukturiert, um mit insgesamt einer viertel Million Euro eine Ausschreibung für #takecare-Vorhaben in dem angepassten Programm zu ermöglichen. Der Geschäftsführer Holger Bergmann weist darauf hin: „Die #takecare-Vorhaben überbrücken nicht nur Ausfälle von Einkünften, aufgrund der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, von denen Künstler*innen durch Verschiebung oder Absage laufender Vorhaben betroffen sind: Sie bieten vor allem die Möglichkeit, weiterhin künstlerisch aktiv zu bleiben und Recherchen sowie die Entwicklung von Konzepten voranzutreiben.“

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Allgemein Meldungen

Semesterstart in Stuttgart verschoben! Anmeldung für das Wintersemester bis 15.4.2020

Coronavirus: Semesterstart der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart auf Montag, 20. April 2020 verschoben!

Die Hochschulleitung hofft und geht derzeit davon aus, dass das Sommersemester ab dem 20.04.2020 zumindest im eingeschränkten Umfang beginnen kann, so dass alle im Sommersemester 2020 vorgesehenen Studienleistungen erbracht werden können und zugleich die Studierbarkeit gewährleistet ist.

Die Hochschulleitung wird die Entwicklung beobachten und sich in der nächsten Rektoratssitzung am 1. April 2020 mit der dann aktuellen Lage auseinandersetzen und anschließend mit Hinweisen für die Zeit nach dem 20.04.2020 auf alle Studenten zukommen.
www.hmdk-stuttgart.de

Desweiteren erinnert die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart an die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester zum 15. April 2020


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Allgemein Meldungen

Coronavirus: Land NRW beschließt Soforthilfen für freie Künstler*innen

20.03.2020

Die Landesregierung Nordhrein-Westfalens hat am 20. März verschiedene Maßnahmen beschlossen, um freien Künstler*innen zu helfen und Liquiditätsengpässe zu vermeiden.

Die Maßnahmen in Kurzform:

  • Soforthilfe von bis zu 2.000 Euro:
    In Höhe von zunächst fünf Millionen Euro unterstützt die Landesregierung freischaffende, professionelle Künstler*innen, die in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden muss. Die Soforthilfe kann bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss nicht zurückgezahlt werden.
  • Anpassungen im regulären Förderverfahren:
    Bereits bewilligte bzw. derzeit noch in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.
  • Zusätzliche Ausnahmeregelungen für Veranstalter und Einrichtungen:
    Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, können als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei geltenden Zwei-Monats-Fristen gelockert werden.

Antragsformulare und weitere Informationen:
www.nrw-lfdk.de

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Allgemein Meldungen

Krisen-Programme zu Corona-Virus auch für Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Länderkulturminister werden sich gemeinsam dafür einsetzen, dass bei Krisen-Programmen, die seitens des Bundes und der Länder zur Stabilisierung der Wirtschaft aufgelegt werden, die Kultur und Kreativwirtschaft mit einbezogen werden und mit ihren Anliegen klar Berücksichtigung finden.

Kultureinrichtungen sind Orte, in denen sich Menschen aus allen Generationen und aus der ganzen Welt zusammenfinden, um Kultur zu genießen. Auch in diesen, in der Regel geschlossenen Räumen, besteht die Gefahr, sich mit dem Corona-Virus anzustecken. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Risikogruppen.

Die Kulturminister sind sich einig darin, dass die Gesundheit der Bevölkerung absolute Priorität hat. Bayerns Kunstminister Bernd Sibler, der in diesem Jahr den Vorsitz der Kulturministerkonferenz führt, sagt: „In einer humanen und demokratischen Gesellschaft gilt es, zusammenzuhalten und auf diejenigen besonders zu achten, die Schutz brauchen und besonders gefährdet sind.“ Deshalb müsse alles getan werden, die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung zu verlangsamen und abzumildern und das Gesundheitssystem funktionsfähig zu halten. Hierzu sind alle geeigneten Maßnahmen zu treffen.

Dies hat dazu geführt, dass vielerorts auch die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen untersagt wird. Zudem werden bestimmte, besonders gefährdete Besuchergruppen aufgefordert, Veranstaltungen generell zu meiden.

Von den wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung werden staatliche und private Kultureinrichtungen und kulturelle Veranstaltungsbetriebe sowie Künstlerinnen und Künstler massiv betroffen sein. Es entstehen schon jetzt wirtschaftliche Einbußen, die Institutionen gefährden und Existenzen bedrohen können.

Hierüber wurde am Rande der Kulturministerkonferenz am Freitag über alle Parteigrenzen hinweg große Einigkeit erzielt.Im Anhang finden sie den entsprechenden Beschluss zur wirtschaftlichen Unterstützung der Kultureinrichtungen und der Kulturschaffenden in der Abfederung der Folgen der COVID-19 Pandemie.

Torsten Heil
Pressesprecher / Press Officer
Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK)
Pressestelle
Taubenstr. 10
10117 Berlin

Weitere Informationen zum Beschluss zur wirtschaftlichen Unterstützung der Kultureinrichtungen und der Kulturschaffenden in der Abfederung der Folgen der COVID-19 Pandemie:

Pressemitteilung BKM Grütters 11_03_2020
akku_Hilfsfonds für Kultureinrichtungen…
Hinweise RKI zu Grossveranstaltungen
Ergänzung Veranstaltungen

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Ausstellungen Meldungen

OHNE VORWARNUNG Sonderausstellung in der villa p. in Magdeburg

Mit OHNE VORWARNUNG widmet das Puppentheater Magdeburg vom 12. März bis 2. August 2020 der Grande Dame des Objekttheaters eine Sonderausstellung: Agnès Limbos.

Foto: A. Blanquart

Die Belgierin ist Schauspielerin und Theaterkünstlerin und vor allem ist sie eine große Virtuosin im Spiel mit Material. Ihre Theatersprache entsteht durch die schöpferische Kraft der Dinge und eine besondere Virtuosität des Spiels, das sich entlang der Grenzen zwischen Realität und Märchen, Tragik und Komik bewegt. 1984 gründete sie in Brüssel ihre eigene Gruppe, die Compagnie Gare Central. Bis heute spielt Gare Central auf der ganzen Welt Objekttheater, richtet Festivals aus und organisiert Meisterklassen.
In OHNE VORWARNUNG zeigt die villa p. szenische Installationen mit Objekten aus 35 Jahren Agnès-Limbos-Theater.

www.puppentheater-magdeburg.de

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Internationaler Tag des Puppenspiels

Internationaler Tag des Puppenspiels am 21. März 2020

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Was bieten unsere Mitglieder rund um den
Tag des Puppenspiels am 21. März 2020


Am 20. März um 14.30 Uhr gibt es in der Erlenschule in Syke die Koproduktion »Das tapfere Schneiderlein« der Figurentheater Die Drahtzieher und GRIMMbim.

In der modernisierten Version des Märchens geht es um einen körperlich schwächeren Mann aus einfachen Verhältnissen, der als armer Schneider wenig gesellschaftliche Anerkennung erfährt. Und doch gelingt ihm mit Witz, Geduld und Bauernschläue unerwartet und fantastisch der Sieg über riesige und tierische Feinde und der Weg zur Liebe und zur Königskrone.



Gespielt wird in der niedersäsischen Tagesbildungsstätte Erlenschule mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung in Syke.
Die Geschichte passt thematisch gleichermaßen zum Tag des Puppenspiels und zum Tag des Down-Syndroms. Genau wie das Schneiderlein müssen Menschen mit Trisomie 21 viele Hindernisse, Zweifel, Vorurteile und Herausforderungen überwinden. Dabei helfen ihnen oft ihr Humor, ihr Optimismus und ihre soziale Stärke.

www.theater-drahtzieher.de


Das Theater mit Puppen Thomas Glasmeyer spielt zum Tag des Puppenspiels um 16 Uhr im Museum für Franken in Würzburg die Inszenierung »Prinz Zain-el-Asnam«


www.thomas-glasmeyer.de


Das KOBALT Figurentheater Lübeck spielt zum Tag des Puppenspiels im Theater Combinale beim 6. Lübecker Kindertheater Festival die Inszenierung:



Die Prinzessin auf der Erbse
Eine Tischtheaterinszenierung nach Hans Christian Andersen

Hahn Heinrich und Henne Karlotta betrachten von der königlichen Gardinenstange aus ihren verrückten Hühnerhof: Steht da mitten im Regen ein Mädchen vor dem Tor – ganz allein und pudelnass und munter – und die Menschen erkennen nicht, dass es eine richtige Prinzessin ist! Und dann noch das dicke Nest aus lauter Matratzen. Zum Glück spielt eine Erbse die Hauptrolle – eine Erbse, da läuft einem ja das Wasser im Schnabel zusammen.
Ein Puppenspiel um Aufbruch, Mut und erste Liebe mit vielen Kissen, zwei hungrigen Hühnern und einer Erbse.

www.kobalt-luebeck.de


Eine Premiere im theater junge generation in Dresden:
Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel



Welches Wort trägt fünfmal den Buchstaben A in sich, welches zwölfmal ein E? Kennst Du die Geschichte von der Schneeseerehkleefee und ihren körperlichen Beschwerden? Was für ein Tier steckt im Schlamm, welcher Name in Pionierwinterlager? Was ist ein Kugelwort? Solche Sprachspiele und Rätsel vertreiben Jens, Gabi und Emmanuel bei Regenwetter die Langeweile, bis eine Stimme aus dem Radio zu ihnen spricht und ein geheimnisvolles blaues Buch auftaucht.

Franz Fühmanns DDR-Kinderbuchklassiker erscheint 1978 im Jahr von Sigmund Jähns erstem Weltraumflug und bietet auch heute interaktiven sprachlichen Denksport über alle Zeit- und Raumgrenzen hinweg. Wie viel Freiheit in diesen Sprachspielen damals steckte und heute immer noch zu finden ist, untersucht Regisseurin Julia Brettschneider fast dreißig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung mit Objekten und Alltagsgegenständen aus der DDR.

www.tjg-dresden.de


Das Theater der Nacht in Northeim spielt um 16 Uhr
die Inszenierung Der Karneval der Tiere mit Livemusik nach Camille Saint-Saëns.



Was für ein Fest! Hühner, Krebse, Schildkröte, Schwan, Schmetterling und Löwe  –  alle sind sie zum großen Karnevalsfest ge­kom­men. Zur Komposition von Ca­mille Saint-Saëns erzählen wir von einer Wette: Können Raubtiere neben anderen Tieren ein friedliches Fest feiern?

www.theater-der-nacht.de


Ein Fest für Held*innen … feiert das Schubert Theater Wien vom 19. – 22. März bei ihrem Internationalen Figurenfestival am Alsergrund



Mit Ovids Metamorphosen als Inspiration erschafft Aristoteles Chaitidis eine neue Heldensaga und tauscht in WENN GÖTTER DAS DÜRFEN die Rax gegen den Olymp. Aber wollen die Götter überhaupt auf diese Erde zurück? Vielleicht kann die listige TILDA EULENSPIEL helfen, mit der Rebekah Wild eine ironische Hommage an alle Närrinnen und Narren als freches Kurztheater auf eine unkonventionelle Bühne bringt. In PLASTIC HEROES zeigt der israelische Künstler Ariel Doron einen kritischen Blick auf absurd-heroische Kriegswelten im Kinderzimmer. Eine überraschende, lustige und rasante Collage von Kriegsbildern mit alltäglichen Spielsachen als Protagonisten, die es trotz des harten Themas schafft, das Publikum auf wilde und erfrischende Weise in den Bann zu ziehen.

Neben dem Festivalprogramm gibt es die einzigartige Möglichkeit, einen Workshop für Objektmanipulation bei Ariel Doron zu besuchen. Dorons Stücke werden auf Festivals in der ganzen Welt gefeiert und er zählt zu den erfolgreichsten Puppenspielern seiner Heimat.

Drei Premieren, die dem internationalen Tag des Puppenspiels am 21. März alle Ehre machen.

Schubert Theater Wien


Das Figurentheater Raphael Mürle und Holger Mertin bieten die Performance Intervalle – Figurenspiel trifft Percussion


Foto: Winfried Reinhardt

Das geheime Leben zwischen zwei Tönen
Für diesen Abend hat Raphael Mürle mit dem Kölner Perkussionisten und Soundkünstler Holger Mertin einen besonderen Gast eingeladen. In einer spartenübergreifenden Performance zeigen die beiden, dass Rhythmus und Klang zum Urquell des Lebens gehören. Die Figuren, egal ob an Fäden oder Stäben, entwickeln in diesem performativen Kontext ein unglaubliches Eigenleben, das die Zuschauer sofort in ihren Bann zieht.
Samstag, 21. März, 20 Uhr
Figurentheater Mottenkäfig, Kirchenstraße 3, 75172 Pforzheim Karten können unter Tel. 07231/463234 vorbestellt werden.

Raphael Mürle
www.figurentheater-pforzheim.de


Das Figurentheater Künster spielt »Die Bremer Stadtmusikanten« (frei nach Grimm) um 15 Uhr FigurenTheaterHaus in Mayen, Brunnenstraße 5


Der Esel – zu faul? Der Hund – zu empfindlich? Die Katze – zu alt? Der Hahn – schmeckt? Die Tiere wollen nicht zum Schlachter, in den See oder in den Kochtopf! Sie flüchten und hauen ab. Erst ist jedes Tier alleine, doch dann finden sie zusammen. Sie werden Freunde, und gemeinsam sind sie stark, schlau und mutig. ™
Gespielt mit liebenswürdig-skurrilen und comic-haften Tischfiguren. Mit einem Spieler/Erzähler und anderen Kleinigkeiten. Alles in und an 2 – 3 Koffern.
Für Menschen ab 3 Jahren

Manfred Künster
www.figurentheaterkuenster.de


Das Lindenberger Marion-Etten-Theater aus der Prignitz, jetzt 20 Jahre UNIMA-Mitglied, greift die Idee des Puppentheatertages auf, und führt am 21.3.2020 den
»1. Lindenberger Puppentheatertag – Brandenburgs Schätze« in dem Dorf, in dem sie leben, durch.


In Zusammenarbeit mit dem Kirchbauverein Lindenberg e.V., bekannt durch die Lindenberger Konzerte, und den Ortsbeirat Lindenberg; gefördert durch das Land Brandenburg und den Prignitz-Sommer. Es sind noch zwei weitere Brandenburger Puppentheater eingeladen, und bieten an dem Tag an drei Spielstätten im Ort einen ganzen Nachmittag lang stündlich wechselndes Programm an. So lernen die Brandenburger Kollegen einander kennen, und ihr Publikum die Vielfalt des Puppentheaters. Alle sind herzlich eingeladen!

Hans Serner
Lindenberger Marion-Etten-Theater

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Meldungen Workshops

Arbeitskreis Puppenspiel Fortbildungskurse 2020 in Pforzheim vom 24.-26.4.

Liebe Puppenspielfreund*innen,
für dieses Jahr gibt es wieder Fortbildungskurse vom Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg zum Thema Puppenspiel in Pforzheim.
Vom 24. – 26. April 2020 finden im LukasZentrum, Maximilianstr. 38 in Pforzheim folgende Kurse statt:

Marionettenbau
Die Eigen- und Feinheiten des Figurenbaus vom Experten lernen.
Referent: Peter Beyer, Kiel, Marionettenbauer und -spieler

Sprache – Stimmtraining für Puppen- und Figurenspieler
Puppen und Figuren haben ganz eigene Sprachen – hier lernt man sie kennen.
Referentin: Silvia Freund, Berlin, Erzählerin, Schauspielerin und Theaterpädagogin

Miniaturdramen mit Figuren
Virtuos mit Figuren Geschichten auf die Bühne bringen.
Referentin: Cècile Legrand, Mühlheim, Dipl.-Figurenspielerin, Dipl.-Sozialpädagogin

Der Anmeldeschluss für alle Kurse ist der 24. März 2020

Weitere Informationen:
www.arbeitskreis-puppenspiel.de
www.amateurtheater-bw.de

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Olaf Bernstengel ist am 27. Januar 2020 verstorben

Olaf Bernstengel mit chinesischen Marionetten der Sammlung Brockmüller, Dezember 2017. Foto: Heike Lehmann

Nachruf auf Dr. Olaf Bernstengel

Dr. Olaf Bernstengel, geboren 1952 in Dresden, studierte in Leipzig Philosophie und Theaterwissenschaften und promovierte zum Thema „Das sächsische Wandermarionettentheater zwischen 1800 und 1933“.

Er war Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Pädagogik am Städtischen Puppentheater Magdeburg (1977 – 1981). Hier lernte ich (Johannes Richter) ihn zufällig im Foyer kennen, im Ergebnis dessen beschäftigten wir uns ab da zum Teil gemeinsam mit der Erforschung der regionalen Puppentheatergeschichte. Soweit ich mich erinnere, entstand seine erste wissenschaftliche Arbeit 1981 „Wilhelm Götze 1871 – 1954, Puppenspieler und Puppenschnitzer“. Diese umfasste 35 A4-Seiten, enthielt als Beilage 10 Fotoreproduktionen und war mit dem damals nur zur Verfügung stehenden Hektographie-Verfahren hergestellt worden. In dieser Zeit spielte er in der „Kleinen Bühne“, dem erfolgreichen Amateurpuppentheater der Technischen Hochschule „Otto von Guericke“ Magdeburg in seiner Freizeit mit.

Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (1982 – 1993). Er war später freiberuflich tätig, u. a. als Theaterhistoriker mit zahlreichen Publikationen zur Geschichte des Marionettenspiels in Sachsen. Darüber hinaus tourte Olaf Bernstengel ab 1994 mit Mitspielern als „fundus-MARIONETTEN-dresden“.

Immer wieder setzte er sich in der UNIMA dafür ein, dass die UNIMA Deutschland eine Wissenschaftskommission betreibt. Er wollte zwar keine Posten mehr übernehmen, weil ihm selbst, wie er stets freimütig bekannte, seine Parteimitgliedschaft in der SED im Wege stand. Aber einer Kommission zuarbeiten wollte er immer. So blieb er auch der DaT-Redaktion stets verbunden und trug mit eigenen Artikeln und Gastredaktionen zur Vielfalt der Zeitschrift bei. Das DaT 86/87 zum Thema „Museen und Sammlungen“, das er maßgeblich konzipierte, ist heute noch immer international sehr beliebt.

Er kuratierte seit den 90er Jahren mehrere kleinere und größere Gastspielreihen und internationale Festivals in Ostdeutschland und holte hier auch stets gern Gäste aus Ost- und Südosteuropa. Ab 1993 war er 17 Jahre lang Intendant der Internationalen Mistelbacher PuppenTHEATERtage in Niederösterreich und bis 2018 20 Jahre künstlerischer Leiter des Internationalen Puppentheaterfestivals im Elbe-Elster-Land.

Von 2010 bis 2012 arbeitete er als Kurator für die villa p. figurenspielsammlung mitteldeutschland in Magdeburg. Zuletzt entwarf er die Konzeption für die neue Dauerausstellung im Museum für Mitteldeutsches Wandermarionettentheater, Bad Liebenwerda, die unter Einbeziehung der Brockmüller-Sammlung zu „Kaspers Welten – Die lustige Figur im Elbe-Elster-Land, Deutschland, Europa und in der Welt“ gestaltet werden soll.

Auch die 2019 initiierte Bewerbung, das Kaspertheater als Spielprinzip zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland zu machen, ist noch maßgeblich von ihm vorbereitet worden.

Olaf Bernstengel ist am 27. Januar 2020 nach langer schwerer Krankheit in Dresden verstorben.

Johannes Richter und Silke Technau

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Allgemein Ausstellungen Meldungen

»THE VOICE OF PUPPETRY« Sonderausstellung im PuK

Sonderausstellung im Museum für PuppentheaterKultur vom
28. September 2019 bis 30. September 2020

Figurentheater ist die Synergie von Form, Bewegung und Sprache. Eine multimediale Sonderausstellung legt erstmalig den Focus auf die Sprache und präsen­tiert markante oder berühmte Sprecher*innen:
Den Sprecher von Jim Knopf, die Stimme von Kermit aus der Muppet-Show oder den Synchronsprecher Wolfgang Völz (alias Käpt’n Blaubär). Erinnert wird ebenfalls an die allererste »Rundfunkkasperltante« Liesl Simon und das Verstummen ihres Frankfurter Kasperls durch die erzwungene Emigration im Jahr 1941.
In einem historischen Tonstudio lädt eine Musik­box mit historischen Single-Schallplatten der »Hohn­steiner Puppenspieler« zu einer Zeitreise in die 60er ein.
Originalton Handpuppen-Hase Cäsar: »Bitte schööön!«

Museum für PuppentheaterKultur
Hüffelsheimer Str. 5
55545 Bad Kreuznach
www.bad-kreuznach.de/puk
Museumsöffnungszeiten:
Di 10–13 Uhr I Mi bis Fr 10–16 Uhr I Sa und So 11–17 Uhr

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Allgemein Meldungen Workshops

Platz frei im Kurs Inszenierung Teil I und II

Liebe Figurentheater-Interessierte und Puppenspieler*innen,
in der Fortbildung Inszenierung Teil I und II ist kurzfristig ein Platz frei geworden. Wer gerne noch bei diesem tollen Angebot dabei sein mag und kann, meldet sich möglichst rasch bei mir. Die Teilnahme ist nur an beiden Wochenende möglich, weil sie aufeinander aufbauen.

Viele Grüße
Angelika Albrecht-Schaffer

Angelika Albrecht-Schaffer
Äusseres Pfaffengässchen 26
86152 Augsburg
Tel.: 0821 /151559
gelikatessen@hotmail.de

Info-PDF Teil 1 und Teil 2