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Allgemein Meldungen

Celluloid Golem Puppet Film Festival

half past selber schuld präsentiert
Celluloid Golem Puppet Film Festival
2. – 4. November 2018 im Filmmuseum Düsseldorf

Ein Puppenfilmfestival, das sich hauptsächlich an Erwachsene richtet, wie darf man sich das denn vorstellen? Und wie erkläre ich das den Kindern?
Jedenfalls wird es spannend, denn das von half past selber schuld ins Leben gerufene Event wird an 3 Tagen insgesamt 2 Spielfilme, 6 Dokumentarfilme und 21 sehr unterschiedliche Kurzfilme von Puppenspielern und -Filmemachern aus aller Welt zeigen.

Die Enthüllung eines Zoetrops, ein Symposium zum Thema sowie eine internationale Führung durch die aktuelle half past selber schuld Ausstellung runden das gut gefüllte Puppenprogramm ab und bieten reichlich Gesprächsstoff für Fachleute und Interessierte.
Weitere Informationen und Programminhalte unter: www.celluloid-golem.com

Kurzfilm: »The Narrative of Victor Karloch«, Regie: Kevin McTurk, USA

Kurzfilm: »The Legend of Rasputin«, Regie: Jamie Shannon, USA/CAN

 

half past selber schuld ist ein zweiköpfiger Künstler, der seit 1998 in Düsseldorf lebt und arbeitet und aus Ilanit Magarshak-Riegg und Sir ladybug beetle besteht.
half past selber schuld gilt als Erfinder des Bühnencomics und ist eine etablierte Größe im freien Theater und in der Puppenszene.
half past selber schulds ureigenste Comicästhetik brachten der Gruppe neben internationaler Aufmerksamkeit u. a. die Spitzenförderung des Landes NRW (seit 2012), die Konzeptförderung des Kulturamts der Landeshauptstadt Düsseldorf (seit 2018) oder auch den Sieg der TV-Talentshow RTL Puppenstars 2016.
half past selber schuld steht für abgedrehte, philosophische Texte, aufwendige Musikproduktionen, ein comichaftes, bespielbares Bühnenbild, Spiel verschiedenster Puppen und Objekte, sowie die Kooperation mit herausragenden Künstlern aller Bereiche.

www.halfpastselberschuld.de

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Workshops

Fortbildungen 2019 in Augsburg + Regensburg

 

Sprecherziehung für Puppenspieler – Grundlagentraining

Freitag 22. März 2019, 18.00 Uhr – Sonntag 24. März 2019, 14.00 Uhr in Augsburg
Referent: Andreas Ströbl
Staatl. geprüfter Atem-, Sprech- und Stimmlehrer an der CJD Schule Schlaffhorst-Andersen, Yoga-Lehrer, Puppenspieler und Sprecher bei der Augsburger Puppenkiste.

Die Stimme ist, neben der Figur, zumeist das wichtigste Ausdrucksmittel der Puppenspieler*innen. Sie sollte bewusst und physiologisch, frei, flexibel, vielseitig und variationsreich eingesetzt werden können, damit ein Charakter, oder eine ganze Bandbreite von Charakteren überzeugend gestaltet werden kann, ohne sich stimmlich permanent zu überlasten. Eine gute Sprechtechnik gehört deshalb unbedingt zum Handwerkszeug, damit eine gesunde Stimmfunktion gewährleistet ist. Der Workshop richtet sich an alle, die an einer Grundlage für Atem- und Sprechtechnik interessiert sind und ihre sprecherischen Fähigkeiten, sowie die Körperhaltung beim Sprechen und Führen in Bezug auf Figurentheater optimieren wollen. Die Teilnehmenden können sich später aus den angebotenen Übungen ein individuelles Programm zum Atem- und Stimmtraining zusammenstellen, das dann beispielsweise vor Aufführungen als Warm Up, zur Erweiterung der stimmlichen Fähigkeiten, aber auch zur Gesunderhaltung der Stimme dienen und täglich praktiziert werden kann. Nicht zuletzt sollen natürlich auch Spaß und Experimentierfreude im gestalterischen Umgang mit der Sprechstimme als Ausdrucksmittel zur stimmlichen Gestaltung verschiedener Charaktere geweckt werden.

 

Das Spiel mit der Tischfigur – Für Anfänger

Freitag 5. April 2019, 18.00 Uhr – Sonntag 7. April 2019, 14.00 Uhr in Regensburg
Referent: Bodo Schulte
Seit 1987 freiberuflicher Puppenspieler, Figurenbauer, Coach, Dozent und Autor.

Das Spiel mit der Tischfigur gehört in der Figurentheaterszene mittlerweile wahrscheinlich zur populärsten Spielform. Tischfiguren haben den Vorteil, dass die Puppenspieler*innen offen hinter ihnen agieren können, oft eine eigene Rolle spielen und relativ viele Figuren gleichzeitig während einer Szene sichtbar sein können. Gleichzeitig ist es körperlich nicht so anstrengend wie manch andere Spielform. Es gibt aber auch kaum eine Führungstechnik die so sehr von der Funktionalität der Figur abhängt. Je nachdem wie sorgfältig sie gebaut ist funktioniert sie sehr gut … bis hin zu kaum spielbar. Es soll in diesem Kurs insbesondere geübt werden sich der Figur anzupassen. Ihre Stärken finden und deren Schwächen meiden. In diesem Workshop werden die grundlegenden Gemeinsamkeiten für verschiedene Tischfiguren erklärt. Teil des Seminares sind aber auch die Grundlagen des Puppenspiels generell, wobei es gerade für die Anfänger um die Reduzierung, Atmung, die eigene Kraft der Figur, Gestik, Charakterisierung, Sprache und Stimme geht. Dazu werden auch Übungen mit Handpuppen erfolgen. Der Dozent stellt einige Figuren. Die Teilnehmenden sollten dazu möglichst viele Tischpuppen mitbringen. Anhand dieser Beispiel-Figuren wird das offene Spiel mit den Figuren geübt. Zudem wird einfachste Bühnentechnik (Spielflächen, Material, Licht, Hintergrund …) ein Thema sein.

Anmeldungen über:
Angelika Albrecht-Schaffer
Figurentheater Kladderadatsch
Äusseres Pfaffengässchen 26
86152 Augsburg
Tel.: 08 21-15 15 59
Mail

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Allgemein Meldungen

»Von damals bis heute – Szenenprogramm mit Marionetten«

Das PuK Puppentheatermuseum Bad Kreuznach veranstaltet im November dieses Jahres wieder das Festival »marionettissimo – Die Kunst des Spiels am Faden«. Im Rahmen des Festivals gibt es mit »Von damals bis heute – Szenenprogramm mit Marionetten« von Sarah Frechette und Robin Walsh (USA) eine Hommage für Albrecht Roser.

Sarah Frechette und Robin Walsh, zwei amerikanische Puppenspielerinnen, fanden ihre eigenständige künstlerische Aussage in dieser Theatersparte in den vielen Jahren ihrer Teilnahme an internationalen Sommerakademien und Meisterklassen bei dem Meister der Marionette, Prof. Albrecht Roser.
Die Faszination der Marionette wird in dieser pantomimischen Szenenfolge ausgelotet.
Die Zuschauer werden auf eine Entdeckungsreise durch die Welt des Marionettenspiels geführt, sie erleben ein spannungsreiches Universum der unterschiedlichsten Charaktere, die Geschichten erzählen, über Liebe und Verlust, Geheimnisse und merkwürdige Existenzen, zu Szenen verdichtet. Sie zeigen Figuren von den Anfängen ihrer Arbeit im Studio Roser bis zu ihren neuesten Kreationen.
Die gemeinsame Aufführung in zwei Teilen ist eine Quintessenz ihrer intensiven Auseinandersetzung mit der Marionette, wie sie Prof. Roser gelehrt und vermittelt hat – einer Theatersparte, in der die Grazie der Figur durch das Spiel mit der Schwerkraft ihre Eigengesetzlichkeit und ihren Zauber gewinnt.

Anschlusstermin

Der Auftrittstermin in Bad Kreuznach ist der 9. November 2018. Die Puppenspielerinnen würden gerne ihr Programm in anderen Spielstätten zeigen, sie sind an weiteren Engagements interessiert. Ab Anfang November können Vorstellungen eingeplant werden, und dann wieder ab dem 11. November.
Honorar, Reisekosten im Inland und Übernachtungen würden anfallen.
Sarah Frechette ist außerdem beim Internationalen Schattenspielfestival in Schwäbisch Gmünd engagiert am 18. Oktober. Ab dem 20. Oktober wären Spieltermine möglich.
Hier ist ihre Adresse: puppetkabob@gmail.com
Infoflyer (docx 1,2 MB)

Mit vielen Grüßen
Ingrid Höfer

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Arbeitskreise Meldungen

Nächstes Treffen des AK Figurentheater und Pädagogik

Liebe Arbeitskreis-Teilnehmer,
das nächste Treffen des Arbeitskreises Figurentheater und Pädagogik steht an.
Wir haben folgenden Termin vorgesehen:

Dienstag, 23. Oktober 2018 um 14.00 Uhr
bis Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 17.00 Uhr
im Theater der Nacht in Northeim.

Wir hoffen auf rege Teilnahme!

Herzliche Grüße von der UNIMA-Geschäftsstelle

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30 Jahre Theater de Nacht

Das Theater der Nacht feierte am Samstag den 8. September in Northeim
seinen 30. Geburtstag

Begonnen haben Heiko und Ruth Brockhausen das Theaterleben auf der Katlenburg.
Als Tourneetheater waren sie zu Gast auf allen Festivals in Deutschland. Gastspielreisen führten
sie nach Polen, Russland, Ukraine, China, Kroatien, USA, Schweiz, Österreich und die Niederlande.
Sie haben Auftragsproduktionen für die Niedersächsischen Musiktage und die Internationalen Händelfestspiele Göttingen inszeniert und arbeiten seit 2001 im eigenen Haus in Northeim.
Die letzte Inszenierung war »Nortlantis – die versunkene Stadt« hatte am 11. August 2018 in Northeim Premiere.
Der NDR hat im Rahmen seiner Sendung »Hallo Niedersachsen« ein schönes Kurzportrait über das Theater der Nacht gedreht.

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Allgemein Meldungen

50 Jahre VDP

Als erster freier Theaterverband Europas wurde der Verband Deutscher Puppentheater
am 28. Juli 1968 von 16 freien Puppentheaterbühnen in Bielefeld gegründet, mit dem Ziel, sich gegenseitig zu helfen, zu unterstützen und Erfahrungen auszutauschen. Noch immer engagiert sich der VDP umfangreich für die Belange der deutschen Puppen-/Figurentheaterkünstler. Mit den Jahren hat sich die Bandbreite der Aufgaben ständig erweitert. Dieses Jahr feiert der Verband nun sein 50-jähriges Jubiläum.

 

Zum 50jährigen Jubiläum reist die von VDP-Mitgliedern gestaltete Wanderausstellung
„DER VDP – 50 JAHRE – 50 ANSICHTEN“ durch ganz Deutschland und es entsteht eine Festschrift
zu 50 Jahren VDP und Puppen-/Figurentheater.
Hier präsentiert der VDP mit Freude die Glückwünsche der Kolleg*innen an den VDP.

DER VDP – 50 JAHRE – 50 ANSICHTEN

Die Ausstellung besteht aus 50 künstlerisch gestalteten Holzkästen voller Erinnerungen, Augenblicke, Momentauf- nahmen und Perspektiven des Puppen- / Figurentheaters von gestern, heute und morgen. Kästen zum Betrachten, zum Lesen und zum Ausprobieren.
Die  Mitgliedsbühnen des Verbandes geben auf diese Weise nicht nur dem Verband, sondern auch der Ausstellung die Existenzgrundlage durch ihre Kunst, ihr Handwerk, ihre Geschichten, ihre Arbeit und ihre Kreativität. Die 50 Kästen spiegeln frei gestaltet, vielfältig, verrückt und voller Fantasie das ganze Spektrum der einzelnen Theater wider und zeigen in Fotos, Filmen und Figuren Einblicke in die Arbeit, die Historie, die Erfolge und die Referate des VDP.

In Anlehnung an den Lebensalltag der meisten Puppenspieler*innen wird die Ausstellung während des Jubiläumsjahres 2018 durch ganz Deutschland wandern und bei Figurentheaterfestivals, in Kulturzentren und Theaterhäusern gezeigt werden.

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Sonderausstellung »PuppentheaterKultur weltweit – Kulturerbe des UNESCO« im PuK

Was haben Skat, Yoga und Rumba-Tanz gemeinsam?
Sie alle gehören zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO.
Auch acht Puppenspieltraditionen zählen zu diesen anerkannten Kulturwerten der UNESCO,
und das PuK-Museum hat sie aus eigenen Beständen in einer Sonderschau versammelt:
– Asiatisches Figurentheater unterschiedlichster Ausprägung,
– die weltberühmten Salzburger Marionetten mit ihren Mozartinterpretationen,
– Stangenmarionetten der Opera dei pupi aus Sizilien und
– das volkstümliche tschechische Puppenspiel: von Kašpárek zu Spejbl und Hurvínek.

Die neue Ausstellung ist bis zum 30. Dezember 2018 zu folgenden Museumsöffnungszeiten zu sehen: Di 10 – 13 Uhr | Mi bis Fr 10 – 16 Uhr | Sa und So 11 – 17 Uhr

Museum für PuppentheaterKultur
Hüffelsheimer Straße 5
55545 Bad Kreuznach
Telefon: 0671-8459185
Telefax: 0671-2983966
E-Mail: puk@museen-bad-kreuznach.de

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Meldungen Workshops

Figurentheater-Workshops im Herbst in München

Im Herbst bietet das FigurenTheaterForum München ein tolles Workshop-Programm an. Damit Sie rechtzeitig Bescheid wissen und Ihre Plätze reservieren können, hier vorab schon einmal die Informationen. Die Homepage wird gerade neu gestaltet und zeigt sich spätestens Anfang August in neuer Übersichtlichkeit.
Am 29. September bietet Frank Soehnle vom figurentheater tübingen, der im Rahmen der Vorbereitung seiner Ausstellung in München ist, einen Workshop unter dem Titel „Wie viele Sprachen sprechen die Dinge“ an.
Vom 12. bis 14. Oktober führt Stefan Fichert unter dem Titel „Der aufrechte Gang“ in den Bau von Stabfiguren ein.
Im Rahmen des internationalen figurentheaterfestivals mit:gefühl vom 17. bis 28. Oktober werden folgende Workshops für Erwachsene angeboten:
Am 21. Oktober „Geräusche machen“ mit dem Film- und Theatergeräuschemacher Max Bauer, am 25. Oktober den Workshop „The Logic of Movement“ mit dem englischen Puppenspieler Stephen Mottram, am 27. Oktober den Workshop „Improvisierte Figurenspieltechniken“ mit der Schweizer Figurenspielerin Margrit Gysin und ebenfalls am 27. Oktober einen Workshop zur kreativen Arbeit mit Demenzkranken nach der TimeSlips-Methode mit Ines Zeller-Bass vom Sandglass Theater aus den USA.

Für Kinder gibt es wie immer ein Aktionsprogramm in der Pasinger Fabrik (Ohne Anmeldung, für Kinder ab 6 Jahren, 17.–28. Oktober 2018, Mittwoch bis Samstag, 14.30–18 Uhr).

Für Jugendliche werden im Münchner Stadtmuseum zwei Workshops angeboten: Am 22. Oktober von 10–13 Uhr mit dem Theater of Senses – es geht um eine neue Wahrnehmung mit allen Sinnen. Der Workshop ist für Sehende und Blinde geeignet. Am 27. Oktober von 14–18 Uhr leitet Regina Bäck einen Workshop zu Figurentheater und Gebärdensprachpoesie, für hörende und gehörlose Jugendliche.

Wenn Sie interessiert sind, fragen Sie gerne nach weiteren Informationen oder melden Sie sich gleich an – einfach antworten oder anrufen:
kontakt@figurentheater-gfp.de
089/23324482

 

Frank Soehnle (Figurentheater Tübingen)
Workshop: Wie viele Sprachen sprechen die Dinge?
Künstlerische Prozesse verlaufen sehr unterschiedlich. Oft ist am Ende nicht mehr bewusst, was am Anfang den Impuls gegeben hat. Da im Figurentheater alle Sprachen (Bewegung, Material, Form, Klang, Text) eine gleichberechtigte Rolle spielen, sind die Inspirationsmöglichkeiten vielfältiger.
Im Oktober wird die Ausstellung des Figurenspielers- und bauers Frank Soehnle im Münchner Stadtmuseum eröffnet. In einer Konstellation aus Inszenierungsgespräch und Workshop bekommen die Teilnehmer einen intensiven Einblick in seine künstlerische Arbeitsweise.
Samstag, 29. September 2018, 11–13 und 15–18 Uhr
Teilnahmegebühr: 20 Euro / 15 Euro ermäßigt für Mitglieder der GFP und Studenten
Für Erwachsene (max. 15 Teilnehmer)
Ort: Münchner Stadtmuseum, Studio
Anmeldung bis 12. September unter 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Stefan Fichert (Puppet Players), Gauting
Workshop: Der aufrechte Gang – Stabfiguren
Dieser Workshop ist der klassischen, von unten geführten Stabfigur gewidmet. Anders als die Handpuppe, die von der Aktion lebt, wirkt die Stabfigur durch ihre Präsenz und Würde und eignet sich besonders zur Darstellung mythischer und archetypischer Gestalten. Alle Teilnehmer*innen werden eine zwar einfache, aber individuelle, ausdrucksstarke und voll spielbare Figur bauen. Manche technische Bauteile werden als Bausatz vorgefertigt sein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Lust am Gestalten und ein wenig handwerkliches Geschick sollte man mitbringen.
Freitag, 12. Oktober 2018, 16–19 Uhr
Samstag, 13. Oktober 2018, 10.30–13.30 und 14.30–17.30 Uhr
Sonntag, 14. Oktober 2018, 10.30–13.30 und 14.30–17.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 100 Euro / 75 Euro ermäßigt für Mitglieder der GFP und Studenten, Materialgeld ca. 30 Euro
Für Erwachsene (max. 10 Teilnehmer)
Ort: Münchner Stadtmuseum, Studio
Anmeldung bis 15. September unter 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Workshop: Geräusche machen
Die Kunst des Geräuschemachens besteht darin, komplexe Handlungs- und Bewegungsabläufe zu synchronisieren, Klänge zu erfinden oder Geräusche zu imitieren. Voraussetzung dafür ist das HÖREN. Dementsprechend beginnt der Workshop mit einer Hörübung. Es wird mit Geräuschen improvisiert, Atmosphären werden erfunden – Spielszenen vertont. Auch eine kleine Einführung in die Tontechnik gehört zum Workshop. In Kleingruppen werden schließlich „Geräuschgeschichten“ erarbeitet und aufgeführt. Der Workshop ist für Puppenspieler*innen (Amateure und Profis) gedacht, die ihr Repertoire erweitern möchten und die Vielfalt und Wirkung von Klängen kennen lernen wollen.
Für Erwachsene (max. 12 Teilnehmer*innen)
Kursleitung: Max Bauer
Sonntag, 21. Oktober, 10.30–13.30, 14.30–17.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 55 € / 40 € ermäßigt für Mitglieder der GFP, Rentner*innen und Student*innen
Ort: Münchner Stadtmuseum, Studio
Anmeldung unter Tel. 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Workshop: The Logic of Movement
Die Elemente, die hinter unserem Bewegungsvokabular stecken, sind leicht zu identifizieren – Reaktionen auf die Schwerkraft, die Notwendigkeit, von einem Ort zum anderen zu kommen, Spannungsmuster und Veränderungen im Bewegungstempo verbunden mit Gefühlen wie Furcht oder Freude. Auch in unserer Umwelt „lesen“ wir ständig Bewegungsinformationen. Wir beurteilen die Geschwindigkeit von Autos, wissen, wenn jemand glücklich oder traurig ist, erkennen Freunde aus der Ferne nur an ihrer Art zu Laufen. Bewegung ist eines der wichtigsten Kommunikationsmittel. Dennoch wird im Puppentheater, wo die Bewegung der Dinge offensichtlich eine sehr große Rolle spielt, häufig zu wenig bewusst darauf geachtet. Ziel dieses Workshops ist es, eine bewusste Bewegungstechnik zu entwickeln und das Wissen darüber zu steigern, wie eine Puppenbewegung vom Publikum wahrgenommen wird.
In englischer Sprache
Für Erwachsene (max. 12 Teilnehmer*innen)
Kursleitung: Stephen Mottram
Donnerstag, 25. Oktober, 10.30–13.30, 14.30–17.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 55 € / 40 € ermäßigt für Mitglieder der GFP, Rentner*innen und Student*innen (inklusive Eintritt für die Vorstellung „The Parachute“ am 24. Oktober)
Ort: Münchner Stadtmuseum, Saal
Anmeldung unter Tel. 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Workshop: Improvisierte Figurenspieltechniken
Im Menschen selbst vollzieht sich im Spiel mit der Figur immer ein Kreislauf von Erinnern – Agieren – Integrieren – Ändern. Dieser Kreislauf unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung. Kreativität ist eine Lebenskompetenz des Kindes, die sich bis ins Erwachsenenalter verfeinert und auf Alltagszusammenhänge überträgt.
Durch das improvisierte Spiel mit verschiedenen Materialien und Figuren lernen die Teilnehmenden die Wirksamkeit und die Bedeutung von Figurenspiel kennen und erfahren, wie Spielwelten Lebenswelten begleiten, bereichern und verändern können.
Für Erwachsene (max. 10 Teilnehmer*innen)
Kursleitung: Margrit Gysin, Figurenspielerin
Samstag, 27. Oktober 10-13 Uhr
Teilnahmegebühr (inklusive Eintritt für die Vorstellung „Winterstürmer“ um 15 Uhr): 35 € / 25 € ermäßigt für Mitglieder der GFP, Rentner*innen und Student*innen
Ort: Pasinger Fabrik
Anmeldung unter Tel. 089/888 88 06

Workshop: TimeSlips
Das Stück „D-Generation“ des US-amerikanischen Sandglass Theaters beruht auf Workshops mit Demenzkranken in der von Anne Basting begründeten TimeSlips-Methode. Durch Storytelling mit Bildern, Musik und Gesten gelingt es mit dieser Methode, Kreativität und positive Energie in die Beziehung mit Demenzkranken zu bringen. Der Workshop bietet eine kurze Einführung.
Für Erwachsene, Angehörige und Pflegekräfte von Demenzkranken und alle Interessierten (max. 20 Teilnehmer*innen)
In deutscher Sprache
Kursleitung: Ines Zeller-Bass (Sandglass Theater)
Samstag, 27. Oktober, 11–12.30 Uhr
Teilnahme kostenfrei
Ort: Alten- und Service-Zentrum Altstadt, Erdgeschoss
Anmeldung unter Tel. 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Workshop: Theater of Senses
Das litauische Theater of Senses kreiert partizipative Performances, die die Körperwahrnehmung ganz anders ansprechen. Sie ermöglichen Erfahrungen eines anderen Bewusstseins zwischen Blindheit und Sehen. In Übungen werden alle Sinne und ihre Verbindung mit der Vorstellungswelt untersucht. Dabei wird auch mit Augenbinden gearbeitet, es geht also auch um Fürsorge und Vertrauen.
In englischer Sprache
Für blinde und sehende Jugendliche (max. 20 Teilnehmer*innen)
Kursleitung: Karolina Žernytė
Montag, 22. Oktober, 10–13 Uhr
Teilnahme kostenfrei
Ort: Sammlung Musik des Münchner Stadtmuseums
Anmeldung unter Tel. 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Workshop: Figurentheater und Gebärdensprachpoesie
Im Workshop wird Gebärdensprachpoesie als Ausdrucksmittel im Figurenspiel erprobt. Das Thema fremd und vertraut ist dabei Ausgangspunkt. Ziel ist es, kurze Sequenzen zu entwickeln und in Videos in einem zweiten Schritt zu verfremden.
Gebärdensprachpoesie und Schauspiel werden als Inspiration angeboten. Zur Erarbeitung werden Tücher und Handschuhe sowie Beleuchtung/-Lichteffekte eingesetzt.
Regina Bäck studierte Deaf Studies- Sprache und Kultur der Gehörlosengemeinschaft an der HU Berlin und Kunst / Englisch für das Lehramt an der LMU München. Sie ist aktuell wissenschaftliche Mitarbeiterin des Historischen Seminars der LMU. Ihre Leidenschaft für Gebärdensprache und Figurentheater verbinden sich in dem Workshop idealerweise.
Okan Seese ist Gebärdensprachpoet, Tänzer, Schauspieler, Moderator und Songsigner.
Er lebt in Berlin.
Kenntnisse in Gebärdensprache sind hilfreich aber nicht dringende Voraussetzung!
Für gehörlose und hörende Jugendliche ab 13 Jahren, mit Gebärdensprachdolmetscher
Kursleitung: Regina Bäck, Okan Seese
Samstag, 27. Oktober, 14–18 Uhr (max. 10 Teilnehmer*innen)
Teilnahme kostenfrei
Ort: Münchner Stadtmuseum, Studio
Anmeldung unter Tel. 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

FigurenTheaterForum München
Gesellschaft zur Förderung des Puppenspiels e.V.

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. 089-23324482
Fax 089-23326344
www.figurentheater-gfp.de

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Allgemein Workshops

2 Workshops im Rahmen der Ausstellung »Von Pelztierkochern und Menschenähnlichen«

Im Rahmender Ausstellung
Von Pelztierkochern und Menschenähnlichen – 20 Jahre half past selber schuld
im Theatermuseum Düsseldorf (13. Juni 2018 – 6. Januar 2019)
wird es u. a. auch phantastische Workshops für Kinder, Laien und Profis geben.
Diese finden jeweils im Theatermuseum Düsseldorf, Jägerhofstraße 1 statt.

Anmeldung hier: kontakt@halfpastselberschuld.de
www.halfpastselberschuld.de

 

Workshop 1: Master Class – Puppenspiel

für Puppenspieler und Interessierte, die schon etwas Erfahrung sammeln konnten
am Sonntag, den 19. August 2018 von 14 – 18.30 Uhr
mit Eli Presser (Los Angeles, USA), in englischer Sprache

höchstens 15 Teilnehmer / Kosten pro Person: 30 €

Der amerikanische Puppeteer Eli Presser, der das Bühnencomic KAFKA IN WONDERLAND von half past selber schuld u. a. als Co-Schreiber und Puppenspieltrainer begleitete, wird im August in Düsseldorf sein und während seines Aufenthalts diesen Workshop leiten und sein Fachwissen mit uns teilen.
Mithilfe einfacher Bunraku-artiger Puppen wird das Spiel von drei Personen an einer Puppe trainiert. Es wird geatmet, gelaufen, getanzt, etc., um der Puppe ein Maximum an Leben einzuhauchen.

 

Workshop 2: Automata für Kids
Kinder und Eltern bauen zusammen

für Familien mit Kindern ab 7 Jahren
am Sonntag, den 23. September 2018 von 14 – 17 Uhr
mit half past selber schuld und Florian Deiss

höchstens 15 Teilnehmer / Kosten: Kinder 5 € / Erwachsene 10 €

Beim Bühnencomic KAFKA IN WONDERLAND kamen zwei fliegende Dinosaurier zum Einsatz, die zur Zeit im Theatermuseum zu sehen sind, und die Dank ihrer Automata-Mechanik recht beeindruckend fliegen können.
Solch ein mechanisches Prinzip werden wir in diesem Workshop soweit vereinfachen, dass es mit ein wenig Hilfe jedem möglich sein wird, eine Variante eines mechanischen Spielzeugs zu bauen, das mittels einer Kurbel angetrieben wird.
Wir verwenden dafür einfache Materialien, die jeder zu Hause hat, damit dort später weiter experimentiert und gebastelt werden kann.
Ganz egal ob Dinosaurier, Schmetterling oder Auto, oder auch etwas ganz anderes, zu dem die entstandene Bewegung passt – der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Dieser Workshop ist zwar für Familien und Kinder konzipiert,
neugierige Automata-Liebhaber wären aber natürlich auch ohne Kinder willkommen!

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Allgemein Meldungen

Neue Website des Vereins KunstForm Marionette

30 Marionettenbegeisterte aus Deutschland und der Schweiz haben im Frühjahr 2018 den Verein KunstForm Marionette e.V. gegründet.
Unter der Federführung des Grafikers Gottfried Keller aus Basel ist nun eine Website entstanden, die umfassend informiert – über den Verein, das diesjährige 6. PendelMarionettenFestival und natürlich auch über die Möglichkeiten, dem Verein beizutreten.

www.kunstform-marionette.eu