Neues vom Fonds Darstellende Künste: Sonderprogramm KONFIGURATION

Mit dem Sonderprogramm KONFIGURATION nimmt der Fonds Darstellende Künste Vorhaben aus der Figuren- und Objekttheaterszene in den Blick.
Die Programmausschreibung gibt es hier:
Ausschreibung_KONFIGURATION
Die Antragsfrist gilt bis zum 2. Mai 2019.

Der Projektzeitzeitraum erstreckt sich von Mitte Juni 2019 bis Mitte August 2020. Das einmalige Sonderprogramm adressiert Vorhaben, die auf der Ebene der ästhetischen Umsetzung digitale Technik in Produktionen miteinbeziehen und/oder gesellschaftliche Fragen thematisieren, die mit der Digitalisierung und einer einhergehenden Erweiterung virtueller Räume und Realitäten verbunden sind.

Neben klassischen Projekt- und Inszenierungsprojekten ist das Sonderprogramm offen für Vorhaben zu ästhetischer Forschung, Erweiterung der Ästhetik durch Einsatz digitaler Technologien und Updates viraler Kommunikation. Die Projekte können mit unterschiedlichen Antragssummen und je nach Größenordnung mit differenziertem Kofinanzierungsanteil beantragt werden. Die Anträge dürfen Anschaffungen zum Aufbau und Verbesserung einer digitalen Infrastruktur, die mit ästhetischen Zielsetzungen verbunden sind, beinhalten.
Adressierte Antragsteller*innen sind professionelle Künstler*innen und -gruppen, die sich zum Figuren- und Objekttheater zählen, in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind und in bisherigen Projekten Puppen, Figuren, Objekte oder Animationsformen neuer Medien eingesetzt haben.

 

Der Fonds Darstellende Künste lädt in Koordination mit den drei Verbänden und Interessenvertretungen des Figuren- und Objekttheaters, dem Verband Deutscher Puppentheater, der UNIMA Deutschland und dem Deutschen Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst, sowie dem FITZ! Stuttgart, der Schaubude Berlin, dem Westflügel Leipzig, dem Theater der Nacht in Northeim und dem Kobalt Figurentheater Lübeck herzlich zu einer offenen Informationsrunde über das Sonderprogramm ein. Holger Bergmann, Geschäftsführer des Fonds, steht für einen gemeinsamen Austausch zur Verfügung.

TERMINE
07. November 2018, 14-16 Uhr, in Northeim im Theater der Nacht
15. November 2018, 14-16 Uhr, in Lübeck im KOBALT Figurentheater
20. November 2018, 14-16 Uhr, in Berlin in der Schaubude
22. November 2018, 16-18 Uhr, in Bochum beim Deutschen Forum für FT und Puppenspielkunst
29. November 2018, 16-18 Uhr, in Stuttgart im FITZ!
04. Dezember 2018, 17-19 Uhr, in Leipzig im Westflügel

Weitere Informationen
www.fonds-daku.de

Fortbildungen 2018/2019 RAST Spiel und Theater Köln

Die RAST – Rheinische Arbeitsgemeinschaft Spiel und Theater Köln – führt Fortbildungen zum Schauspiel/Theater und zur Körperarbeit durch und benennt Lösungen auch in aussichtslosen Anforderungen.
Hier eine Auswahl der nächsten Fortbildungen, die auch die Puppenspieler interessieren könnten:
Kurs 53/18  Stimme – Atmung – Sprache mit Johannes Baldur 03.–04. Nov. 2018
Kurs 59/18  Maskenspiel: Kann die Maske lügen? mit Oliver Sproll 24.–25. Nov. 2018
Kurs 64/18  Körperausdruck und Präsenz mit Johannes Baldur 15.–16. Dez. 2018
Kurs 08/19  Bühnenkomik mit Ulrike Hensel 12.–13. Jan. 2019

Die Kurszeiten: Sa 11.00–18.00 Uhr und So 11.00–16.00 Uhr. Weitere Infos und Kursbeschreibungen gibt es auf der RAST-Internetseite unter Fortbildungen. Das Kursheft Spiel & Theater 2018/2019 in Papierform kann auf dem Postweg gerne zugeschickt werden.

Weitere Buch-Neuigkeiten:
Theaterpädagogik konkret – 8. Auflage 2018 erschienen
ABC der Theaterpädagogik – Ausgabe 2019/2020 erschienen

RAST Spiel und Theater Köln e.V.
Kurfürstenstraße 18
50678 Köln
www.rast-koeln.de
info@rast-koeln.de
Fon (0221) 323482, Fax (0221) 324889

Ausstellung »wunder.kammer – Frank Soehnles Theaterfiguren«

Ausstellung vom 18. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019
»wunder.kammer – Frank Soehnles Theaterfiguren«
im Dialog mit der Sammlung Puppentheater im Münchner Stadtmuseum

Der deutsche Figurenspieler und Regisseur Frank Soehnle gehört zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen deutschen Figurentheaters. Seine Ausstellung ist keine klassische Retrospektive, sondern eine künstlerische Installation, die auch auf Figuren der Münchner Sammlung zurückgreift. Im Rahmen des internationalen figurentheaterfestivals lädt die Sammlung Puppentheater seit 2005 zeitgenössische Figurentheatermacher ein, sich mit dem Medium Ausstellung auseinanderzusetzen.

Frank Soehnles Inszenierungen begreifen das Figurentheater als Schnittpunkt aller Künste. Hier stehen Text und Sprache, Bewegung und Tanz, Materialien und Figuren, Musik und Klänge, Bilder und Filme gleichberechtigt nebeneinander. Je nach Inhalt und Konzept werden die Elemente aus Bildender und Darstellender Kunst unterschiedlich eingesetzt. Gestaltung und Körpersprache der Figuren stehen bei dieser theatralischen Recherche im Mittelpunkt.

Als Inspirationsquellen spielen die Exponate der Münchner Puppentheatersammlung eine wichtige Rolle. Schon als Jugendlicher hat Soehnle die Münchner Museumssammlung kennen gelernt und wesentliche Impulse in seine Arbeit aufgenommen. In der Ausstellung »wunder.kammer« begegnen sich Figuren des Museums und Frank Soehnles Theaterfiguren aus 30 Jahren Praxis zum ersten Mal. In acht motivisch inszenierten Räumen (bildende kunst, varieté, tanz, sideshow, drama, schattenwelt, totentanz, himmel & hölle) fällt der Blick auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten, Beziehungen und Metamorphosen. Schöpfungen herausragender Figurengestalter des 20. Jahrhunderts wie Richard Teschner (1879 – 1948), Harro Siegel (1900 – 1985), Fritz Herbert Bross (1910 – 1976), Harry Kramer (1925 – 1997) und Kreationen aus dem Marionettentheater Münchner Künstler von Paul Brann (1873 – 1955) begegnen ihren Spuren, die sie im Werk von Frank Soehnle hinterlassen haben – und wundern sich womöglich.

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Telefon +49-(0)89-233-22370

Ausstellung BIG BANG PUPPETS

 

 

BIG BANG PUPPETS – Ausstellung – im Rahmen der 40. Internationalen Puppentheatertage in Mistelbach (Österreich)

Das Plakatsujet 2018 »BIG BANG PUPPETS« wurde in diesem Jahr von der jungen Künstlerin Claudia Six kreiert. Sie ist ein österreichischer Shooting Star und mittlerweile eine gefragte Bühnenbildnerin mit einem sehr eigenen und faszinierenden Stil.
Ein Auszug ihrer Werke wird im Rahmer der Ausstellung BIG BANG PUPPETS im Barockschlössl zu sehen sein.

»In meiner Ausstellung will ich mich vor allem mit dem Entstehen von Ideen und Figuren beschäftigen. Den Weg, den man geht, die Zeit, die es braucht und vor allem über die Verantwortung, die man gegenüber seiner Schöpfung hat. Über die Notwendigkeit etwas zu kreieren, die schlummernden, imaginären Freunde in meinem Kopf und wie ich mich um sie kümmere, damit sie immer mehr werden und mich nie verlassen.
In einer Mischung aus Ausstellung und Installation zeige ich meinen ganz persönlichen Weg einiger Projekte, die mir sehr am Herzen lagen und die ich für meine Entwicklung als besonders wichtig ansehe.«
www.claudiasix.com

 

ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG
Freitag, 5. Oktober 2018, um 19.00 Uhr

BESICHTIGUNG DER AUSSTELLUNG
Mo–Do 08.00–15.00 Uhr und Fr 08.00–12.00 Uhr,
nach telefonischer Vereinbarung unter +43 2572 2515-4300;
während der Puppentheatertage täglich 10.00–12.00 Uhr und 13.00–18.00 Uhr
(eingeschränkt während der Puppentheateraufführungen)

Barockschlössl
Museumsgasse 4
2130 Mistelbach

Celluloid Golem Puppet Film Festival

half past selber schuld präsentiert
Celluloid Golem Puppet Film Festival
2. – 4. November 2018 im Filmmuseum Düsseldorf

Ein Puppenfilmfestival, das sich hauptsächlich an Erwachsene richtet, wie darf man sich das denn vorstellen? Und wie erkläre ich das den Kindern?
Jedenfalls wird es spannend, denn das von half past selber schuld ins Leben gerufene Event wird an 3 Tagen insgesamt 2 Spielfilme, 6 Dokumentarfilme und 21 sehr unterschiedliche Kurzfilme von Puppenspielern und -Filmemachern aus aller Welt zeigen.

Die Enthüllung eines Zoetrops, ein Symposium zum Thema sowie eine internationale Führung durch die aktuelle half past selber schuld Ausstellung runden das gut gefüllte Puppenprogramm ab und bieten reichlich Gesprächsstoff für Fachleute und Interessierte.
Weitere Informationen und Programminhalte unter: www.celluloid-golem.com

Kurzfilm: »The Narrative of Victor Karloch«, Regie: Kevin McTurk, USA

Kurzfilm: »The Legend of Rasputin«, Regie: Jamie Shannon, USA/CAN

 

half past selber schuld ist ein zweiköpfiger Künstler, der seit 1998 in Düsseldorf lebt und arbeitet und aus Ilanit Magarshak-Riegg und Sir ladybug beetle besteht.
half past selber schuld gilt als Erfinder des Bühnencomics und ist eine etablierte Größe im freien Theater und in der Puppenszene.
half past selber schulds ureigenste Comicästhetik brachten der Gruppe neben internationaler Aufmerksamkeit u. a. die Spitzenförderung des Landes NRW (seit 2012), die Konzeptförderung des Kulturamts der Landeshauptstadt Düsseldorf (seit 2018) oder auch den Sieg der TV-Talentshow RTL Puppenstars 2016.
half past selber schuld steht für abgedrehte, philosophische Texte, aufwendige Musikproduktionen, ein comichaftes, bespielbares Bühnenbild, Spiel verschiedenster Puppen und Objekte, sowie die Kooperation mit herausragenden Künstlern aller Bereiche.

www.halfpastselberschuld.de

Fortbildungen 2019 in Augsburg + Regensburg

 

Sprecherziehung für Puppenspieler – Grundlagentraining

Freitag 22. März 2019, 18.00 Uhr – Sonntag 24. März 2019, 14.00 Uhr in Augsburg
Referent: Andreas Ströbl
Staatl. geprüfter Atem-, Sprech- und Stimmlehrer an der CJD Schule Schlaffhorst-Andersen, Yoga-Lehrer, Puppenspieler und Sprecher bei der Augsburger Puppenkiste.

Die Stimme ist, neben der Figur, zumeist das wichtigste Ausdrucksmittel der Puppenspieler*innen. Sie sollte bewusst und physiologisch, frei, flexibel, vielseitig und variationsreich eingesetzt werden können, damit ein Charakter, oder eine ganze Bandbreite von Charakteren überzeugend gestaltet werden kann, ohne sich stimmlich permanent zu überlasten. Eine gute Sprechtechnik gehört deshalb unbedingt zum Handwerkszeug, damit eine gesunde Stimmfunktion gewährleistet ist. Der Workshop richtet sich an alle, die an einer Grundlage für Atem- und Sprechtechnik interessiert sind und ihre sprecherischen Fähigkeiten, sowie die Körperhaltung beim Sprechen und Führen in Bezug auf Figurentheater optimieren wollen. Die Teilnehmenden können sich später aus den angebotenen Übungen ein individuelles Programm zum Atem- und Stimmtraining zusammenstellen, das dann beispielsweise vor Aufführungen als Warm Up, zur Erweiterung der stimmlichen Fähigkeiten, aber auch zur Gesunderhaltung der Stimme dienen und täglich praktiziert werden kann. Nicht zuletzt sollen natürlich auch Spaß und Experimentierfreude im gestalterischen Umgang mit der Sprechstimme als Ausdrucksmittel zur stimmlichen Gestaltung verschiedener Charaktere geweckt werden.

 

Das Spiel mit der Tischfigur – Für Anfänger

Freitag 5. April 2019, 18.00 Uhr – Sonntag 7. April 2019, 14.00 Uhr in Regensburg
Referent: Bodo Schulte
Seit 1987 freiberuflicher Puppenspieler, Figurenbauer, Coach, Dozent und Autor.

Das Spiel mit der Tischfigur gehört in der Figurentheaterszene mittlerweile wahrscheinlich zur populärsten Spielform. Tischfiguren haben den Vorteil, dass die Puppenspieler*innen offen hinter ihnen agieren können, oft eine eigene Rolle spielen und relativ viele Figuren gleichzeitig während einer Szene sichtbar sein können. Gleichzeitig ist es körperlich nicht so anstrengend wie manch andere Spielform. Es gibt aber auch kaum eine Führungstechnik die so sehr von der Funktionalität der Figur abhängt. Je nachdem wie sorgfältig sie gebaut ist funktioniert sie sehr gut … bis hin zu kaum spielbar. Es soll in diesem Kurs insbesondere geübt werden sich der Figur anzupassen. Ihre Stärken finden und deren Schwächen meiden. In diesem Workshop werden die grundlegenden Gemeinsamkeiten für verschiedene Tischfiguren erklärt. Teil des Seminares sind aber auch die Grundlagen des Puppenspiels generell, wobei es gerade für die Anfänger um die Reduzierung, Atmung, die eigene Kraft der Figur, Gestik, Charakterisierung, Sprache und Stimme geht. Dazu werden auch Übungen mit Handpuppen erfolgen. Der Dozent stellt einige Figuren. Die Teilnehmenden sollten dazu möglichst viele Tischpuppen mitbringen. Anhand dieser Beispiel-Figuren wird das offene Spiel mit den Figuren geübt. Zudem wird einfachste Bühnentechnik (Spielflächen, Material, Licht, Hintergrund …) ein Thema sein.

Anmeldungen über:
Angelika Albrecht-Schaffer
Figurentheater Kladderadatsch
Äusseres Pfaffengässchen 26
86152 Augsburg
Tel.: 08 21-15 15 59
Mail

»Von damals bis heute – Szenenprogramm mit Marionetten«

Das PuK Puppentheatermuseum Bad Kreuznach veranstaltet im November dieses Jahres wieder das Festival »marionettissimo – Die Kunst des Spiels am Faden«. Im Rahmen des Festivals gibt es mit »Von damals bis heute – Szenenprogramm mit Marionetten« von Sarah Frechette und Robin Walsh (USA) eine Hommage für Albrecht Roser.

Sarah Frechette und Robin Walsh, zwei amerikanische Puppenspielerinnen, fanden ihre eigenständige künstlerische Aussage in dieser Theatersparte in den vielen Jahren ihrer Teilnahme an internationalen Sommerakademien und Meisterklassen bei dem Meister der Marionette, Prof. Albrecht Roser.
Die Faszination der Marionette wird in dieser pantomimischen Szenenfolge ausgelotet.
Die Zuschauer werden auf eine Entdeckungsreise durch die Welt des Marionettenspiels geführt, sie erleben ein spannungsreiches Universum der unterschiedlichsten Charaktere, die Geschichten erzählen, über Liebe und Verlust, Geheimnisse und merkwürdige Existenzen, zu Szenen verdichtet. Sie zeigen Figuren von den Anfängen ihrer Arbeit im Studio Roser bis zu ihren neuesten Kreationen.
Die gemeinsame Aufführung in zwei Teilen ist eine Quintessenz ihrer intensiven Auseinandersetzung mit der Marionette, wie sie Prof. Roser gelehrt und vermittelt hat – einer Theatersparte, in der die Grazie der Figur durch das Spiel mit der Schwerkraft ihre Eigengesetzlichkeit und ihren Zauber gewinnt.

Anschlusstermin

Der Auftrittstermin in Bad Kreuznach ist der 9. November 2018. Die Puppenspielerinnen würden gerne ihr Programm in anderen Spielstätten zeigen, sie sind an weiteren Engagements interessiert. Ab Anfang November können Vorstellungen eingeplant werden, und dann wieder ab dem 11. November.
Honorar, Reisekosten im Inland und Übernachtungen würden anfallen.
Sarah Frechette ist außerdem beim Internationalen Schattenspielfestival in Schwäbisch Gmünd engagiert am 18. Oktober. Ab dem 20. Oktober wären Spieltermine möglich.
Hier ist ihre Adresse: puppetkabob@gmail.com
Infoflyer (docx 1,2 MB)

Mit vielen Grüßen
Ingrid Höfer

Nächstes Treffen des AK Figurentheater und Pädagogik

Liebe Arbeitskreis-Teilnehmer,
das nächste Treffen des Arbeitskreises Figurentheater und Pädagogik steht an.
Wir haben folgenden Termin vorgesehen:

Dienstag, 23. Oktober 2018 um 14.00 Uhr
bis Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 17.00 Uhr
im Theater der Nacht in Northeim.

Wir hoffen auf rege Teilnahme!

Herzliche Grüße von der UNIMA-Geschäftsstelle

30 Jahre Theater de Nacht

Das Theater der Nacht feierte am Samstag den 8. September in Northeim
seinen 30. Geburtstag

Begonnen haben Heiko und Ruth Brockhausen das Theaterleben auf der Katlenburg.
Als Tourneetheater waren sie zu Gast auf allen Festivals in Deutschland. Gastspielreisen führten
sie nach Polen, Russland, Ukraine, China, Kroatien, USA, Schweiz, Österreich und die Niederlande.
Sie haben Auftragsproduktionen für die Niedersächsischen Musiktage und die Internationalen Händelfestspiele Göttingen inszeniert und arbeiten seit 2001 im eigenen Haus in Northeim.
Die letzte Inszenierung war »Nortlantis – die versunkene Stadt« hatte am 11. August 2018 in Northeim Premiere.
Der NDR hat im Rahmen seiner Sendung »Hallo Niedersachsen« ein schönes Kurzportrait über das Theater der Nacht gedreht.

50 Jahre VDP

Als erster freier Theaterverband Europas wurde der Verband Deutscher Puppentheater
am 28. Juli 1968 von 16 freien Puppentheaterbühnen in Bielefeld gegründet, mit dem Ziel, sich gegenseitig zu helfen, zu unterstützen und Erfahrungen auszutauschen. Noch immer engagiert sich der VDP umfangreich für die Belange der deutschen Puppen-/Figurentheaterkünstler. Mit den Jahren hat sich die Bandbreite der Aufgaben ständig erweitert. Dieses Jahr feiert der Verband nun sein 50-jähriges Jubiläum.

 

Zum 50jährigen Jubiläum reist die von VDP-Mitgliedern gestaltete Wanderausstellung
„DER VDP – 50 JAHRE – 50 ANSICHTEN“ durch ganz Deutschland und es entsteht eine Festschrift
zu 50 Jahren VDP und Puppen-/Figurentheater.
Hier präsentiert der VDP mit Freude die Glückwünsche der Kolleg*innen an den VDP.

DER VDP – 50 JAHRE – 50 ANSICHTEN

Die Ausstellung besteht aus 50 künstlerisch gestalteten Holzkästen voller Erinnerungen, Augenblicke, Momentauf- nahmen und Perspektiven des Puppen- / Figurentheaters von gestern, heute und morgen. Kästen zum Betrachten, zum Lesen und zum Ausprobieren.
Die  Mitgliedsbühnen des Verbandes geben auf diese Weise nicht nur dem Verband, sondern auch der Ausstellung die Existenzgrundlage durch ihre Kunst, ihr Handwerk, ihre Geschichten, ihre Arbeit und ihre Kreativität. Die 50 Kästen spiegeln frei gestaltet, vielfältig, verrückt und voller Fantasie das ganze Spektrum der einzelnen Theater wider und zeigen in Fotos, Filmen und Figuren Einblicke in die Arbeit, die Historie, die Erfolge und die Referate des VDP.

In Anlehnung an den Lebensalltag der meisten Puppenspieler*innen wird die Ausstellung während des Jubiläumsjahres 2018 durch ganz Deutschland wandern und bei Figurentheaterfestivals, in Kulturzentren und Theaterhäusern gezeigt werden.