Erste Deutsche Figurentheaterkonferenz der UNIMA Deutschland

in Kooperation mit dem VDP

von Montag, 29. August 2016 bis Sonntag, 4. September
in Northeim im Theater der Nacht.

Inspiriert von der Eugene O‘Neill Puppetry Conference, die in den USA seit vielen Jahren Workshop.jpgmit wachsendem Erfolg stattfindet, lädt die UNIMA Deutschland in Zusammenarbeit mit dem VDP zur  Ersten Deutschen Figurentheater-Konferenz ein. Die Konferenz versteht sich ausdrücklich als Einladung an alle an der Kunst des Figurentheaters Interessierten, über alle Verbands- und Institutionsgrenzen hinweg. Austausch und Fortbildung stehen im Zentrum dieses Treffens, mit dem die Kunstform gestärkt und ihr Profil geschärft werden soll. Veranstaltungsort ist das Theater der Nacht in Northeim.

Die Konferenz besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Austausch und zur Fortbildung.

Im praktischen Teil werden folgene Workshops angeboten:

• Im Kurs Figuren an Fäden mit Frank Soehnle wird die spezifische Form der Animation eines Objektes,Materials oder einer fertigen Figur mit Fäden, Seilen und Stricken erforscht.
Neville Tranter zeigt, wie Leben in eine Klappmaulfigur gebracht werden kann, um mit ihr zu arbeiten.
Alice Therese Gottschalk baut mit den Teilnehmern Großfiguren nach der Papiertechnik von Albrecht Roser.

Eigene Figuren sind bei den Workshops willkommen aber keine Voraussetzung.
Der praktische Teil beginnt mit dem Gastspiel von Neville Tranter am Montag, den 29. August 2016 und umfasst die Workshops, das Gastspiel von Alice Therese Gottschalk, sowie die Parade und die »Nacht der Puppen«. Auf diesen beiden Veranstaltungen können Workshopteilnehmer Ergebnisse und Eigenkreationen vorstellen. Den Abschluss bildet ein Auswertungsgespräch am Sonntag, den 4.September. Eine Teilnahme über die gesamte Dauer ist verbindlich.

Den theoretischen Teil bildet ein Symposium zum Thema:

Die „P-Frage“ – Über die Grenzen der Kunstform.

Erhöhter Puls, feuchte Hände, Hitzewallungen: tauscht man sich über den Namen unserer Kunstform aus, kann es schnell emotional werden: Puppentheater! Figurentheater! Theater der Dinge! Objekttheater!
Was aus der Distanz wie der profilneurotische Streit um Worthülsen anmutet, ist eine Auseinandersetzung über das Selbstverständnis, die Außendarstellung und die Grenzen einer Kunstform, die sich stetig wandelt und entwickelt. Worte schaffen dabei Tatsachen. In diesem Sinne stellen wir die „P-Frage“: Wie hältst du es mit dem Begriff „Puppentheater“? Wie grenzt du die Kunstform begrifflich ein? Wir laden alle interessierten PraktikerInnen und TheoretikerInnen ein, sich über diese Frage auszutauschen, wenn es vom 2. bis 4. September 2016 in Northeim heißt: Die „P-Frage“ – Über die Grenzen der Kunstform.

 Konferenz-Flyer als PDF

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