Die Figurentheater-Konferenz

Die 3. Deutsche Figurentheaterkonferenz
findet vom 24. August bis 2. September 2018
im Theater der Nacht in Northeim statt

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Rückblick auf die 2. Deutsche Figurentheater-Konferenz

Zitate aus den Feedbackbögen

»Ich fühle mich auf einer Spielwiese im Schlaraffenland für Puppenspieler.«
Verena Volland

»Eine Woche keine Verpflichtungen und Gedanken an den Alltag, sondern mit einer Herde anderer nichts als Figurenspielen schauen, bauen, denken, staunen, reflektieren«
Verena Volland

„Dieses besondere Haus, in dem wir uns bewegen dürfen, als wäre es ein Stück Heim für uns«
Gudrun Nixdorf

»Erwartungen wurden überfüllt«
Gudrun Nixdorf

»Es ist wunderbar, die Vielfalt des Materials zu erleben, die Vielfalt der Möglichkeiten, Feedback zu bekommen, an sich und den eigenen Möglichkeiten arbeiten zu können«
Anne Grundmann

»Die Entstehung eines Szenenprogramms, mit viel Abwechslung, innerhalb nur einer Woche, dass sich vor keinem Publikum verstecken musste.«
Ralf Rahnier

»klassische und moderne Spielweisen und Techniken schließen sich nicht aus, sondern fordern Begegnung, Ergänzung und Durchdringung gerade zu heraus, wodurch Figurentheater in aller Welt lebendig bleiben wird.«
Ralf Rahnier

»The vibe, the amience, the positiv and friendly atmosphere and sharing«
Scot Koehler

»A wonderful festival in a magical theater! Exploration and celebration of puppetry from many angles.«
Scot Koehler

»I think the festival atmosphere helped to be courageous and curious. People felt comfortable to take risks.«
Scot Koehler

»The theater and workshop so close are excellent for such a conference. The building is magic!«
Richard Bradshaw

»Der Austausch mit den anderen Teilnehmern – auch durch die Teilnehmerprojekte – ist genau das , was ich mir unter kreativen Kontakten vorstelle und vielleicht führt das ja in Zukunft mal zu einer Zusammenarbeit.
Diese Öffnung und Verschmelzung (auch durch die übergreifenden Teilnehmerprojekte und das morgendliche Warm-up für alle – Danke Therese!) verstehe ich als ein konkurrenzloses künstlerisches Gesamtkonzept, was in dieser Art selten ist.«
Iris Schleuss

Fotos zur 2. Deutschen Figurentheater-Konferenz: Margot Eisenächer

 

Am ersten September-Wochenende ging mit der Nacht der Puppen und einer Auswertung die
„2. Deutsche Figurentheaterkonferenz“ im Northeimer Theater der Nacht zu Ende.

36 Figurenspieler aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland haben sich getroffen, um bei international renommierten Meistern des Figurenspiels zu lernen.
Unterrichtet haben Richard Bradshaw aus Australien, der mit den Aufführungen seines Schattentheaters Weltruhm errang und in dem Film „Jim Henson’s world“ als einer der besten Puppenspieler der Welt vorgestellt wurde. Er leitete die Herstellung und das Spiel von ausdrucksstarken, wandelbaren Schattenfiguren an.
Scott Köhler aus Frankreich, der seit mehr als 10 Jahren bei der Compagnie Philippe Genty in Paris mitspielt, gab einen Workshop zu bildhaften Figurentheater ohne Sprache.
Er hat mit den Workshopteilnehmern in einer Mischung aus Tanz, Material, Figuren- und Maskenspiel Bilder entwickelt, die aus dem Unbewussten kommen.
Margit Gysin, die „grande dame“ des Figurenspiels aus der Schweiz, die ihre Inszenierungen vor allem für Kinder entwickelt und damit auf große internationale Festivals eingeladen wird, unterrichtete unterschiedliche Möglichkeiten, mit Objekten und Figuren Märchen zu erzählen.

Die Figurentheaterkonferenz ist ein europaweit einmaliges Ereignis.
Dieses Arbeits- und Forschungstreffen haben die zwei größten Puppenspielverbände Deutschlands, UNIMA und VdP, in Zusammenarbeit mit dem Northeimer Theater der Nacht zum zweiten Mal ermöglichen können. Unterstützt wurde dieses weit über die Grenzen des Landes wirkende Projekt von der Volksbank Mitte, die AKB-Stiftung, der Stadt Northeim und der Kulturstiftung des Landkreises Northeim.

In der Werkschau der „Nacht der Puppen“ konnte das Publikum vor Ort die unterschiedlichen Ansätze und damit auch die Bandbreite dessen, was im Figurentheater möglich ist, hautnah miterleben.
In unterhaltsamen Kurz-Szenen wurde Schattenspiel dargeboten, Märchen wurden mit Hilfe von Objekten neu interpretiert, in Ensemble-Szenen konnte man miterleben, wie papierne Großfiguren den Bühnenraum eroberten.
Die Band „Blech und Schwefel“ aus Kassel hat dem Abend mit schwungvoller „Guggenmusik“ einen witzigen und tanzbaren Abschluss verschafft.

Für die Figurentheater ist diese Zusammenkunft ein Novum.
Der Großteil der Figurentheater in der Bundesrepublik gehören zur freien Szene und erhalten weder städtische noch staatliche Subventionen. Ein politisches Engagement über die eigene Arbeit hinaus können sich die Spieler oft gar nicht leisten.
Die stärkere Vernetzung der Figurentheater untereinander auf der Konferenz, die Intensivierung der Kontakte zur internationalen Figurentheaterszene und das Symposium, mit dem die Konferenz in diesem Jahr eröffnet wurde, gab der gemeinsamen Arbeit ein Thema, das sich durch die ganze Woche hindurchzog: Figurentheater und Politik.
Es wurde über die gesellschaftliche Situation der Figurentheater gesprochen.
Während der Konferenz haben Margit Gysin und Richard Bradshaw zu diesem Thema auch noch
von der Theatersituation in anderen Ländern berichtet.
Es wurde in den Theaterstücken, die das Symposium umrahmten, politische Verhältnisse und ihre Auswirkungen auf philosophischer, persönlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene gezeigt.
Und es wurde mehr als deutlich, dass das Figurentheater eine Kunstform ist, die sich im Reigen der anderen Künste nicht verstecken braucht, sondern selbstbewußt ihren Platz in der Gesellschaft vertreten kann.

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„Figurentheater und Politik“


Die Konferenz
der Figuren- und Puppentheater in Northeim/Südniedersachsen

Zur 2. Deutschen Figurentheater-Konferenz laden vom 25. August bis 3. September 2017
die UNIMA (Union Internationale de la Marionnette) und der VDP (Verband Deutscher Puppentheater) – die zwei größten Puppenspielverbände Deutschlands – in das „Theater der Nacht“ Northeim (Han.) ein.
Nach dem großen Erfolg der 1. Konferenz im September 2016, bei der über 40 Puppenspieler*innen aus ganz Europa, darunter Vertreter der Hochschulen und die „Europäische Kommission“ der UNIMA, erstmalig gemeinsam eine Standortbestimmung für ihre Kunstform vornahmen, möchten die Veranstalter das Thema „Figurentheater und Politik“ praktisch und theoretisch verhandeln.
Die Fragen sind unter anderen:
Wo stehen wir als Figurenspieler*innen politisch? Wie politisch dürfen wir sein?
Wie entsteht politisches Engagement? Wie entstehen politische Inszenierungen?
Ist der freischaffende Beruf des Figurenspielers schon eine politische Ansage?
In Northeim versammeln sich zu diesen Fragen Figurenspieler*innen verschiedenster künstlerischer Herkunft, darunter professionelle Theater, Amateur-Bühnen sowie ihre Spieler und Ensemblemitglieder. Thema werden auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der künstlerischen Auffassung und Umsetzung sein.

Eröffnet wird die Konferenz mit einem Symposium „Figurentheater und Politik“,
das am Wochenende 25. bis 27. August ebenfalls in Northeim stattfindet.
Zu Vortrag, Gespräch und Austausch haben der VDP und die UNIMA eingeladen:
Neville Tranter, Figurenspieler aus den Niederlanden
Ralf Kiekhöfer, Figurenspieler aus Halle/Westfalen
Darya Ivanova, Wissenschaftlerin aus der Ukraine
Claire Dancoisne, Regisseurin aus Frankreich
Jörg Lehmann, Dozent aus Berlin
Stephan Behrmann, Geschäftsführer des BFDK aus Berlin
Julika Mayer, Professorin aus Stuttgart
Durch das Programm führt: Christian Georg Fuchs, Regisseur und Dramaturg aus Nordhausen
In der Woche vom 28. August bis zum 3. September widmet sich die Konferenz dann der Praxis des Figurentheaters.
Als Dozenten unterrichten Meister ihres Fachs: aus Australien der Schattenspieler und Autor Richard Bradshaw, der mit seinen Arbeiten viele Puppentheater maßgeblich prägte und von Jim Henson für seine Fernsehsendung ausgewählt wurde. Ebenfalls aus „Down Under“ kommt Scott Koehler, der in Paris lebt und Mitarbeiter der Compagnie Philippe Genty ist, die weltbekannt für ihre grenzüberschreitende Arbeit in der darstellenden Kunst und des Puppentheaters ist. Die Schweizerin Margrit Gysin arbeitet seit 1976 als freischaffende Figurentheaterspielerin im Schnittpunkt zwischen Therapeutischen Puppenspiel und Erzähltheater mit Figuren.

   

Das begleitende „Festival mit Hand und Fuß“ bringt Inszenierungen zum Thema „Figurentheater und Politik“ nach Northeim.
Neville Tranters „Stuffed Puppet Theatre“ zeigt seine neue Inszenierung „Babylon“.

Das Figurentheater Töfte aus Deutschland präsentiert seine preisgekrönte Vorstellung „Engel mit nur einem Flügel“, Margrit Gysin spielt „Das bucklige Männlein“.

Der Höhepunkt der Werkschau wird die Vorstellung der französischen Theatergruppe La Licorne aus Dunkerque sein.

Als Deutschlandpremiere ist „Spartacus“ zu sehen, eine bildgewaltiges Figurentheater, das mit Operngesang, ausdrucksstarken Figuren und wenig französischer Sprache die Geschichte um den Sklavenaufstand im alten Rom zeigt. Gespielt wird auf der größten Freilichtbühne Niedersachsens, der Waldbühne Northeim, die 1938 vom Reichsarbeitsdienst gebaut wurde.


 

www.theater-der-nacht.de               Karten für die Vorstellungen

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News zur 2. Figurentheater-Konferenz!

Die 3 Workshops zur Figurentheater-Konferenz mit

Margrit Gysin, Schweiz
Richard Bradshaw, Australien
Scott Köhler, Frankreich

vom 27. August – 03. September sind nun alle belegt. Wir können Euch gern auf eine Warteliste setzen, falls ein Teilnehmer noch kurzfristig ausfällt. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit zur Teilnahme am

2. Symposium vom 25. bis zum 27. August.

Anmeldungen hierzu bitte über Rückmeldungen hier auf der website oder direkt in der Geschäftsstelle buero@unima.de oder 05551 – 9080779

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2. Figurentheater-Konferenz
vom 27. August – 3. September 2017 in Northeim

Los gehts mit dem 2. Symposium und dem „Festival mit Hand und Fuß“ vom 25. bis zum 27. August 2017

2. Symposium der UNIMA Deutschland und des VDP mit dem Thema „Politik und Figurentheater“
Gastrednerin: Daria Ivanova
Theaterprogramm um das Symposium herum im „Festival mit Hand und Fuß“
Sa, 26.8.2017   21 Uhr   „Spartacus“ – Théâtre La Licorne, Frankreich
Fr, 25.8.2017  20 Uhr   „Babylon“ – Neville Tranter, Niederlande
Sa, 26.8.2017   15 Uhr   „Engel mit nur einem Flügel“ – Theater Töfte, Halle (Westf.)
So, 27.8. 2017  16 Uhr   „Das bucklige Männlein“ – Figurentheater Margrit Gysin, Schweiz
So, 27.8.2017   21 Uhr   „Spartacus“ – Théâtre La Licorne, Frankreich

Die 2. Figurentheater-Konferenz vom 27. August bis 3. September 2017
Workshops:
Margrit Gysin, Schweiz
Richard Bradshaw, Australien
Scott Köhler, Frankreich
Forschungsprojekt für professionelle Puppenspieler

Anmeldung ist für einen der 4 Workshops möglich

Kosten:
315 € für UNIMA- und VDP-Mitglieder bei Anmeldung bis zum 30.5.2017
inkl. Workshopkosten, 2 Mahlzeiten pro Tag, Snacks und Getränke
350 € für UNIMA- und VDP-Mitglieder bei Anmeldung ab dem 30.5.2017
360 € für Nicht-Mitglieder bei Anmeldung bis zum 30.5.2017
400€ für Nicht-Mitglieder bei Anmeldung ab dem 30.5.2017

Ihr könnt Euch unter buero@unima.de ab sofort anmelden!

Wir laden wieder alle Freunde des Puppenspiels ein, teilzunehmen, zu schauen, zu probieren, zu werkeln, zu diskutieren. Wir freuen uns auf eine erneute intensive und spannende Begegnung!


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Rückblick auf die 1. Deutsche Figurentheater-Konferenz 1ftkonferenz

Inspiriert von der „Eugen O’Neill Puppetry Conference“, die in den USA seit vielen Jahren mit wachsendem Erfolg stattfindet, hat die UNIMA Deutschland und der VDP Praktiker und Theoretiker, Amateure und Professionelle zur 1. Figurentheater-Konferenz nach Northeim in Niedersachsen eingeladen. Austausch und Fortbildung standen im Zentrum dieses Treffens, mit dem die Kunstform gestärkt und ihr Profil geschärft werden soll.

Anfang September ist sie zu Ende gegangen. Wir hatten sehr tolle Lehrer! Ein großes Danke an Frank Soehnle, Therese Gottschalk und Neville Tranter!!! Wir haben sehr viel von Euch lernen können!

Hier ein paar Teilnehmerkommentare:

– die Konferenz war ein Feuerwerk großartiger Eindrücke, angefangen bei der Gestaltung und Ausstattung des Theaters bis hin zu den Aufführungen und Begegnungen mit den Gastkünstlern.

– wir konnten Vorurteile abbauen und Grenzen erweitern …

– wir hatten hervorragende Dozenten

– wir hatten einen guten Austausch, eine gute Gemeinschaft

Danke auch noch mal an die Berliner Hochschule für’s Kommen, an Tim Sandweg von der Schaubude, an die DAT-Redaktion und an alle TeilnehmerInnen. Es hat großen Spaß gemacht!!!