Studiengang »Lehramt Theater« ab 2019 in Berlin

Für alle Interessenten mit dem Berufswunsch Theaterlehrerin oder Theaterlehrer

Seit dem Wintersemester 2018/19 bietet die Universität der Künste Berlin die Möglichkeit, das Fach Theater innerhalb eines grundständigen Lehramtsstudiengangs zu studieren (Bachelor of Arts und Master of Education).
Zusammen mit dem Studium eines zweiten Fachs an einer anderen Berliner Universität schafft dieser Studiengang die Voraussetzungen, das Fach Theater an Gymnasien und Integrierten Sekundarschulen zu unterrichten.

Bewerbungszeitraum: 15. März bis 15. April (eines jeden Jahres)
Auch zum nächsten Wintersemester 2019/20 sind wieder Bewerbungen um einen Studienplatz an der Universität der Künste Berlin möglich.

Am 25. Januar 2019 findet ein Studieninformationstag zum Fach »Lehramt Theater« an der UdK Berlin statt. Das Angebot richtet sich sowohl an Interessierte, die eine erste Studienorientierung bekommen möchten, als auch an Schülerinnen und Schüler, die bereits einen klaren Studienwunsch haben und Genaueres über die Anforderungen und Inhalte des Lehramtsstudiums Theater erfahren möchten. Neben verschiedenen Informationsangeboten gibt es die Möglichkeit, einen Einblick in Lehrveranstaltungen im Fach Theater zu erhalten. Auch stehen Lehrende zur individuellen Beratung zur Verfügung.
Programm: 10 Uhr Eröffnung, allgemeine Einführung, Informations- und Studienberatungsangebote
11.00 – 13.00 und 14.00 – 16.00 Uhr Gelegenheit zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen und Gesprächen mit Studierenden und Lehrenden

Dr. Johannes Kup
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Studiengänge Theaterpädagogik/Lehramt Theater
Universität der Künste/Fak. Darstellende Kunst
Bundesallee 1–12 (Raum 308)
D-10719 Berlin

tel + 49 30 31852034
fax + 49 30 31852566
e-mail j.kup@udk-berlin.de
lehramt.udk-berlin.de

Für den 46. Fritz-Wortelmann-Preis jetzt bewerben

Beauftragt von der Stadt Bochum
richtet das Deutsche Forum für
Figurentheater
und Puppen­spielkunst
vom 19. – 22. September 2019

den Wettbewerb um den
Fritz-Wortelmann-Preis aus.

Er wird in drei Kategorien ausgeschrieben:

Professioneller Nachwuchs
Erwachsene Amateur*innen
Jugendclubs und Schultheater

Teilnehmen können Theaterprojekte, die Puppen, Figuren, Objekte oder Masken in ihren Stücken verwenden und/oder auf der Bühne mit Animationsformen neuer Medien arbeiten. Ebenso sind Ensembles aus Musik- oder Kunstschulen, Theaterzentren und weiteren Kinder- und Jugend­einrichtungen eingeladen, sich an dem bundesweiten Wettbewerb zu beteiligen.

Als erwachsene Amateur*innen gelten Künstler*innen und Gruppen, die ihren überwiegenden Lebensunterhalt nicht mit ihrem künstlerischen Schaffen bestreiten. Als professioneller Nachwuchs gelten Künstler*innen und Gruppen, deren Abschluss eines künstlerischen Studiengangs oder Einstieg in den Beruf nicht länger als drei Jahre zurückliegt und deren künstlerisches Team mindestens zur Hälfte aus Künstler*innen besteht, die als Nachwuchs gelten.

Aus den Bewerbungen werden bis zu fünfzehn Inszenierungen mit einer Spieldauer von möglichst nicht mehr als 50 Minuten ausgewählt und nach Bochum eingeladen. Fachkundige Jurys vergeben am Ende die Preise in den verschiedenen Kategorien. Der Preis für die jugendlichen und erwachsenen Amateur*innen ist mit jeweils 4.000 Euro dotiert. Der studentische Nachwuchs kann sich über einen honorierten Auftritt und mehrtägigen Aufenthalt bei der FIDENA 2020 freuen. Um einen produktiven Austausch zu ermöglichen und nachhaltige Kontakte anzuregen, sollten die teilnehmenden Gruppen während der gesamten Dauer vor Ort sein. Der Aufenthalt in Bochum wird organisiert und die Fahrten bezuschusst.

Der Fritz-Wortelmann-Preis ist ein Kunst- und Kulturpreis der Stadt Bochum, der 1959 erstmalig ausgelobt wurde und nun zum 46. Mal vergeben wird.

Der Bewerbungsschluss endet am 30. April 2019

Weitere Infos und Bewerbungsunterlagen hier
oder schreiben Sie eine Mail an fritz@fidena.de
oder melden sich unter Telefon 0234-47720
im Deutschen Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst

Neues vom Fonds Darstellende Künste: Sonderprogramm KONFIGURATION

Mit dem Sonderprogramm KONFIGURATION nimmt der Fonds Darstellende Künste Vorhaben aus der Figuren- und Objekttheaterszene in den Blick.
Die Programmausschreibung gibt es hier:
Ausschreibung_KONFIGURATION
Die Antragsfrist gilt bis zum 2. Mai 2019.

Der Projektzeitzeitraum erstreckt sich von Mitte Juni 2019 bis Mitte August 2020. Das einmalige Sonderprogramm adressiert Vorhaben, die auf der Ebene der ästhetischen Umsetzung digitale Technik in Produktionen miteinbeziehen und/oder gesellschaftliche Fragen thematisieren, die mit der Digitalisierung und einer einhergehenden Erweiterung virtueller Räume und Realitäten verbunden sind.

Neben klassischen Projekt- und Inszenierungsprojekten ist das Sonderprogramm offen für Vorhaben zu ästhetischer Forschung, Erweiterung der Ästhetik durch Einsatz digitaler Technologien und Updates viraler Kommunikation. Die Projekte können mit unterschiedlichen Antragssummen und je nach Größenordnung mit differenziertem Kofinanzierungsanteil beantragt werden. Die Anträge dürfen Anschaffungen zum Aufbau und Verbesserung einer digitalen Infrastruktur, die mit ästhetischen Zielsetzungen verbunden sind, beinhalten.
Adressierte Antragsteller*innen sind professionelle Künstler*innen und -gruppen, die sich zum Figuren- und Objekttheater zählen, in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind und in bisherigen Projekten Puppen, Figuren, Objekte oder Animationsformen neuer Medien eingesetzt haben.

 

Der Fonds Darstellende Künste lädt in Koordination mit den drei Verbänden und Interessenvertretungen des Figuren- und Objekttheaters, dem Verband Deutscher Puppentheater, der UNIMA Deutschland und dem Deutschen Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst, sowie dem FITZ! Stuttgart, der Schaubude Berlin, dem Westflügel Leipzig, dem Theater der Nacht in Northeim und dem Kobalt Figurentheater Lübeck herzlich zu einer offenen Informationsrunde über das Sonderprogramm ein. Holger Bergmann, Geschäftsführer des Fonds, steht für einen gemeinsamen Austausch zur Verfügung.

TERMINE
07. November 2018, 14-16 Uhr, in Northeim im Theater der Nacht
15. November 2018, 14-16 Uhr, in Lübeck im KOBALT Figurentheater
20. November 2018, 14-16 Uhr, in Berlin in der Schaubude
22. November 2018, 16-18 Uhr, in Bochum beim Deutschen Forum für FT und Puppenspielkunst
29. November 2018, 16-18 Uhr, in Stuttgart im FITZ!
04. Dezember 2018, 17-19 Uhr, in Leipzig im Westflügel

Weitere Informationen
www.fonds-daku.de

Fortbildungen 2018/2019 RAST Spiel und Theater Köln

Die RAST – Rheinische Arbeitsgemeinschaft Spiel und Theater Köln – führt Fortbildungen zum Schauspiel/Theater und zur Körperarbeit durch und benennt Lösungen auch in aussichtslosen Anforderungen.
Hier eine Auswahl der nächsten Fortbildungen, die auch die Puppenspieler interessieren könnten:
Kurs 53/18  Stimme – Atmung – Sprache mit Johannes Baldur 03.–04. Nov. 2018
Kurs 59/18  Maskenspiel: Kann die Maske lügen? mit Oliver Sproll 24.–25. Nov. 2018
Kurs 64/18  Körperausdruck und Präsenz mit Johannes Baldur 15.–16. Dez. 2018
Kurs 08/19  Bühnenkomik mit Ulrike Hensel 12.–13. Jan. 2019

Die Kurszeiten: Sa 11.00–18.00 Uhr und So 11.00–16.00 Uhr. Weitere Infos und Kursbeschreibungen gibt es auf der RAST-Internetseite unter Fortbildungen. Das Kursheft Spiel & Theater 2018/2019 in Papierform kann auf dem Postweg gerne zugeschickt werden.

Weitere Buch-Neuigkeiten:
Theaterpädagogik konkret – 8. Auflage 2018 erschienen
ABC der Theaterpädagogik – Ausgabe 2019/2020 erschienen

RAST Spiel und Theater Köln e.V.
Kurfürstenstraße 18
50678 Köln
www.rast-koeln.de
info@rast-koeln.de
Fon (0221) 323482, Fax (0221) 324889

Celluloid Golem Puppet Film Festival

half past selber schuld präsentiert
Celluloid Golem Puppet Film Festival
2. – 4. November 2018 im Filmmuseum Düsseldorf

Ein Puppenfilmfestival, das sich hauptsächlich an Erwachsene richtet, wie darf man sich das denn vorstellen? Und wie erkläre ich das den Kindern?
Jedenfalls wird es spannend, denn das von half past selber schuld ins Leben gerufene Event wird an 3 Tagen insgesamt 2 Spielfilme, 6 Dokumentarfilme und 21 sehr unterschiedliche Kurzfilme von Puppenspielern und -Filmemachern aus aller Welt zeigen.

Die Enthüllung eines Zoetrops, ein Symposium zum Thema sowie eine internationale Führung durch die aktuelle half past selber schuld Ausstellung runden das gut gefüllte Puppenprogramm ab und bieten reichlich Gesprächsstoff für Fachleute und Interessierte.
Weitere Informationen und Programminhalte unter: www.celluloid-golem.com

Kurzfilm: »The Narrative of Victor Karloch«, Regie: Kevin McTurk, USA

Kurzfilm: »The Legend of Rasputin«, Regie: Jamie Shannon, USA/CAN

 

half past selber schuld ist ein zweiköpfiger Künstler, der seit 1998 in Düsseldorf lebt und arbeitet und aus Ilanit Magarshak-Riegg und Sir ladybug beetle besteht.
half past selber schuld gilt als Erfinder des Bühnencomics und ist eine etablierte Größe im freien Theater und in der Puppenszene.
half past selber schulds ureigenste Comicästhetik brachten der Gruppe neben internationaler Aufmerksamkeit u. a. die Spitzenförderung des Landes NRW (seit 2012), die Konzeptförderung des Kulturamts der Landeshauptstadt Düsseldorf (seit 2018) oder auch den Sieg der TV-Talentshow RTL Puppenstars 2016.
half past selber schuld steht für abgedrehte, philosophische Texte, aufwendige Musikproduktionen, ein comichaftes, bespielbares Bühnenbild, Spiel verschiedenster Puppen und Objekte, sowie die Kooperation mit herausragenden Künstlern aller Bereiche.

www.halfpastselberschuld.de

»Von damals bis heute – Szenenprogramm mit Marionetten«

Das PuK Puppentheatermuseum Bad Kreuznach veranstaltet im November dieses Jahres wieder das Festival »marionettissimo – Die Kunst des Spiels am Faden«. Im Rahmen des Festivals gibt es mit »Von damals bis heute – Szenenprogramm mit Marionetten« von Sarah Frechette und Robin Walsh (USA) eine Hommage für Albrecht Roser.

Sarah Frechette und Robin Walsh, zwei amerikanische Puppenspielerinnen, fanden ihre eigenständige künstlerische Aussage in dieser Theatersparte in den vielen Jahren ihrer Teilnahme an internationalen Sommerakademien und Meisterklassen bei dem Meister der Marionette, Prof. Albrecht Roser.
Die Faszination der Marionette wird in dieser pantomimischen Szenenfolge ausgelotet.
Die Zuschauer werden auf eine Entdeckungsreise durch die Welt des Marionettenspiels geführt, sie erleben ein spannungsreiches Universum der unterschiedlichsten Charaktere, die Geschichten erzählen, über Liebe und Verlust, Geheimnisse und merkwürdige Existenzen, zu Szenen verdichtet. Sie zeigen Figuren von den Anfängen ihrer Arbeit im Studio Roser bis zu ihren neuesten Kreationen.
Die gemeinsame Aufführung in zwei Teilen ist eine Quintessenz ihrer intensiven Auseinandersetzung mit der Marionette, wie sie Prof. Roser gelehrt und vermittelt hat – einer Theatersparte, in der die Grazie der Figur durch das Spiel mit der Schwerkraft ihre Eigengesetzlichkeit und ihren Zauber gewinnt.

Anschlusstermin

Der Auftrittstermin in Bad Kreuznach ist der 9. November 2018. Die Puppenspielerinnen würden gerne ihr Programm in anderen Spielstätten zeigen, sie sind an weiteren Engagements interessiert. Ab Anfang November können Vorstellungen eingeplant werden, und dann wieder ab dem 11. November.
Honorar, Reisekosten im Inland und Übernachtungen würden anfallen.
Sarah Frechette ist außerdem beim Internationalen Schattenspielfestival in Schwäbisch Gmünd engagiert am 18. Oktober. Ab dem 20. Oktober wären Spieltermine möglich.
Hier ist ihre Adresse: puppetkabob@gmail.com
Infoflyer (docx 1,2 MB)

Mit vielen Grüßen
Ingrid Höfer

30 Jahre Theater de Nacht

Das Theater der Nacht feierte am Samstag den 8. September in Northeim
seinen 30. Geburtstag

Begonnen haben Heiko und Ruth Brockhausen das Theaterleben auf der Katlenburg.
Als Tourneetheater waren sie zu Gast auf allen Festivals in Deutschland. Gastspielreisen führten
sie nach Polen, Russland, Ukraine, China, Kroatien, USA, Schweiz, Österreich und die Niederlande.
Sie haben Auftragsproduktionen für die Niedersächsischen Musiktage und die Internationalen Händelfestspiele Göttingen inszeniert und arbeiten seit 2001 im eigenen Haus in Northeim.
Die letzte Inszenierung war »Nortlantis – die versunkene Stadt« hatte am 11. August 2018 in Northeim Premiere.
Der NDR hat im Rahmen seiner Sendung »Hallo Niedersachsen« ein schönes Kurzportrait über das Theater der Nacht gedreht.

50 Jahre VDP

Als erster freier Theaterverband Europas wurde der Verband Deutscher Puppentheater
am 28. Juli 1968 von 16 freien Puppentheaterbühnen in Bielefeld gegründet, mit dem Ziel, sich gegenseitig zu helfen, zu unterstützen und Erfahrungen auszutauschen. Noch immer engagiert sich der VDP umfangreich für die Belange der deutschen Puppen-/Figurentheaterkünstler. Mit den Jahren hat sich die Bandbreite der Aufgaben ständig erweitert. Dieses Jahr feiert der Verband nun sein 50-jähriges Jubiläum.

 

Zum 50jährigen Jubiläum reist die von VDP-Mitgliedern gestaltete Wanderausstellung
„DER VDP – 50 JAHRE – 50 ANSICHTEN“ durch ganz Deutschland und es entsteht eine Festschrift
zu 50 Jahren VDP und Puppen-/Figurentheater.
Hier präsentiert der VDP mit Freude die Glückwünsche der Kolleg*innen an den VDP.

DER VDP – 50 JAHRE – 50 ANSICHTEN

Die Ausstellung besteht aus 50 künstlerisch gestalteten Holzkästen voller Erinnerungen, Augenblicke, Momentauf- nahmen und Perspektiven des Puppen- / Figurentheaters von gestern, heute und morgen. Kästen zum Betrachten, zum Lesen und zum Ausprobieren.
Die  Mitgliedsbühnen des Verbandes geben auf diese Weise nicht nur dem Verband, sondern auch der Ausstellung die Existenzgrundlage durch ihre Kunst, ihr Handwerk, ihre Geschichten, ihre Arbeit und ihre Kreativität. Die 50 Kästen spiegeln frei gestaltet, vielfältig, verrückt und voller Fantasie das ganze Spektrum der einzelnen Theater wider und zeigen in Fotos, Filmen und Figuren Einblicke in die Arbeit, die Historie, die Erfolge und die Referate des VDP.

In Anlehnung an den Lebensalltag der meisten Puppenspieler*innen wird die Ausstellung während des Jubiläumsjahres 2018 durch ganz Deutschland wandern und bei Figurentheaterfestivals, in Kulturzentren und Theaterhäusern gezeigt werden.

Sonderausstellung »PuppentheaterKultur weltweit – Kulturerbe des UNESCO« im PuK

Was haben Skat, Yoga und Rumba-Tanz gemeinsam?
Sie alle gehören zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO.
Auch acht Puppenspieltraditionen zählen zu diesen anerkannten Kulturwerten der UNESCO,
und das PuK-Museum hat sie aus eigenen Beständen in einer Sonderschau versammelt:
– Asiatisches Figurentheater unterschiedlichster Ausprägung,
– die weltberühmten Salzburger Marionetten mit ihren Mozartinterpretationen,
– Stangenmarionetten der Opera dei pupi aus Sizilien und
– das volkstümliche tschechische Puppenspiel: von Kašpárek zu Spejbl und Hurvínek.

Die neue Ausstellung ist bis zum 30. Dezember 2018 zu folgenden Museumsöffnungszeiten zu sehen: Di 10 – 13 Uhr | Mi bis Fr 10 – 16 Uhr | Sa und So 11 – 17 Uhr

Museum für PuppentheaterKultur
Hüffelsheimer Straße 5
55545 Bad Kreuznach
Telefon: 0671-8459185
Telefax: 0671-2983966
E-Mail: puk@museen-bad-kreuznach.de