Neues vom Fonds Darstellende Künste: Sonderprogramm KONFIGURATION

Mit dem Sonderprogramm KONFIGURATION nimmt der Fonds Darstellende Künste Vorhaben aus der Figuren- und Objekttheaterszene in den Blick.
Die Programmausschreibung gibt es hier:
Ausschreibung_KONFIGURATION
Die Antragsfrist gilt bis zum 2. Mai 2019.

Der Projektzeitzeitraum erstreckt sich von Mitte Juni 2019 bis Mitte August 2020. Das einmalige Sonderprogramm adressiert Vorhaben, die auf der Ebene der ästhetischen Umsetzung digitale Technik in Produktionen miteinbeziehen und/oder gesellschaftliche Fragen thematisieren, die mit der Digitalisierung und einer einhergehenden Erweiterung virtueller Räume und Realitäten verbunden sind.

Neben klassischen Projekt- und Inszenierungsprojekten ist das Sonderprogramm offen für Vorhaben zu ästhetischer Forschung, Erweiterung der Ästhetik durch Einsatz digitaler Technologien und Updates viraler Kommunikation. Die Projekte können mit unterschiedlichen Antragssummen und je nach Größenordnung mit differenziertem Kofinanzierungsanteil beantragt werden. Die Anträge dürfen Anschaffungen zum Aufbau und Verbesserung einer digitalen Infrastruktur, die mit ästhetischen Zielsetzungen verbunden sind, beinhalten.
Adressierte Antragsteller*innen sind professionelle Künstler*innen und -gruppen, die sich zum Figuren- und Objekttheater zählen, in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind und in bisherigen Projekten Puppen, Figuren, Objekte oder Animationsformen neuer Medien eingesetzt haben.

 

Der Fonds Darstellende Künste lädt in Koordination mit den drei Verbänden und Interessenvertretungen des Figuren- und Objekttheaters, dem Verband Deutscher Puppentheater, der UNIMA Deutschland und dem Deutschen Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst, sowie dem FITZ! Stuttgart, der Schaubude Berlin, dem Westflügel Leipzig, dem Theater der Nacht in Northeim und dem Kobalt Figurentheater Lübeck herzlich zu einer offenen Informationsrunde über das Sonderprogramm ein. Holger Bergmann, Geschäftsführer des Fonds, steht für einen gemeinsamen Austausch zur Verfügung.

TERMINE
07. November 2018, 14-16 Uhr, in Northeim im Theater der Nacht
15. November 2018, 14-16 Uhr, in Lübeck im KOBALT Figurentheater
20. November 2018, 14-16 Uhr, in Berlin in der Schaubude
22. November 2018, 16-18 Uhr, in Bochum beim Deutschen Forum für FT und Puppenspielkunst
29. November 2018, 16-18 Uhr, in Stuttgart im FITZ!
04. Dezember 2018, 17-19 Uhr, in Leipzig im Westflügel

Weitere Informationen
www.fonds-daku.de

Fortbildungen 2018/2019 RAST Spiel und Theater Köln

Die RAST – Rheinische Arbeitsgemeinschaft Spiel und Theater Köln – führt Fortbildungen zum Schauspiel/Theater und zur Körperarbeit durch und benennt Lösungen auch in aussichtslosen Anforderungen.
Hier eine Auswahl der nächsten Fortbildungen, die auch die Puppenspieler interessieren könnten:
Kurs 53/18  Stimme – Atmung – Sprache mit Johannes Baldur 03.–04. Nov. 2018
Kurs 59/18  Maskenspiel: Kann die Maske lügen? mit Oliver Sproll 24.–25. Nov. 2018
Kurs 64/18  Körperausdruck und Präsenz mit Johannes Baldur 15.–16. Dez. 2018
Kurs 08/19  Bühnenkomik mit Ulrike Hensel 12.–13. Jan. 2019

Die Kurszeiten: Sa 11.00–18.00 Uhr und So 11.00–16.00 Uhr. Weitere Infos und Kursbeschreibungen gibt es auf der RAST-Internetseite unter Fortbildungen. Das Kursheft Spiel & Theater 2018/2019 in Papierform kann auf dem Postweg gerne zugeschickt werden.

Weitere Buch-Neuigkeiten:
Theaterpädagogik konkret – 8. Auflage 2018 erschienen
ABC der Theaterpädagogik – Ausgabe 2019/2020 erschienen

RAST Spiel und Theater Köln e.V.
Kurfürstenstraße 18
50678 Köln
www.rast-koeln.de
info@rast-koeln.de
Fon (0221) 323482, Fax (0221) 324889

Celluloid Golem Puppet Film Festival

half past selber schuld präsentiert
Celluloid Golem Puppet Film Festival
2. – 4. November 2018 im Filmmuseum Düsseldorf

Ein Puppenfilmfestival, das sich hauptsächlich an Erwachsene richtet, wie darf man sich das denn vorstellen? Und wie erkläre ich das den Kindern?
Jedenfalls wird es spannend, denn das von half past selber schuld ins Leben gerufene Event wird an 3 Tagen insgesamt 2 Spielfilme, 6 Dokumentarfilme und 21 sehr unterschiedliche Kurzfilme von Puppenspielern und -Filmemachern aus aller Welt zeigen.

Die Enthüllung eines Zoetrops, ein Symposium zum Thema sowie eine internationale Führung durch die aktuelle half past selber schuld Ausstellung runden das gut gefüllte Puppenprogramm ab und bieten reichlich Gesprächsstoff für Fachleute und Interessierte.
Weitere Informationen und Programminhalte unter: www.celluloid-golem.com

Kurzfilm: »The Narrative of Victor Karloch«, Regie: Kevin McTurk, USA

Kurzfilm: »The Legend of Rasputin«, Regie: Jamie Shannon, USA/CAN

 

half past selber schuld ist ein zweiköpfiger Künstler, der seit 1998 in Düsseldorf lebt und arbeitet und aus Ilanit Magarshak-Riegg und Sir ladybug beetle besteht.
half past selber schuld gilt als Erfinder des Bühnencomics und ist eine etablierte Größe im freien Theater und in der Puppenszene.
half past selber schulds ureigenste Comicästhetik brachten der Gruppe neben internationaler Aufmerksamkeit u. a. die Spitzenförderung des Landes NRW (seit 2012), die Konzeptförderung des Kulturamts der Landeshauptstadt Düsseldorf (seit 2018) oder auch den Sieg der TV-Talentshow RTL Puppenstars 2016.
half past selber schuld steht für abgedrehte, philosophische Texte, aufwendige Musikproduktionen, ein comichaftes, bespielbares Bühnenbild, Spiel verschiedenster Puppen und Objekte, sowie die Kooperation mit herausragenden Künstlern aller Bereiche.

www.halfpastselberschuld.de

»Von damals bis heute – Szenenprogramm mit Marionetten«

Das PuK Puppentheatermuseum Bad Kreuznach veranstaltet im November dieses Jahres wieder das Festival »marionettissimo – Die Kunst des Spiels am Faden«. Im Rahmen des Festivals gibt es mit »Von damals bis heute – Szenenprogramm mit Marionetten« von Sarah Frechette und Robin Walsh (USA) eine Hommage für Albrecht Roser.

Sarah Frechette und Robin Walsh, zwei amerikanische Puppenspielerinnen, fanden ihre eigenständige künstlerische Aussage in dieser Theatersparte in den vielen Jahren ihrer Teilnahme an internationalen Sommerakademien und Meisterklassen bei dem Meister der Marionette, Prof. Albrecht Roser.
Die Faszination der Marionette wird in dieser pantomimischen Szenenfolge ausgelotet.
Die Zuschauer werden auf eine Entdeckungsreise durch die Welt des Marionettenspiels geführt, sie erleben ein spannungsreiches Universum der unterschiedlichsten Charaktere, die Geschichten erzählen, über Liebe und Verlust, Geheimnisse und merkwürdige Existenzen, zu Szenen verdichtet. Sie zeigen Figuren von den Anfängen ihrer Arbeit im Studio Roser bis zu ihren neuesten Kreationen.
Die gemeinsame Aufführung in zwei Teilen ist eine Quintessenz ihrer intensiven Auseinandersetzung mit der Marionette, wie sie Prof. Roser gelehrt und vermittelt hat – einer Theatersparte, in der die Grazie der Figur durch das Spiel mit der Schwerkraft ihre Eigengesetzlichkeit und ihren Zauber gewinnt.

Anschlusstermin

Der Auftrittstermin in Bad Kreuznach ist der 9. November 2018. Die Puppenspielerinnen würden gerne ihr Programm in anderen Spielstätten zeigen, sie sind an weiteren Engagements interessiert. Ab Anfang November können Vorstellungen eingeplant werden, und dann wieder ab dem 11. November.
Honorar, Reisekosten im Inland und Übernachtungen würden anfallen.
Sarah Frechette ist außerdem beim Internationalen Schattenspielfestival in Schwäbisch Gmünd engagiert am 18. Oktober. Ab dem 20. Oktober wären Spieltermine möglich.
Hier ist ihre Adresse: puppetkabob@gmail.com
Infoflyer (docx 1,2 MB)

Mit vielen Grüßen
Ingrid Höfer

30 Jahre Theater de Nacht

Das Theater der Nacht feierte am Samstag den 8. September in Northeim
seinen 30. Geburtstag

Begonnen haben Heiko und Ruth Brockhausen das Theaterleben auf der Katlenburg.
Als Tourneetheater waren sie zu Gast auf allen Festivals in Deutschland. Gastspielreisen führten
sie nach Polen, Russland, Ukraine, China, Kroatien, USA, Schweiz, Österreich und die Niederlande.
Sie haben Auftragsproduktionen für die Niedersächsischen Musiktage und die Internationalen Händelfestspiele Göttingen inszeniert und arbeiten seit 2001 im eigenen Haus in Northeim.
Die letzte Inszenierung war »Nortlantis – die versunkene Stadt« hatte am 11. August 2018 in Northeim Premiere.
Der NDR hat im Rahmen seiner Sendung »Hallo Niedersachsen« ein schönes Kurzportrait über das Theater der Nacht gedreht.

50 Jahre VDP

Als erster freier Theaterverband Europas wurde der Verband Deutscher Puppentheater
am 28. Juli 1968 von 16 freien Puppentheaterbühnen in Bielefeld gegründet, mit dem Ziel, sich gegenseitig zu helfen, zu unterstützen und Erfahrungen auszutauschen. Noch immer engagiert sich der VDP umfangreich für die Belange der deutschen Puppen-/Figurentheaterkünstler. Mit den Jahren hat sich die Bandbreite der Aufgaben ständig erweitert. Dieses Jahr feiert der Verband nun sein 50-jähriges Jubiläum.

 

Zum 50jährigen Jubiläum reist die von VDP-Mitgliedern gestaltete Wanderausstellung
„DER VDP – 50 JAHRE – 50 ANSICHTEN“ durch ganz Deutschland und es entsteht eine Festschrift
zu 50 Jahren VDP und Puppen-/Figurentheater.
Hier präsentiert der VDP mit Freude die Glückwünsche der Kolleg*innen an den VDP.

DER VDP – 50 JAHRE – 50 ANSICHTEN

Die Ausstellung besteht aus 50 künstlerisch gestalteten Holzkästen voller Erinnerungen, Augenblicke, Momentauf- nahmen und Perspektiven des Puppen- / Figurentheaters von gestern, heute und morgen. Kästen zum Betrachten, zum Lesen und zum Ausprobieren.
Die  Mitgliedsbühnen des Verbandes geben auf diese Weise nicht nur dem Verband, sondern auch der Ausstellung die Existenzgrundlage durch ihre Kunst, ihr Handwerk, ihre Geschichten, ihre Arbeit und ihre Kreativität. Die 50 Kästen spiegeln frei gestaltet, vielfältig, verrückt und voller Fantasie das ganze Spektrum der einzelnen Theater wider und zeigen in Fotos, Filmen und Figuren Einblicke in die Arbeit, die Historie, die Erfolge und die Referate des VDP.

In Anlehnung an den Lebensalltag der meisten Puppenspieler*innen wird die Ausstellung während des Jubiläumsjahres 2018 durch ganz Deutschland wandern und bei Figurentheaterfestivals, in Kulturzentren und Theaterhäusern gezeigt werden.

Sonderausstellung »PuppentheaterKultur weltweit – Kulturerbe des UNESCO« im PuK

Was haben Skat, Yoga und Rumba-Tanz gemeinsam?
Sie alle gehören zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO.
Auch acht Puppenspieltraditionen zählen zu diesen anerkannten Kulturwerten der UNESCO,
und das PuK-Museum hat sie aus eigenen Beständen in einer Sonderschau versammelt:
– Asiatisches Figurentheater unterschiedlichster Ausprägung,
– die weltberühmten Salzburger Marionetten mit ihren Mozartinterpretationen,
– Stangenmarionetten der Opera dei pupi aus Sizilien und
– das volkstümliche tschechische Puppenspiel: von Kašpárek zu Spejbl und Hurvínek.

Die neue Ausstellung ist bis zum 30. Dezember 2018 zu folgenden Museumsöffnungszeiten zu sehen: Di 10 – 13 Uhr | Mi bis Fr 10 – 16 Uhr | Sa und So 11 – 17 Uhr

Museum für PuppentheaterKultur
Hüffelsheimer Straße 5
55545 Bad Kreuznach
Telefon: 0671-8459185
Telefax: 0671-2983966
E-Mail: puk@museen-bad-kreuznach.de

Figurentheater-Workshops im Herbst in München

Im Herbst bietet das FigurenTheaterForum München ein tolles Workshop-Programm an. Damit Sie rechtzeitig Bescheid wissen und Ihre Plätze reservieren können, hier vorab schon einmal die Informationen. Die Homepage wird gerade neu gestaltet und zeigt sich spätestens Anfang August in neuer Übersichtlichkeit.
Am 29. September bietet Frank Soehnle vom figurentheater tübingen, der im Rahmen der Vorbereitung seiner Ausstellung in München ist, einen Workshop unter dem Titel „Wie viele Sprachen sprechen die Dinge“ an.
Vom 12. bis 14. Oktober führt Stefan Fichert unter dem Titel „Der aufrechte Gang“ in den Bau von Stabfiguren ein.
Im Rahmen des internationalen figurentheaterfestivals mit:gefühl vom 17. bis 28. Oktober werden folgende Workshops für Erwachsene angeboten:
Am 21. Oktober „Geräusche machen“ mit dem Film- und Theatergeräuschemacher Max Bauer, am 25. Oktober den Workshop „The Logic of Movement“ mit dem englischen Puppenspieler Stephen Mottram, am 27. Oktober den Workshop „Improvisierte Figurenspieltechniken“ mit der Schweizer Figurenspielerin Margrit Gysin und ebenfalls am 27. Oktober einen Workshop zur kreativen Arbeit mit Demenzkranken nach der TimeSlips-Methode mit Ines Zeller-Bass vom Sandglass Theater aus den USA.

Für Kinder gibt es wie immer ein Aktionsprogramm in der Pasinger Fabrik (Ohne Anmeldung, für Kinder ab 6 Jahren, 17.–28. Oktober 2018, Mittwoch bis Samstag, 14.30–18 Uhr).

Für Jugendliche werden im Münchner Stadtmuseum zwei Workshops angeboten: Am 22. Oktober von 10–13 Uhr mit dem Theater of Senses – es geht um eine neue Wahrnehmung mit allen Sinnen. Der Workshop ist für Sehende und Blinde geeignet. Am 27. Oktober von 14–18 Uhr leitet Regina Bäck einen Workshop zu Figurentheater und Gebärdensprachpoesie, für hörende und gehörlose Jugendliche.

Wenn Sie interessiert sind, fragen Sie gerne nach weiteren Informationen oder melden Sie sich gleich an – einfach antworten oder anrufen:
kontakt@figurentheater-gfp.de
089/23324482

 

Frank Soehnle (Figurentheater Tübingen)
Workshop: Wie viele Sprachen sprechen die Dinge?
Künstlerische Prozesse verlaufen sehr unterschiedlich. Oft ist am Ende nicht mehr bewusst, was am Anfang den Impuls gegeben hat. Da im Figurentheater alle Sprachen (Bewegung, Material, Form, Klang, Text) eine gleichberechtigte Rolle spielen, sind die Inspirationsmöglichkeiten vielfältiger.
Im Oktober wird die Ausstellung des Figurenspielers- und bauers Frank Soehnle im Münchner Stadtmuseum eröffnet. In einer Konstellation aus Inszenierungsgespräch und Workshop bekommen die Teilnehmer einen intensiven Einblick in seine künstlerische Arbeitsweise.
Samstag, 29. September 2018, 11–13 und 15–18 Uhr
Teilnahmegebühr: 20 Euro / 15 Euro ermäßigt für Mitglieder der GFP und Studenten
Für Erwachsene (max. 15 Teilnehmer)
Ort: Münchner Stadtmuseum, Studio
Anmeldung bis 12. September unter 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Stefan Fichert (Puppet Players), Gauting
Workshop: Der aufrechte Gang – Stabfiguren
Dieser Workshop ist der klassischen, von unten geführten Stabfigur gewidmet. Anders als die Handpuppe, die von der Aktion lebt, wirkt die Stabfigur durch ihre Präsenz und Würde und eignet sich besonders zur Darstellung mythischer und archetypischer Gestalten. Alle Teilnehmer*innen werden eine zwar einfache, aber individuelle, ausdrucksstarke und voll spielbare Figur bauen. Manche technische Bauteile werden als Bausatz vorgefertigt sein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Lust am Gestalten und ein wenig handwerkliches Geschick sollte man mitbringen.
Freitag, 12. Oktober 2018, 16–19 Uhr
Samstag, 13. Oktober 2018, 10.30–13.30 und 14.30–17.30 Uhr
Sonntag, 14. Oktober 2018, 10.30–13.30 und 14.30–17.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 100 Euro / 75 Euro ermäßigt für Mitglieder der GFP und Studenten, Materialgeld ca. 30 Euro
Für Erwachsene (max. 10 Teilnehmer)
Ort: Münchner Stadtmuseum, Studio
Anmeldung bis 15. September unter 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Workshop: Geräusche machen
Die Kunst des Geräuschemachens besteht darin, komplexe Handlungs- und Bewegungsabläufe zu synchronisieren, Klänge zu erfinden oder Geräusche zu imitieren. Voraussetzung dafür ist das HÖREN. Dementsprechend beginnt der Workshop mit einer Hörübung. Es wird mit Geräuschen improvisiert, Atmosphären werden erfunden – Spielszenen vertont. Auch eine kleine Einführung in die Tontechnik gehört zum Workshop. In Kleingruppen werden schließlich „Geräuschgeschichten“ erarbeitet und aufgeführt. Der Workshop ist für Puppenspieler*innen (Amateure und Profis) gedacht, die ihr Repertoire erweitern möchten und die Vielfalt und Wirkung von Klängen kennen lernen wollen.
Für Erwachsene (max. 12 Teilnehmer*innen)
Kursleitung: Max Bauer
Sonntag, 21. Oktober, 10.30–13.30, 14.30–17.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 55 € / 40 € ermäßigt für Mitglieder der GFP, Rentner*innen und Student*innen
Ort: Münchner Stadtmuseum, Studio
Anmeldung unter Tel. 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Workshop: The Logic of Movement
Die Elemente, die hinter unserem Bewegungsvokabular stecken, sind leicht zu identifizieren – Reaktionen auf die Schwerkraft, die Notwendigkeit, von einem Ort zum anderen zu kommen, Spannungsmuster und Veränderungen im Bewegungstempo verbunden mit Gefühlen wie Furcht oder Freude. Auch in unserer Umwelt „lesen“ wir ständig Bewegungsinformationen. Wir beurteilen die Geschwindigkeit von Autos, wissen, wenn jemand glücklich oder traurig ist, erkennen Freunde aus der Ferne nur an ihrer Art zu Laufen. Bewegung ist eines der wichtigsten Kommunikationsmittel. Dennoch wird im Puppentheater, wo die Bewegung der Dinge offensichtlich eine sehr große Rolle spielt, häufig zu wenig bewusst darauf geachtet. Ziel dieses Workshops ist es, eine bewusste Bewegungstechnik zu entwickeln und das Wissen darüber zu steigern, wie eine Puppenbewegung vom Publikum wahrgenommen wird.
In englischer Sprache
Für Erwachsene (max. 12 Teilnehmer*innen)
Kursleitung: Stephen Mottram
Donnerstag, 25. Oktober, 10.30–13.30, 14.30–17.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 55 € / 40 € ermäßigt für Mitglieder der GFP, Rentner*innen und Student*innen (inklusive Eintritt für die Vorstellung „The Parachute“ am 24. Oktober)
Ort: Münchner Stadtmuseum, Saal
Anmeldung unter Tel. 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Workshop: Improvisierte Figurenspieltechniken
Im Menschen selbst vollzieht sich im Spiel mit der Figur immer ein Kreislauf von Erinnern – Agieren – Integrieren – Ändern. Dieser Kreislauf unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung. Kreativität ist eine Lebenskompetenz des Kindes, die sich bis ins Erwachsenenalter verfeinert und auf Alltagszusammenhänge überträgt.
Durch das improvisierte Spiel mit verschiedenen Materialien und Figuren lernen die Teilnehmenden die Wirksamkeit und die Bedeutung von Figurenspiel kennen und erfahren, wie Spielwelten Lebenswelten begleiten, bereichern und verändern können.
Für Erwachsene (max. 10 Teilnehmer*innen)
Kursleitung: Margrit Gysin, Figurenspielerin
Samstag, 27. Oktober 10-13 Uhr
Teilnahmegebühr (inklusive Eintritt für die Vorstellung „Winterstürmer“ um 15 Uhr): 35 € / 25 € ermäßigt für Mitglieder der GFP, Rentner*innen und Student*innen
Ort: Pasinger Fabrik
Anmeldung unter Tel. 089/888 88 06

Workshop: TimeSlips
Das Stück „D-Generation“ des US-amerikanischen Sandglass Theaters beruht auf Workshops mit Demenzkranken in der von Anne Basting begründeten TimeSlips-Methode. Durch Storytelling mit Bildern, Musik und Gesten gelingt es mit dieser Methode, Kreativität und positive Energie in die Beziehung mit Demenzkranken zu bringen. Der Workshop bietet eine kurze Einführung.
Für Erwachsene, Angehörige und Pflegekräfte von Demenzkranken und alle Interessierten (max. 20 Teilnehmer*innen)
In deutscher Sprache
Kursleitung: Ines Zeller-Bass (Sandglass Theater)
Samstag, 27. Oktober, 11–12.30 Uhr
Teilnahme kostenfrei
Ort: Alten- und Service-Zentrum Altstadt, Erdgeschoss
Anmeldung unter Tel. 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Workshop: Theater of Senses
Das litauische Theater of Senses kreiert partizipative Performances, die die Körperwahrnehmung ganz anders ansprechen. Sie ermöglichen Erfahrungen eines anderen Bewusstseins zwischen Blindheit und Sehen. In Übungen werden alle Sinne und ihre Verbindung mit der Vorstellungswelt untersucht. Dabei wird auch mit Augenbinden gearbeitet, es geht also auch um Fürsorge und Vertrauen.
In englischer Sprache
Für blinde und sehende Jugendliche (max. 20 Teilnehmer*innen)
Kursleitung: Karolina Žernytė
Montag, 22. Oktober, 10–13 Uhr
Teilnahme kostenfrei
Ort: Sammlung Musik des Münchner Stadtmuseums
Anmeldung unter Tel. 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

Workshop: Figurentheater und Gebärdensprachpoesie
Im Workshop wird Gebärdensprachpoesie als Ausdrucksmittel im Figurenspiel erprobt. Das Thema fremd und vertraut ist dabei Ausgangspunkt. Ziel ist es, kurze Sequenzen zu entwickeln und in Videos in einem zweiten Schritt zu verfremden.
Gebärdensprachpoesie und Schauspiel werden als Inspiration angeboten. Zur Erarbeitung werden Tücher und Handschuhe sowie Beleuchtung/-Lichteffekte eingesetzt.
Regina Bäck studierte Deaf Studies- Sprache und Kultur der Gehörlosengemeinschaft an der HU Berlin und Kunst / Englisch für das Lehramt an der LMU München. Sie ist aktuell wissenschaftliche Mitarbeiterin des Historischen Seminars der LMU. Ihre Leidenschaft für Gebärdensprache und Figurentheater verbinden sich in dem Workshop idealerweise.
Okan Seese ist Gebärdensprachpoet, Tänzer, Schauspieler, Moderator und Songsigner.
Er lebt in Berlin.
Kenntnisse in Gebärdensprache sind hilfreich aber nicht dringende Voraussetzung!
Für gehörlose und hörende Jugendliche ab 13 Jahren, mit Gebärdensprachdolmetscher
Kursleitung: Regina Bäck, Okan Seese
Samstag, 27. Oktober, 14–18 Uhr (max. 10 Teilnehmer*innen)
Teilnahme kostenfrei
Ort: Münchner Stadtmuseum, Studio
Anmeldung unter Tel. 089/23324482 oder kontakt@figurentheater-gfp.de

FigurenTheaterForum München
Gesellschaft zur Förderung des Puppenspiels e.V.

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. 089-23324482
Fax 089-23326344
www.figurentheater-gfp.de

Neue Website des Vereins KunstForm Marionette

30 Marionettenbegeisterte aus Deutschland und der Schweiz haben im Frühjahr 2018 den Verein KunstForm Marionette e.V. gegründet.
Unter der Federführung des Grafikers Gottfried Keller aus Basel ist nun eine Website entstanden, die umfassend informiert – über den Verein, das diesjährige 6. PendelMarionettenFestival und natürlich auch über die Möglichkeiten, dem Verein beizutreten.

www.kunstform-marionette.eu