50 Jahre Marionettenbühne Mottenkäfig

Sonderausstellung zum 50. Jubiläum im Stadtmuseum Pforzheim
Sonntag, 24. September 2017 – Sonntag, 25. Februar 2018

1967 sind sie erstmals zum Leben erwacht: die Figuren der Marionettenbühne Mottenkäfig. Dass die Puppen an seidenen Fäden bis heute eine solche Erfolgsgeschichte schreiben, damit hätte damals keiner gerechnet. Seit nunmehr 50 Jahren begeistert der Mottenkäfig große und kleine Fans mit einem bunten Bühnenrepertoire.
Anlässlich ihres Jubiläums lädt die Marionettenbühne nun zu einer Zeitreise ins Stadtmuseum Pforzheim ein. Zu sehen sind Marionetten aus Märchenklassikern, Weltliteratur und preisgekrönten Eigenproduktionen. Verknüpft mit Bühnenbildern und Skizzen lassen sie die vielseitige Geschichte des Theatervereins lebendig werden. Vom Anfang des Marionettentheaters erzählt eine Multivisons-Show, die verborgene Blicke auf die Entstehung der Theaterbühne freigibt. Auch Mitmachen ist angesagt: Auf einer Bühne kann jeder Besucher selbst zum Marionettenspieler werden. Aber nicht nur das: anlässlich des Jubiläums gibt es ein tolles Begleitprogramm zur Ausstellung sowie eine Neuinszenierung!

Sonderausstellungsräume, Stadtmuseum Pforzheim (Westliche Karl-Friedrich-Straße 243)
Öffnungszeiten:
Mi. und Do. 14 – 17 Uhr, So. und Feiertags 10 – 17 Uhr

Eintritt frei. Zum Jubiläum und der Ausstellung erscheint eine Festschrift.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier.

Den Flyer zur ausstellung können Sie hier herunterladen.

Ansprechpartner zur Ausstellung:
Jonathan Danigel, ausstellung@mottenkaefig.de

Marionettenbühne Mottenkäfig Pforzheim e. V.
Kirchenstraße 3
75172 Pforzheim
Telefon: 07231 463234
www.mottenkaefig.de

Prof. Albrecht Roser, ein Pionier des Puppenfilms

„Prof. Albrecht Roser, ein Pionier des Puppenfilms“
65. Sonderausstellung im Museum Hirsch in Remshalden-Buoch.
Vernissage am Freitag, 1. Dezember 2017 um 19.30 Uhr

Im kleinen, aber exquisiten Heimatmuseum Buoch wird zum ersten Mal das Filmschaffen Rosers in einer Ausstellung präsentiert.
Von Anfang an, ab 1955, war Roser beim neuen Medium Fernsehen dabei in München, Hamburg, Baden-Baden, Köln und Stuttgart. Als Frau Dr. Elisabeth Schwarz das Familienprogramm leitete, entstanden in jahrzehntelanger Zusammenarbeit Rosers mit dem jungen SDR Team viele seiner Puppenfilme, die Maßstäbe setzen für hohe künstlerische Qualität wie “Telemekel und Teleminchen“, „Das kleine Gespenst“, „Der dritte Ton“ u. a.
Bekannt wurde Roser, als er 1958 in Bukarest mit seinem Szenenprogramm für Solomarionetten GUSTAF UND SEIN ENSEMBLE eine Goldmedaille gewann beim ersten internationalen Puppentheaterfestival der UNIMA (Union Internationale de la Marionnette). Damit begannen seine jahrzehntelangen Tourneen durch alle Kontinente als Botschafter seiner Kunst. Immer wieder gerne kam das Ensemble von seinen Gastspielreisen nach Hause, vor allem, als Roser 1967 sein eigenes Puppenfilmstudio in Buoch gebaut hatte.
So entstanden hier die Puppenfilme „Der starke Wanja“, „Die Nachtigall“ u. a. und auch GUSTAF UND SEIN ENSEMBLE, Rosers berühmtes Szenenprogramm, wurde hier noch einmal mit der Kamera festgehalten.

Den Besucher erwartet eine Ausstellung mit Originalfiguren von Rosers bekanntesten Puppenfilmen, dazu werden Arbeitsgänge aus der Werkstatt aufgezeigt mit Aufnahmen aus den Filmstudios. Wer sich Zeit nimmt, kann einige der Puppenfilme auf dem Bildschirm ansehen – eine besondere Attraktion. An festen Terminen können Interessenten die Roser’sche Papier-Skulptur kennenlernen, eine Methode, mit der viele seiner Figuren und Inszenierungen gestaltet sind.

Roser war Puppenbauer und -spieler, Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildner und Geschichtenschreiber, er fand für jedes Thema eine fernsehgerechte Darstellung.
Seine Puppenfilme sind ein bedeutendes Stück Filmgeschichte.

Die Ausstellung soll Puppenspieler und Filmleute anregen, die Entwicklung des Puppenfilms als Kunstform weiterzutreiben. Dazu ist präzises Handwerk, eine geschulte Konzentrationsfähigkeit und schöpferische Intuition Voraussetzung und natürlich komödiantische Spielfreude, damit die Figur, die Puppe, die Maske ihre magische Ausstrahlung gewinnt im Medium Fernsehen.

Die Abschiedsveranstaltung im Atelier Roser in Buoch im Juli dieses Jahres veranlaßte
den Heimatverein Buoch, die 65. Sonderausstellung dem Studio Roser anzutragen, denn in naher Zukunft wird das Lebenswerk Albrecht Rosers im Museum für PuppentheaterKultur in Bad Kreuznach seine neue Heimstatt finden.

Ausstellung vom 1. Dezember 2017 bis 29. April 2018
Konzept der Ausstellung: Studio Roser
Kontakt: Ingrid Höfer 0170/6311333
Veranstalter: Heimatverein Buoch

»Grüffelo & Co« im PuK

Aufgrund der großen Nachfrage kommt sie zurück: »GRÜFFELO & Co.«, das Ausstellungserlebnis für die ganze Familie.
Vom 2. Juli bis 8. Oktober 2017 läuft die Sonderausstellung im Museum für PuppentheaterKultur.

Einfach knuddelig! Die beliebtesten Figuren aus der Bilderbuchwelt des britischen Erfolgsduos Julia Donaldson und Axel Scheffler versammeln sich zur Freude ihrer jungen Fans als Marionetten, Stabfiguren, Flachfiguren und Handpuppen erneut in der Ausstellung. Wow!

Alle sind dabei: das zottelige Grüffelo, der schicke Riese Rick, der abenteuerlustige Stockmann und Freund Superwurm. Ein dutzend knuffige Eichhörnchenfiguren (heimliches Markenzeichen aller Bilderbücher aus Schefflers Atelier) begrüßen die Besucher dieser Hinschau- und Mitmachausstellung. Weitere Entdeckungen bietet die Ausstellungshalle mit Schefflers schönen Originalzeichnungen, garantiertem Grüffelo-Theaterspaß zum Selberspielen und last but not least Donaldsons drolligen Wortschöpfungen.

Museum für PuppentheaterKultur
Hüffelsheimer Straße 5
55545 Bad Kreuznach
Telefon: 0671-8459185
Telefax: 0671-2983966
E-Mail: puk@museen-bad-kreuznach.de

Ausstellung »500 – Luther trifft Karagöz« im PuK verlängert

Die Sonderausstellung »500 – Luther trifft Karagöz« – bei der sich Museumsbesucher zwischen türkischer Kaffeehaus-Atmosphäre und sächsischer Gasthausstimmung auf die Spur zu Luther am Faden begeben können – ist bis zum 7. Januar 2018 verlängert worden.

Museum für PuppentheaterKultur
Hüffelsheimer Straße 5
55545 Bad Kreuznach
Telefon: 0671-8459185
Telefax: 0671-2983966
E-Mail: puk@museen-bad-kreuznach.de

„Vorhang auf! – Die Geschichte(n) des BABUSCHKA-Theaters“

Ausstellung vom 2. Juli – 15. Oktober 2017 im Stadt- und Fachwerkmuseum Eppingen
Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“
Altstadtstraße 1 · 75031 Eppingen · Mi. – So., 14.00 – 16.00 Uhr u.n.V.

Barbara SCHEEL vom BABUSCHKA-Theater:
Wie stellt man etwas aus, das 1976 als Hobby begann, 1983 professionalisiert wurde und 1985 nach Eppingen kam?
Sehen Sie selbst!
Es kann nur ausgestellt werden, was man sehen kann.
Das Erlebte ist Erinnerung an ein Theatergeschehen der besonderen Art.

Es sind zu sehen:
Die Figuren der Geschichten des BABUSCHKA-Theaters, hergestellt in der eigenen Werkstatt oder in Zusammenarbeit mit Künstlern des berühmten Obrastzov-Theaters in Moskau: Handpuppen, Stabfiguren, Tischpuppen und Schattenfiguren. Über 200.000 Menschen in fast 40 Ländern dieser Erde haben die Figuren gesehen und den Geschichten der Barbara SCHEEL gelauscht. Sie feiert nun 40 Jahre Puppentheaterschaffen, 35 Jahre Therapie mit Puppen und 25 Jahre stationäres Theater in Eppingen.

Ihre Arbeit galt vor allen Dingen der Verständigung der Menschen untereinander. Sie arbeitete mit ihrer Theaterbühne nach den furchtbaren Katastrophen in Sri Lanka und Fukushima, sie gab Seminare in Südamerika, Ostasien, Australien und Afrika. Sie engagierte sich in der Union International de la Marionnette (UNIMA). Sie gründete die Deutsche Gesellschaft für Therapeutisches Puppenspiel, und sie erfreute die Menschen in ihrem kleinen Theater in Eppingen und auf ihren Tourneen.

Erinnern Sie sich?: „Ich bin die BABUSCHKA, und ich erzähle Geschichten . . .“
www.babuschka-theater.de

 

Weinholds „Figurenwelten“ in der Villa P.

Das Puppentheater Magdeburg hat den Weinholds eine Sonderausstellung zum Thema „Figurenwelten“ gewidmet. Die Ausstellungseröffnung, begleitet vom Hohenloher „Diener zweier Herren“ und einer exzellenten Laudatio von Lars Rebehn war mit 150 begeisterten Besuchern ein voller Erfolg. Interessierte bekommen hier einen Eindruck: www.youtube.com

Die Ausstellung läuft bis Oktober 2017, immer mittwochs bis sonntags von 11 bis 17 Uhr

FIGURENSPIELSAMMLUNG MITTELDEUTSCHLAND
Am Puppentheater Magdeburg
Warschauer Str. 25
Tel: 0391 – 540 3310 | 20
www.figurenspielsammlung.de

Darüber hinaus können noch weitere Videos zu Figurengestaltern abgerufen werden.
Karl-Heinz Rother hatte vor vielen Jahren ein Video zu seiner Sammlung erstellen lassen. Der Titel hieß: „Vom Jahrmarktskasper zum Figurentheater“ und war eigentlich ein Werbevideo für ein Museum. Herausgekommen ist dann das PuK – Museum für PuppentheaterKultur in Bad Kreuznach. Clips sind unter folgenden Links abrufbar:

1 – Das traditionelle Puppentheater: https://www.youtube.com/watch?v=BeClQHXcL7k&t=93s

2 – Die Hohnsteiner: https://www.youtube.com/watch?v=sxpavXGsSpI

3 – Carl Schröder: https://www.youtube.com/watch?v=6jDc80tSWoI

4 – Fritz Herbert Bross: https://www.youtube.com/watch?v=veiyuxDq9ow&t=1s

5 – Till de Kock: https://www.youtube.com/watch?v=H7HbFbYtsME&t=90s

6 – Oskar Paul: https://www.youtube.com/watch?v=s3F4ptosbCs

7 – Friedrich Falkner: https://www.youtube.com/watch?v=9yB8nntek3w&t=3s

8 – Jürgen Maaßen: https://www.youtube.com/watch?v=PDJE-MV7xis

Viel Vergnügen!
Jens Welsch

 

»500 – Luther trifft Karagöz« im PuK

Das Museum für PuppentheaterKultur fädelt den 500. Geburtstag der Reformation auf
und feiert ebenfalls 500 Jahre Karagöz – die Geburtsstunde des türkischen Schattenspielhelden.

Dazu werden auf der einen Seite vier Akte des Marionettenspiels »Docktor Martin Luther oder
Der Reichstag zu Worms« aus dem Repertoire der sächsischen Marionettenspieler in historischen Kulissen rekonstruiert.

1. Bild: Luther am Schreibtisch
2. Bild: Katharina von Bora in ihrer Klosterzelle
3. Bild: Studenten und Volk in Wittenberg
4. Bild: Die Reichsversammlung in Worms.

Hauptdarsteller der Schaubilder sind wertvoll kostümierte Marionetten aus der Zeit um 1900 aus dem Fundus der Familie Fischer-Dombrowsky und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Die andere Seite der Sonderausstellung ist geprägt durch antike und aktuelle Schattenspielfiguren aus der Kollektion von Cengiz Özek (Istanbul).
»Wie entsteht eine Schattenspielfigur?«
»Wer sind die überlieferten Helden des Schattenspiels aus Osmanischer Zeit?«
»Wie sieht es hinter dem Schattenspielschirm aus?«
sind z. B. Fragen die in dieser Ausstellung beantwortet werden.

Die Sonderausstellung »500 – Luther trifft Karagöz« ist eine historische Jubiläumsschau, bei der sich Museumsbesucher zwischen türkischer Kaffeehaus-Atmosphäre und sächsischer Gasthausstimmung auf die Spur zu Luther am Faden begeben sowie die Geschichte des UNESCO-Weltkulturerbes Schattenspiel beleuchten.

Museum für PuppentheaterKultur
Hüffelsheimer Straße 5
55545 Bad Kreuznach
Telefon: 0671-8459185
Telefax: 0671-2983966
E-Mail: puk@museen-bad-kreuznach.de

Hochkarätige Ausstellung in Zürich

Das Museum für Gestaltung in Zürich zeigt vom 5. Mai bis 10. September 2017
seinen hochkarätigen Figurenbestand in einer Sonderausstellung.

Als Glanzpunkte der künstlerischen Avantgarde treffen Sophie Taeuber-Arps »König Hirsch« und Otto Morachs Ensemble zur »La boîte à joujoux« auf Kasperli, Räuber und Prinzessin als gängige Marionettentypen.
Die 1918 an der Kunstgewerbeschule Zürich gegründete Puppenbühne regte die experimentelle Auseinandersetzung mit ihrem vielfältigen Personal an. Mitte des 20. Jahrhunderts erlebte die Gattung mit »Fred Schneckenburgers Puppencabaret« einen weiteren Höhepunkt.
Die Ausstellung präsentiert neben den reizenden Originalpuppen in allen Größen auch Kulissen, Filme sowie Tonspuren und bietet Einblick in Entwürfe und Dokumentarfotografien.
Innerhalb der lustvollen Schau können die Besucherinnen und Besucher selbst Teil eines Schattenspiels werden.

Museum für Gestaltung – Schaudepot
Toni-Areal, Pfingstweidstraße 96
CH-8005 Zürich
Postadresse: Postfach, CH-8031 Zürich
Telefon +41 43 446 67 67
E-Mail: welcome@museum-gestaltung.ch

Harro Siegel Ausstellung in Braunschweig

Ägyptische Komödie. Marionettentheater von Harro Siegel

Städtisches Museum Braunschweig in Kooperation mit dem Theater Fadenschein und der Marionettenwerkstatt Peter Beyer

Im Altstadtrathaus, Altstadtmarkt 7, 38100 Braunschweig

27. November 2016 bis 12. Februar 2017 

Das Städtische Museum zeigt eine Ausstellung zur Marionettenspielkunst in Braunschweig. Es ist die Geschichte von Harro Siegel (1900 – 1985), der von 1943 bis 1964 in Braunschweig lebte und an der späteren HBK Puppenspiel lehrte. Er gehörte zu den Künstlern, die nachhaltig das gängige, von Theodor Storm in „Pole Poppenspäler“ beschriebene Bild des fahrenden Marionettentheaters aufbrachen, und dem modernen Marionettenspiel des 20. Jahrhunderts den Weg bereiteten. Siegels Anspruch an das Puppenspiel war das „Theater der Form“ oder die „Kunst der selbstbewussten Illusion“.

Zum Repertoire des „Marionettentheaters Harro Siegel“ gehörten neben den Klassikern wie die Geschichte von „Doktor Faust“ auch moderne Dichtungen. Zum Beispiel „Submarines Ballett“ und „Böhmische Schneider“ des Hörspielautors Günter Eich sowie „Doppelkopf“ von Wilhelm Scholz. Zahlreiche Gastspiele führten ihn und seine Studenten durch die Welt bis nach New York. Auf dem Spielplan stand seit 1954 die Ägyptische Komödie „Ti und Hapschisut“ von Rudolf Seewald. Seit 1967 besitzt das Städtische Museum Braunschweig die Figuren für dieses Marionettenspiel.

Einen wesentlichen Beitrag zur künstlerischen Vernetzung von Schattenspiel, Theatrum mundi, Handpuppen- und Marionettenspielkunst leistete die Gründung der Union Internationale de la Marionette (UNIMA) 1929 in Prag, der Vereinigung der Puppenspieler und Figurentheater-Interessierten.  Der Anstoß der Neugründung der UNIMA nach 1945 wurde bei der Woche europäischen Puppenspiels 1957 in Braunschweig gelegt. Es war die Zeit des „Kalten Kriegs“. 1957 organisierte Siegel die erste Puppenspielwoche in Braunschweig, ein internationales Treffen von Künstlern aus Ost und West. Es gelang ihm, Theater aus der DDR und der Tschechoslowakei zum Festival zu holen. Auch ermöglichte er jungen Künstlern die Teilnahme. Hierzu gehörten die jungen Künstler Harry Kramer und Michael Meschke.  In der Ausstellung werden Figuren von Carl Schröder, dem Prager Theater Spejbl und Hurvinek, der Eisenmann von Harry Kramer und der Casper von Fred Schneckenburger gezeigt. Von der Inszenierung „Die Geschichte vom Soldaten“ nach C.F. Ramuz & I. Strawinskij  sind Marionetten und Accessoire zu sehen. Mit den ausgestellten Figuren wurde bei der Puppenspielwoche 1957 gespielt.

Harro Siegel verließ 1964 Braunschweig. Die zwanzig Figuren der Faust-Aufführung gab er als „Erkenntlichkeit“ für die langjährige Unterstützung der Stadt an das Städtische Museum. Auf seinen Wunsch hin wurden die Marionetten der Faust-Inszenierung jedoch 1967 gegen die „Ägypter“ ausgetauscht.  Das Ensemble um Doktor Faust ging an den ehemaligen Schüler Siegels,

Michael Meschke, Marionettentheater in Stockholm. Heute gehören die Marionetten zur Sammlung des Scenkonstmuseet Stockholm. Die Figur des alten Faust wurde für die Ausstellung entliehen.

Neben den Marionetten aus der Ägyptischen Komödie präsentiert die Ausstellung weitere Figuren aus dem Werk von Harro Siegel. Ein Highlight ist der Sumpfriese Grendel aus dem Theaterstück „Beowulf“.

Marionetten heute? Die Augsburger Puppenkiste wurde mit „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ im Fernsehen berühmt. Die Ausstellung hat Glück und kann neue Marionettenstars vorstellen. Mit bereits mehr als 10 Millionen Klicks feiert das Musikvideo „Lass uns gehen“ der Gruppe Revolverheld Rekorde, im Film vertreten von Marionetten aus der Werkstatt von Peter Beyer. Wie die einzigartigen Figuren aus Plastikschachteln, Eierpappe, Ofenrohren, schönen Stoffen und vielem mehr entstehen zeigt der Marionettenbauer in einer für die Ausstellung eingerichteten Werkstatt.

Das Städtische Museum Braunschweig und das Theater Fadenschein hoffen, das Marionettenspiel „Ti und Hapschisut oder Der Stein der Weisen“ noch einmal aufführen zu können.

Begleitprogramm:

2016
Eröffnung am 27. November, 11.30 Uhr, Altstadtrathaus
Eintritt frei.

15.00 Uhr
Pole Poppenspäler. Nach der Novelle von Theodor Storm. Regie: Artur Pohl. Film von 1954,
84 Min., ab 6 Jahre

4. Dezember, 15.00 Uhr, Altstadtrathaus
Speibl und Hurvinek. Regie: Thomás Petrán Film von 1971, 60 Min., ab 0 Jahre

11. Dezember, 15.00 Uhr, Altstadtrathaus
Pole Poppenspäler. Nach der Novelle von Theodor Storm. Regie: Artur Pohl. Film von 1954,
84 Min., ab 6 Jahre

18. Dezember, 15.00 Uhr, Altstadtrathaus
Die Museumsratten. Augsburger Puppenkiste Film-Serie von 1965 –1972, 60 Min., ab 0 Jahre

2017

10. Januar, 15.00 Uhr, Altstadtrathaus
„Die Welt des Puppentheaters im Museum“ Vortrag von Markus Dorner. Direktor des Museums für Puppentheater/ Bad Kreuznach

14., 15. Januar, 15.00 Uhr, Altstadtrathaus
„Lenas Fenster“ Ein Stück für Elfen ab 4 Jahre mit Miriam Paul, Theater Fadenschein

13., 14., 15. Januar, 20.00 Uhr
Theater Fadenschein „Wunderkammer“ Betrachtungen über das Staunen. Gastspiel von Alice Therese Gottschalk, Raphael Mürle, Frank Soehnle

28., 29. Januar, 14.00 – 16.00 Uhr, Altstadtrathaus
Marionettenbasteln für Kinder, ab 5 Jahre, Marionettenwerkstatt Peter Beyer, Kiel 

Finissage am 12. Februar 15.00 Uhr, Altstadtrathaus
„Die kleine Zauberflöte“ Figurentheater ab 4 Jahre

Städtisches Museum Braunschweig
Altstadtrathaus
Altstadtmarkt 7
38100 Braunschweig
Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr.

www.braunschweig.de/museum.

Eintritt frei

Ausstellung »KunstSpielZeug« von Sylvia Wanke

sylvia-wanke

Anlässlich der Baden-Württembergischen Heimattage in Bad Mergentheim zeigt das Kulturforum die Werkschau »KunstSpielZeug« von Sylvia Wanke vom 15. Oktober bis 20. November 2016.
Gezeigt werden Theaterfiguren und Masken, Kunst- und Spielobjekte, Miniaturen, zeichnerische Entwürfe und Illustrationen. Zur Ausstellung erscheint ein Leporello mit 8 Motiven von der »Figurenparade 2015« in Manufakturauflage.

Die Vernissage ist am Freitag, 14. Oktober 2016 um 19.00 Uhr
Begrüßung: Manuela Zahn (Stellvertretende Bürgermeisterin)
Einführung: Dr. Helmut Landwehr
Performance mit Maske, Gesang und Gitarre:
Anika Herzberg und Zdenek Ehrenberger

Kulturforum Bad Mergentheim, Hanns-Heinrich-Ehrler-Platz 35
Geöffnet: Mittwoch bis Montag, 10.30 – 17.00 Uhr, Dienstag geschlossen.

www.sylvia-wanke.de